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30.04.2017 - 10:49
Boris Johnson nahm den weichen Zwischenfall ziemlich gelassen.
Foto: Rat der Europäischen Union

Mikrofon- Angriff auf britischen Außenminister

07.02.2017, 09:13

Ob Absicht oder nicht, dieser ORF- Korrespondent hatte am Montag - wenn auch nur für kurze Zeit - die volle Aufmerksamkeit des britischen Außenministers Boris Johnson. Zudem sorgte der Zwischenfall mit dem Mikrofon (siehe Video) für Lacher in diversen britischen Nachrichtensendungen und in den sozialen Medien.

Bei seiner Ankunft beim EU- Außenministerrat in Brüssel war Johnson bereits von zahlreichen Journalisten umringt. Jeder wollte seine Fragen zum geplanten Treffen der EU- Außenminister stellen. Ein übereifriger ORF- Korrespondent versuchte, sein Mikrofon möglichst nahe an den konservativen Brexit- Befürworter zu bringen, und "haute" dem Blondschopf mit den markigen Sprüchen das Mikro ins Gesicht.

Boris Johnson nahm den weichen Zwischenfall ziemlich gelassen.
Foto: Rat der Europäischen Union

"Ich möchte nicht in eines der Dinger beißen"

Johnson reagierte gelassen und musste sogar ein wenig schmunzeln. "Ich will das nicht essen. Ich möchte nicht aus Versehen in eines von Ihren Dingern beißen", witzelte der Brite. Auf die gestellte Frage antwortete er aber trotzdem höflich. Dabei ging es um das Eindämmen des Flüchtlingsstroms aus Libyen. Johnson meinte hierzu, es sei nötig, das noch immer tief gespaltene Land zu vereinen. Es gehe darum, "kreativer zu sein und dabei natürlich gleichzeitig die Flüchtlingskrise anzugehen".

EU will Mittelmeerroute für Flüchtlinge schließen

Libyen spielt bei der Umsetzung des kürzlich beschlossenen Zehn- Punkte- Plans der EU- Staaten zur Schließlung der Mittelmeerroute  eine zentrale Rolle. Zur Eindämmung der unerwünschten Migration will die EU die Zusammenarbeit mit dem dem Flüchtlings- Transitland ausbauen. Ziel ist es vor allem, die libysche Küstenwache soweit zu stärken, dass sie von Schleppern organisierte Überfahrten nach Europa verhindern kann. Auch finanzielle Unterstützung soll die "Regierung der nationalen Einheit", die allerdings weiter nicht alle Landesteile unter Kontrolle hat, bekommen.

Redakteur
Gabor Agardi
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