Während die meisten Studierenden allerdings bei McDonald's anklopfen oder private Nachhilfestunden geben, um sich ein Zubrot zu verdienen, erblicken einige in der Verwendung ihrer Körper einen rascheren und leichteren Weg zum Geld. Die Formen der Prostitution, auf welche die Studentinnen zurückgreifen, sind sehr vielfältig und teilweise unerwartet.
Nur die wenigsten stehen auf der Straße, dagegen kommt es vor, dass die Mädchen gebrauchte Unterhosen im Internet verkaufen, für Aktfotos oder Pornobilder Modell stehen oder Striptease gegen Bezahlung vor der Web-Kamera anbieten.
40.000 verkaufen ihren Körper
Nach Angaben der Studentengewerkschaft SUD-Etudiant geben in Frankreich 40.000 Hochschüler ihren Körper her, um die Miete, ihren Lebensunterhalt und ihre Vergnügen zu finanzieren. So betätigen sich zahlreiche Studentinnen etwa als Putzfrauen in Privathaushalten, allerdings mit der geheimen Zusatzklausel, dass sie die Arbeit für einen reichlich aufgerundeten Stundenlohn in sehr leichter Bekleidung machen.
Auch Männer gehen auf den Strich
Weitere Jobs, hinter denen sich Formen der Studentenprostitution verbergen können, sind jene der Masseurinnen und Hostessen. Nur die Wagemutigsten oder am meisten Verzweifelten gehen auf die Straße. Dagegen finden sich auf den Studenten-Webseiten häufig Annoncen "reifer" Männer, die den Studentinnen ein Zimmer in ihrer Wohnung gegen "Bezahlung in Natur" anbieten.