Zur Einlagerung der Samenkörner wurde im Permafrost des Eilands in der Nähe der Stadt Longyearbyen ein spezielles Gewölbe in einer Eiswand angelegt.
Ziel des "Svalbard Global Seed Vault" ist es, für den Fall einer globalen Katastrophe eine Art Arche Noah für Getreidesamen zur Verfügung zu haben. Die 2008 eröffnete Einrichtung soll als Sicherungssystem für die weltweit rund 1.400 nationalen Samenbanken dienen, falls deren Bestände verloren gehen sollten.
Wichtige Samen fehlen noch
Fowler erklärte, zwar komme die Samenbank gut voran, doch bestünden noch bedeutende Lücken in der Sammlung. Unter anderem fehle noch wichtiges Material aus Äthiopien, Indien und China. Zuletzt trafen eine schimmelresistente Bohnensorte aus Kolumbien und eine Sammlung praktisch aller Sojabohnenzüchtungen des vergangenen Jahrhunderts aus den USA auf Spitzbergen ein.
Die Samenkörner werden bei Temperaturen von minus 18 Grad Celsius aufbewahrt, was sie für Hunderte, wenn nicht Tausende Jahre anbaufähig erhalten soll.
An dem Projekt ist der 2004 gegründete unabhängige Global Crop Diversity Trust maßgeblich beteiligt. Dieser will vor allem eine dauerhafte Artenvielfalt von Kulturpflanzensorten sicherstellen.
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