"Kein anderes Bundesland weist so ein dichtes Regionalbahnnetz auf, wie Niederösterreich," betonte SP-Verkehrsprecher Gerhard Razborcan. Das bringe zwar Verpflichtungen mit sich, aber auch Möglichkeiten, „die man im Sinne der Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs nutzen sollte". Nach der Übernahme durch das Land dürfe es keinesfalls zu einer Verschlechterung im öffentlichen Verkehr kommen.
Über die Hälfte nutzt öffentlichen Verkehr nicht
Laut aktueller Studie des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) nützen 55 Prozent der Niederösterreicher keine öffentlichen Verkehrsmittel, berichtete Leitner - das Angebot sei also nicht attraktiv genug.
Reaktion der VP: "Regionen bereits eingebunden"
VP-Verkehrslandesrat Johann Heuras hingegen findet, die Regionen seien bereits ausreichend eingebunden. Das Mobilitätskonzept für das Ybbstal beispielsweise sei einstimmig vom Regionalverband beschlossen worden, erinnerte Heuras.