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Gemeingefährlich

Brüderpaar wollte "Riesenkracher" zünden
Brüderpaar wollte "Riesenkracher" zünden (Bild: UTA ROJSEK-WIEDERGUT)
Einen 4,5 Kilogramm schweren Riesenböller aus fast 10.000 Stück „Schweizerkrachern“ hat ein 15 und 18 Jahre altes Brüderpaar aus Villach selbst gebastelt und in der Silvesternacht zünden wollen. Zum Glück kam es nicht dazu: Bevor die Burschen den Sprengsatz in die Luft jagen konnten, wurden sie in der Nähe des Westbahnhofes von einer Polizeistreife überrascht.

Die Knallkörper haben die Burschen in einer drei Meter langen Holzkonstruktion (siehe Foto oben) sternförmig befestigt. Dazwischen waren so genanntes "Flashpulver", eine Gaskartusche (!) zur Zündung und etliche Sternspritzer eingebaut, die zur Beschleunigung des Zündvorganges bzw. zur Verstärkung der Detonation dienen sollten.

Tödliche Sprengkraft
Die Burschen sagten aus, sie hätten den pyrotechnischen Eigenbau nach Abschluss einer Silvesterparty als zünden wollen. Ein Glück für alle Partygäste, dass es nicht dazu kam. "Der Sprengsatz hätte zu tödlichen Verletzungen führen können", berichten Polizeikommandant Erich Londer und sein Kollege Oberst Friedrich Hanser (beide Foto).

"Schon allein die herumfliegenden Holzstücke der Konstruktion hätten jemanden schwer verletzt können." Die Polizei will noch weitere Erhebungen durchführen.

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