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25.09.2017 - 05:31
"Kronehit"-Moderatoren Meinrad Knapp und Anita Ableidinger (re.) besuchten Mutter und Tochter.
Foto: "Kronehit"

Alexandra und Kerstin nach Brust- OP "total happy"

02.06.2017, 15:55

Die Aktion "Tutti Kompletti" von "Kronehit"  sorgt österreichweit für Diskussionen! Unsere Radio- Kollegen hatten als Muttertagsaktion Brust- OPs an Mutter und Tochter vermittelt. 1000 Duos meldeten sich an - und zwei "Kronehit"- Patientinnen waren am Ende "total happy"!

Am Montag war es für Alexandra und Kerstin so weit: Ein lang gehegter Traum von Mama und Tochter ging mit den von "Kronehit" finanzierten Brüsten in Erfüllung. Denn die beiden litten schon seit Langem unter ihrem Busen.

Mutter Alexandra hat zwei Krebserkrankungen hinter sich. Die daraus resultierende Gewichtsab- und -zunahme hat auf dem Körper der Krankenschwester Spuren hinterlassen. Die 44- Jährige lebte mit Brüsten, "die für mich eine Katastrophe sind". Tochter Kerstin (25) quälten ihre ungleichen Brüste so sehr, was auch die Beziehung negativ beeinflusste. "Ich fühle mich nicht wohl und deshalb habe ich mich einfach noch nie vor meinem Partner ausgezogen", gestand die zweifache Mutter noch vor ihrem Operationstermin.

Kerstin und Alexandra (v. li.) beim Interview im "Kronehit"-Studio
Foto: "Kronehit"

Heinisch- Hosek drohte mit Anzeige

Trotz dieser berührenden Geschichten der beiden Damen stieß die Aktion unseres Partnersenders auch auf Kritik. SPÖ- Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch- Hosek bezeichnete die Aktion gar als "unterste Schublade" und "geschmacklos". Sie kündigte rechtliche Schritte an: "Wir werden sowohl den Radiosender als auch den Arzt, der mitmacht, bei der Bezirksverwaltungsbehörde und der Ärztekammer anzeigen."

"SPÖ ist mitverantwortlich"

"Kronehit"- Programmchef Rüdiger Landgraf wehrte sich gegen diese Vorwürfe. Der Angriff sei unverständlich, denn: "Die SPÖ ist mitverantwortlich dafür, dass Frauen, denen bei einer krebsbedingten Brust- OP Teile der Brust entnommen werden, nicht automatisch Implantate auf Kosten der Krankenkasse bekommen." Die Kassen übernehmen demnach etwa bei einer Teilentfernung zwar die Kosten, aber eben nicht immer, es werde im Einzelfall geprüft. Die zuständige Krankenkasse hätte eine Operation bei Alexandra laut "Kronehit" nur nach einer kompletten Brustabnahme finanziert.

"Kronehit"-Programmchef Rüdiger Landgraf
Foto: APA-OTS

"Der Vorbau ist der totale Wahnsinn"

Mutter und Tochter dürfte diese Diskussion relativ gleichgültig sein. Die beiden sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. "Ich bin begeistert! Die (neuen Brüste, Anm.) sind total schön, ich bin total, total happy", freut sich Alexandra. Auch Kerstin kann ihr Glück kaum fassen: "Die sind so schön, ich kann es gar nicht sagen. Der Vorbau ist der totale Wahnsinn."

Redaktion
krone.at
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