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11.12.2016 - 02:36
"Hannibal"
Foto: NBCUniversal Media

Illegale Downloads machten "Hannibal" den Garaus

18.03.2016, 10:39

Nach nur drei Staffeln war für den TV- Thriller "Hannibal" Schluss. Schuld daran sind laut einer der Produzentinnen vor allem diejenigen, die die Serie illegal herunterluden, statt zu bezahlen. Ein Drittel der Zuseher habe diesen Weg gewählt.

Trotz guter Kritiken und Millionen Fans war für "Hannibal" mit Mads Mikkelsen und Hugh Dancy nach drei Staffeln Schluss. Produzentin Martha De Laurentiis hat dies in einem Kommentar für die Zeitung "The Hill"  nun erklärt.

"Hannibal"
Foto: NBCUniversal Media

Sie könne direkt beobachten, welche negativen Auswirkungen Piraterie auf das TV- und Filmgeschäft habe, so De Laurentiis. Schließlich fehle dadurch nicht nur das Geld für die Stars einer Produktion, sondern auch jenes für die Hunderten anderen Angestellten.

"Hannibal"
Foto: NBCUniversal Media

Dass sich TV- Fans mit Piraterie damit letztendlich ins eigene Fleisch schneiden, erklärt De Laurentiis am Beispiel von "Hannibal": Als mit dem TV- Sender NBC über eine vierte Staffel verhandelt wurde, sei die Serie die am fünfthäufigsten illegal heruntergeladene des Jahres 2013 gewesen. Über zwei Millionen Menschen - fast ein Drittel der Zuseher - hätten die Episoden geklaut, obwohl sie am Tag nach der Ausstrahlung legal zum Download bereitstanden. "Wenn eine Show gestohlen wird, macht es das schwierig, wenn nicht unmöglich, eine Crew fair zu bezahlen und eine Serie weiter zu produzieren."

"Hannibal"
Foto: NBCUniversal Media

Ob die TV- Piraten "Hannibal" getötet haben, sei ein Cliffhanger, so De Laurentiis, doch zumindest seien sie mit verantwortlich, dass Hunderte Mitarbeiter ihre Jobs verloren und Millionen Fans, die die Show legal gesehen hatten, ein beliebtes Format verloren. Sie kämpfe gegen Piraterie, denn: "Wenn die Plünderei vorbei ist, werden selbst die Piraten nichts mehr haben, was sie sehen können, geschweige denn stehlen." Sie werde ihr Bestes tun, um das zu verhindern, so die Produzentin.

18.03.2016, 10:39
bge, krone.at
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