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25.09.2017 - 13:57
Stephen Bannon
Foto: AFP

Trumps Chefstratege: Presse soll "den Mund halten"

27.01.2017, 08:42

Der Chefstratege im Weißen Haus, Stephen Bannon, hat eine wütende Frontalattacke gegen einen Großteil der US- Medien geritten. Der Spitzenberater des neuen US- Präsidenten Donald Trump sagte in einem Donnerstag veröffentlichten Interview der "New York Times", die Medien sollten "den Mund halten und eine Weile einfach nur zuhören".

Der frühere Chef des rechtsgerichteten und auf Verschwörungstheorien spezialisierten Internetportals "Breitbart" beschrieb die von ihm so bezeichneten "Mainstream- Medien" als die wahre "Oppositionspartei" in Land. Er warf ihnen vor, "dieses Land nicht zu verstehen". Sie begriffen bis heute nicht, "warum Donald Trump der Präsident der Vereinigten Staaten ist".

Wegen dieser Fehleinschätzungen sollten die Medien "in Verlegenheit und gedemütigt sein", wetterte Bannon der Zeitung zufolge in dem Telefoninterview. Der Präsidentenberater verschärfte damit Trumps Medienschelte der vergangenen Tage.

Trump und sein Wahlkampfchefstratege Steve Bannon
Foto: AFP

"Wahrheit berichten"

US- Medien wiesen Bannons Aussage zurück. "Wir sind nicht die Opposition", stellte der Chefredakteur des Investigativ- Nachrichtenportals ProPublica, Stephen Engelberg, in der "New York Times" klar. "Wir sind Teil der grundlegenden Funktion einer jeden Demokratie." Man sei da, um die Wahrheit zu berichten. "Und wir beabsichtigen, das weiter zu tun, egal, wie sehr jemand versucht, uns dazu zu bringen, 'alternative Fakten' nachzuplappern."

Der Präsident der Korrespondenten- Vereinigung im Weißen Haus, Jett Mason, kündigte an, man werde sich gegen mögliche Beschränkungen der Berichterstattung wehren. "Wir lassen uns nicht einschüchtern", sagte er der "Passauer Neuen Presse". Zwar seien die Journalisten auch Konkurrenten, sodass Geschlossenheit nicht immer gelinge. "Dennoch kämpfen wir gemeinsam um Zugang zu den Informationen", sagte Mason. "Notfalls müssten wir uns gemeinsame Aktionen wie einen Boykott oder Streik überlegen, dazu wären wir bereit."

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