Nach den neuen Rauch-Packerln könnten auch
schon bald Handys mit Warnhinweisen versehen werden. Wie eine
Studie zeigt, die von drei niederländische Ministerien in
Auftrag gegeben wurde, können UMTS-Signale für Unwohlsein
erantwortlich sein.
"Als die Testpersonen in der Nähe von simulierten
Sendeanlagen der dritten Generation waren, zeigten sich erhebliche
Auswirkungen. Sie hatten ein kribbelndes Gefühl, bekamen
Kopfschmerzen und Brechreiz", so eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums.
Bei der Doppelblindstudie wussten weder die Testpersonen noch
die Forscher, wann die Sendeanlage eingeschaltet war und wann
nicht. Normale Sendeanlagen zeigten keine Beeinflussung des Wohlbefindens.
Interessanterweise haben die UMTS-Strahlen auch
positive Auswirkungen: Die kognitiven Fähigkeiten der getesteten
Personen wurden dadurch gefördert. Die Testpersonen zeigten
eine schnellere Reaktionszeit und ein aktives Erinnerungsvermögen.
Die alarmierenden Resultate der Studie sollen nun der Europäischen
Union zur Verfügung gestellt werden, damit Gegenmaßnahmen
ergriffen werden können. Mit Spannung werden die Ergebnisse
einer Langzeitstudie erwartet, die 2004 fertiggestellt wird und
Langzeit-Folgen der Handy-Nutzung untersucht.