Panik an Bord
Reifen von A380 platzen bei Landung und fangen Feuer
Laut Qantas seien die Passagiere zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen. "Es war keine Notlandung", teilte die Airline am Donnerstag mit. Die Ursache für die geplatzten Reifen ist noch immer unklar. Die australische Fluggesellschaft hat nach dem Vorfall vom Mittwoch Untersuchungen eingeleitet.
Es war das erste Mal, dass einem A380 von Qantas ein Reifen platzte. Die Fluglinie hat den Großraumflieger seit 2008 in ihrer Flotte und besitzt insgesamt sechs Stück. Eingesetzt werden sie auf Routen nach London, Singapur und in die USA.
Probleme mit A380-Maschinen hat es in der Vergangenheit zwar schon gegeben, diese waren aber meistens elektronischer Natur. So gab es vergangenes Jahr bei Air France und den Singapore Airlines mehrere Fälle, wo die Megaliner wegen Elektronikpannen zwischenlanden oder einmal gar umkehren mussten.
Größtes Zivilflugzeug der Welt
Der A380 ist das größte Zivilflugzeug der Welt. Airbus bietet das Flugzeug mit einer Reichweite von 15.200 Kilometern standardmäßig mit einer Kapazität für 525 Passagiere in drei Klassen an. Ursprünglich hatte der Standard bei 555 Passagieren gelegen, doch die ersten Kunden hatten mehr Wert auf Luxus und Geräumigkeit gelegt. Doch auch das Gegenteil kann der Fall sein: Die französische Air Austral bestellte im November einen A380 mit 840 Sitzen in einer einzigen Klasse.
Seit der Erstauslieferung vor zwei Jahren haben mehr als drei Millionen Passagiere das Großflugzeug genutzt. Insgesamt wurden 202 Maschinen von 17 Kunden bestellt. Der erste Airbus A380 weltweit war im Oktober 2007 mit zwei Jahren Verspätung an Singapore Airlines ausgeliefert worden, nachdem Airbus massive Probleme mit der Verkabelung der Riesenmaschine gehabt hatte.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.