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21.09.2017 - 20:44
Kommunikationswissenschaftler Karmasin und krone.at-Chefredakteur Schmitt diskutierten im ORF.
Foto: Screenshot ORF

Debatte im ORF: "Wir füttern unseren Feind"

10.04.2017, 01:41

Nichts ist so umstritten wie die "Wahrheit". Doch was sind "Fakten" eigentlich? US- Präsident Donald Trump beschimpft TV- Sender und Zeitungen als "Fake News", hierzulande wird über die "Lügenpresse" hergezogen. Vier Nachrichtenprofis - darunter krone.at- Chefredakteur Richard Schmitt - diskutierten auf Einladung des ORF DialogForum  Ende März über das vor allem in krisengeschüttelten Zeiten für unsere demokratische westliche Gesellschaft wichtige Thema Wahrheit. Am Sonntagabend um 22.50 Uhr wurde auf ORF III ausgestrahlt .

Thema der Diskussionsveranstaltung waren "Fakten" - bzw. die Debatte über "Fake News" und Falschmeldungen. Wer die besseren Fakten, die überzeugenderen Argumente hatte, konnten Sie auf krone.at live mitverfolgen!

Foto: Screenshot ORF

Den Medienkonsumenten riet Kommunikationswissenschaftler Matthias Karmasin, "wachsam zu sein, mehrere Medien und mehrere Quellen zu nutzen und sich auf jeden Fall aus Wohlfühlfilterbubbleblasen rauszubewegen".

krone.at- Chefredakteur Richard Schmitt sah das Problem vor allem bei Netzwerken wie Facebook, die keiner Kontrolle unterlägen. Und: "Wir füttern unseren Feind mit Einschaltungen, damit unsere Storys beworben werden, gleichzeitig wird dieser Konkurrent immer größer", so Schmitt.

krone.at-Chefredakteur Richard Schmitt und Lisa Totzauer, Infochefin von ORF eins
Foto: Screenshot ORF

Lisa Totzauer, Infochefin von ORF eins, appellierte indessen an den "Mut" der Medien, sich für gründliche Recherche Zeit zu nehmen und das den Usern auch transparent zu kommunizieren. "Wir müssen uns nicht treiben lassen, wir müssen nicht rennen wie die Wahnsinnigen, weil irgendeine Geschichte auf Facebok fünf Milliarden Klicks hat."

Die freie Journalistin Franziska Tschinderle ("Datum")
Foto: Screenshot ORF

Die freie Journalistin Franziska Tschinderle ("Datum") sah es als eine Aufgabe der Medien, die Debatte über "Fake News" in einen Kontext zu setzen und "Hintergründe zu beleuchten". Ein Monatsmagazin habe dafür oft genug Zeit, allerdings sei es auch die "Frage, wie man User dazu bringt, lange Geschichten zu lesen".

Redaktion
krone.at
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