Ausgangspunkt war ein Einbruch am 25. Jänner in Sölden, bei dem unter anderem eine größere Menge Geldmünzen gestohlen wurde. Die Polizei ersuchte die Geldinstitute, sie sofort zu verständigen, sollte jemand auftauchen, um größere Mengen Münzgeld umzutauschen. Das war bereits am nächsten Tag der Fall: Ein Postbediensteter in Ötz meldete am Nachmittag der Polizei, dass soeben rund 1.500 Euro eingewechselt worden seien.
Noch im Postamt konnten die Beamten den Serben anfhalten, der in Begleitung seiner Lebensgefährtin, einer 33-jährigen Österreicherin, und ihrem sechs Monate alten Kind war. Alle drei wurden zur Überprüfung zur Polizei gebracht, wo der 32-Jährige seinen ersten Fluchtversuch startete und aus dem ersten Stock des Hauses sprang. Er konnte aber noch im Ortsgebiet festgenommen werden. Der Verdächtige widersetzte sich aber so massiv, dass zwei Beamte verletzt wurden.
Zweiter Fluchtversuch im Spital Zams
Da der 32-Jährige dabei selbst verletzt wurde, brachte man ihn ins Krankenhaus Zams, wo er wieder unter Anwendung von Gewalt zu flüchten versuchte. Er konnte aber mit Unterstützung des Pflegepersonals überwältigt werden. Auch hier wurden zwei Beamte verletzt.
Im Zuge der Erhebungen war es möglich, dem Serben in Tirol mindestens 14 Einbrüche mit einer Schadenssumme von mehr als 60.000 Euro nachzuweisen. Darüber hinaus soll er 30 Einbrüche in Wien und Umgebung begangen haben.
Er ist laut Polizei zu einem Großteil der Einbrüche geständig. Bei einem Teil der Taten dürfte seine Lebensgefährtin mitgewirkt haben.
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