Nachdem am Samstag auf dem Goldeck ein 55-Jähriger abseits der Piste verschüttet, aber von zwei jungen Wintersportlern gerettet worden war (Bericht in der Infobox), nahm die Bergrettung auf dieser "Skyline-Piste" am Sonntagvormittag eine Lawinensprengung vor.
Am Nachmittag gab es dann auf einer anderen Piste Alarm. Bergrettung-Einsatzleiter Andreas Greinig: "Einer unserer Piepser hatte angeschlagen." 30 Freiwillige, fünf Lawinenhunde, die Mannschaften des Polizeihubschraubers "Libelle" aus Klagenfurt und "Alpin 1" aus Patergassen suchten das Gebiet ab.
Einsatz zu gefährlich
Greinig: "Wir fanden aber nichts. Obwohl ein Hund auf der gesamten Lawine geschnüffelt hatte. Und weil es dann zu gefährlich wurde, ist der Einsatz abgebrochen worden. Es kann durchaus sein, dass der Piepser durch ein Handy aktiviert worden war."
Kein Opfer gab es auch auf der Mauthner Alm: Dort hatten höchstwahrscheinlich zwei Tourengeher aus Italien ein Schneebrett losgetreten und waren dann ungerührt weiter abgefahren.
Kronen Zeitung
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