Einsatz gefordert
Obama verlangt mehr Einsatz in Afghanistan
Die Situation sei untragbar, wo "von den USA und Großbritannien verlangt wird, die Drecksarbeit zu machen, und niemand sonst sich tatsächlich Feuergefechte mit den Taliban liefern will". Namen von einzelnen Staaten nannte er allerdings nicht.
Die Hauptlast der Kämpfe in Afghanistan wird von den angelsächsischen Staaten sowie den Niederlanden getragen. Deutschland, Italien und Spanien beschränken ihre Truppeneinsätze auf die vergleichsweise ruhigen Teile des Landes. Die deutsche Regierung hat wiederholt einen Einsatz der Bundeswehr im umkämpften Süden des Landes abgelehnt.
USA schicken tausende Militärausbildner nach Afghanistan
Die USA wollen dessen ungeachtet jedoch auch weiterhin zusätzliche Soldaten als Polizei- und Armeeausbildner nach Afghanistan schicken. Derzeit gebe es dort 3.000 Ausbildner zu wenig, sagte US-Generalstabschef Michael Mullen am Donnerstag in Washington vor Journalisten.
Die Soldaten sollen "so schnell wie möglich" nach Afghanistan entsandt werden. Die Ausbildnermission in Afghanistan habe oberste Priorität, sagte Mullen. Das Pentagon plane, für den Einsatz Soldaten aus dem Irak abzuziehen.
Derzeit sind in Afghanistan 26.000 US-Soldaten im Einsatz, die den Anti-Terror-Einsatz "Enduring Freedom" (OEF) anführen und gemeinsam mit der multinationalen Schutztruppe ISAF gegen die aufständischen Taliban kämpfen.







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