In der WM-Wertung liegt nach drei Rennen das Trio Räikkönen, Hamilton und Weltmeister Fernando Alonso punktgleich an der Spitze. Der Spanier kam im McLaren erst hinter Nick Heidfeld (BMW) als Fünfter ins Ziel. Alexander Wurz (Williams) ging als Elfter (1 Runde Rückstand) leer aus. In der Konstrukteurs-Wertung führt McLaren-Mercedes (44) weiter vor Ferrari (39) und BMW (18).
"Das war die Antwort auf die vielen Kritiken. Nun werde ich ganz andere Schlagzeilen lesen", sagte der zuletzt so sehr gescholtene Massa. In beeindruckender Manier meldete er sich zurück und mit seinem dritten Karriere-Sieg seine Anwartschaft auf den Nummer-1-Status bei Ferrari und damit auf die Nachfolge des zurückgetretenen Rekordweltmeisters Michael Schumacher an. "Es hat alles gepasst. Ich bin überglücklich", sagte er.
In 1:33,27,515 Stunden gewann der Brasilianer den Wüsten-Grand- Prix in Sachir über 57 Runden. Nach den 308,328 Kilometern auf der 5,142 Kilometer langen Strecke hatte er einen Vorsprung von 2,3 Sekunden auf Hamilton. Vor 45.000 Zuschauern im ausverkauften Motodrom lag Räikkönen auf Rang drei 10,8 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Massa zurück. Der erneut viertplatzierte Heidfeld war 13,8 Sekunden zu langsam.
Neuling verursacht Unfall
Massa, der vor einer Woche in Malaysia den Start verschlafen hatte, machte es in Bahrain besser: Der Brasilianer verteidigte die fünfte Pole-Position seiner Karriere souverän, dafür ließ sich sein Teamkollege Räikkönen abhängen. Der Finne musste Alonso vorbei lassen. Auch Rosberg und Schumacher fielen zurück. Während die Top-Piloten mit dem schwierigen Grand-Prix-Start gut zurechtkamen, verursachte Neuling Adrian Sutil einen Unfall. Dagegen mussten der Brite Jenson Button den Honda und der Amerikaner Scott Speed seinen Torro Rosso abstellen.
Als das Safety-Car wieder in die Boxengasse abbog, gaben vor allem Massa und Hamilton Gas. Der Brasilianer und der Brite lagen bis zu den ersten Boxen-Stopps bis zu zehn Sekunden vor ihren Teamkollegen Alonso und Räikkönen. Lediglich Heidfeld konnte dem Tempo des Rot-Silbernen-Quartetts einigermaßen folgen. Durch einen schnellen Stopp konnte Räikkönen seinen Rivalen Alonso in Runde 24 überholen. Dann schlug die Stunde von Heidfeld, der in Runde 32 Alonso überholte.
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