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FPÖ wegen BZÖ-Gründung vor dem Aus?
FPÖ wegen BZÖ-Gründung vor dem Aus?
Wenig zu feiern bescheinigt der FPÖ eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "market". Laut dieser Umfrage müsste die FPÖ rund um Strache, Kabas & Co nach der Abspaltung des BZÖ um den Wiedereinzug in den Nationalrat zittern. Laut einer weiteren Umfrage haben aber weder Blau, noch Orange in Zukunft Überlebenschancen.

Die Umfrage zeigt für die FPÖ erschütternde Werte, demnach würde die "Altpartei" mit dem designierten Obmann H.C. Strache lediglich auf drei Prozent kommen, während Jörg Haider und sein BZÖ aus dem Stand auf sechs Prozent kommen würden. Anders ausgedrückt: Strache & Co würden den Einzug in den Nationalrat nicht schaffen, Haider und seine Getreuen würden als kleinste Partei ins Parlament einziehen.

Die Umfrage zeigt weiters, dass die SPÖ mit 42 Prozent Wählerzustimmung gewinnen würde, die ÖVP auf 38 Prozent kommen würde. Die Grünen hätten mit elf Prozent den dritten Platz erobert.

Nur wenige glauben an Überleben von Orange und Blau
Eine weitere Umfrage des Instituts IMAS zeigt, dass weder Orange (BZÖ) noch Blau (FPÖ-alt) gute Karten für eine längerfristige Existenz haben. 32 Prozent der Österreicher geben keiner der beiden Splittergruppen eine Chance, zu überleben, ein weiteres Drittel wagt keine konkrete Prognose. Unter denen, die überhaupt an einen Weiterbestand der zerschellten Freiheitlichen glauben, räumen 25 Prozent der Gruppe um Haider, Haubner und Gorbach aber ebenfalls noch die besseren Aussichten ein, in einen neuen Nationalrat einzuziehen. Nur 10 Prozent tippen auf das politische Überleben der Gruppe um Mölzer, Strache und Stadler.

3-Parteien-Palrament löst Unbehagen aus
Laut IMAS-Studie besteht ein Unbehagen über die Vorstellung eines 3-Parteien-Parlaments. Derzeit würden nur 19 Prozent ein 3-Parteien-Parlament ausdrücklich begrüßen, 30 Prozent fänden es hingegen nicht gut, insgesamt 51 Prozent sind in dieser Frage unschlüssig oder stehen dem Problem mit Gleichgültigkeit gegenüber.

Wie würdest du wählen?
Wem würdest du deine Stimme geben, wäre am kommenden Sonntag Wahl? Über den Abstimmungs-Link in der Infobox kannst auch du deine Stimme abgeben!

Kärntner FPÖ tritt aus Bundespartei aus
Donnerstag Nachmittag beschloss die Kärntner FPÖ in einem überraschenden Schritt den Ausstieg aus der Bundespartei. Sie soll künftig „Die Freiheitlichen in Kärnten“ heißen. Der Kärntner Landesparteiobmann Martin Strutz sagte dazu: „Der Austritt der FPÖ-Landesgruppe Kärnten aus der Bundespartei wird gemäß dem Parteiengesetz vollzogen.“  Der Landesparteivorstand, so Strutz weiter, werde dem BZÖ beitreten. Er stellte allen Parteimitgliedern frei, dies ebenfalls zu tun.

Westenthaler aus FPÖ ausgetreten
Per eingeschriebenem Brief kündigte Ex-FP-Klubchef Peter Westenthaler der Alt-FPÖ um Strache, Mölzer und Stadler. Die Begründung: "Diese FPÖ ist nicht mehr meine Partei."

Haider aus FPÖ ausgeschlossen
FPÖ-Interims-Chef Hilmar Kabas hatte am Donnerstag die Mitglieder der neuen BZÖ-Spitze wegen "parteischädigendem Verhalten" aus der Partei ausgeschlossen. Strutz wurde abgesetzt und von Alois Huber, den Bruder von Kriemhild Trattnig, ersetzt. Haiders Reaktion: "Öffentlicher Hinrichtungsakt!"

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