Es ist schon länger her, dass man in Österreich von solchen Einbruchsspezialisten gehört hat. "Die meisten Täter stehlen einfach Designerbrillen und verscherbeln sie dann im Osten. Diese Täter sind aber darauf spezialisiert, auch die teuren Gerätschaften der Optiker mitzunehmen", verrät ein Kriminalist der "Krone".
Genau solche Täter waren in der Nacht zum Samstag bei Optik Feichter in Lienz am Werk. "Sie sind über einen Hintereingang ins Geschäft eingedrungen", schildert ein Lienzer Polizeibeamter. Diesen müssen sie ausgekundschaftet haben.
Firmenchef Norbert Feichter: "Die sind über den Innenhof zur Hintertür und haben sie aufgezwängt." Er vermutet auch, dass die Täter ihren Fluchtwagen in der Apothekergasse geparkt hatten. Die Polizei geht davon aus, dass es mindestens zwei Einbrecher gewesen sind: "Das Verladen hat sicher einige Zeit gedauert."
Ermittler: "Die Täter kamen wahrscheinlich aus Italien"
Es galt ja, nicht nur den Apparat zu verpacken, mit dem die Brillengläser geschliffen werden, die Täter nahmen auch jenes Gerät mit, mit dem die Optiker die Brillenstärke messen. Beide Geräte sind an die 70.000 Euro wert. Feichter: "Der Schleifautomat war einer der modernsten in ganz Österreich." Außerdem wurden Designer-Sonnenbrillen und Fassungen im Wert von 300.000 Euro gestohlen.
Der Ermittler: "Diese Auftragstäter kamen ziemlich sicher aus Italien, wohin sie wohl auch wieder geflohen sind. Die Beute landet bestimmt bald im Osten."
von Serina Babka, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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