Ein Beitrag der ORF-Sendung Report betraf die gehörlose Helene Jarmer, welche für die Grünen nach der EU-Wahl für Frau Ulrike Lunacek ins Parlament einziehen soll. Vorangeführt möchte ich ausführen, dass ich es als nicht falsch empfinde, wenn Personen trotz einer Behinderung in der Politik (oder auch in der Wirtschaft) nach vorne kommen und mitgestalten. Ziemlich am Ende des ORF-Beitrages wurde Parlamentspräsidentin Prammer zum Thema interviewt. Und dann hat es mir als Steuerzahler schon einen Schlag versetzt. Die Dolmetschkosten werden von Frau Prammer auf 200.000 Euro pro Jahr geschätzt. Eine Legislaturperiode dauert für gewöhnlich fünf Jahre. Macht Dolmetschkosten von gesamt 1.000.000 Euro aus. Die Frage muss erlaubt sein, wer diese Summe bezahlt. Frau Jarmer, der Steuerzahler oder vielleicht doch die Grünen? Wetten, der Steuerzahler bleibt übrig. Hier gäbe es einmal die Möglichkeit, durch eine EU-Wahl wirklich Steuergeld zu sparen. Nicht die Grünen wählen. Dadurch Lunacek nicht nach Brüssel, sondern verbleibt im Parlament. Jarmer dadurch nicht ins Parlament. 1.000.000 Euro an Steuergeld gespart.
Christian Weber, Lutzmannsburg
erschienen am Mo, 25.5.