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22.08.2017 - 07:49
Foto: thinkstockphotos.de

Bug in Google Allo verrät private Suchvorlieben

14.03.2017, 10:02

Mit seinem KI- unterstützten Messenger Allo will Google die Art revolutionieren, wie wir miteinander kommunizieren. Ein KI- Butler, der Google Assistant, wohnt den Gesprächen bei und liefert auf Wunsch beispielsweise Restaurant- Tips oder plant Routen. Er kann allerdings auch Privates ausplaudern, wie die Reporterin eines US- Technikblogs erfahren musste.

Googles künstlich intelligenter Messenger Allo kann unter Umständen Teile des persönlichen Suchverlaufs oder markierte Orte auf Google Maps ausplaudern, berichtet "Recode" . Die eingebaute KI sammelt nämlich Suchanfragen und Vorlieben des Nutzers, um besser auf dessen Fragen antworten zu können.

Google- KI plauderte altes Suchergebnis aus

Die Reporterin beschreibt einen Chat, in dem die Google- KI auf die etwas ungewöhnliche Bitte, sie möge sich künftig nicht als Freund, sondern als Bot vorstellen, mit der Ausgabe einer alten Suchanfrage ihres Chatpartners geantwortet hat.

Im konkreten Fall handelte es sich bloß um ein "Harry Potter"- Zitat, solche Zwischenfälle haben bei gewagtem Suchverhalten aber durchaus auch ein gewisses Peinlichkeitspotenzial.

KI plauderte Google- Maps- Favoriten aus

Die Reporterin experimentierte weiter mit dem Google- Bot und entlockte ihm mit der Frage, wo sie arbeite, ein weiteres Geheimnis. Der Google Assistant spuckte die Arbeitsadresse aus, die sie sich auf Google Maps als Favorit eingetragen hatte - freilich ohne den Wunsch, dass die Adresse von einer KI an Chatpartner ausgeplaudert wird. Die Erlaubnis, die Google- Maps- Markierung mit Dritten zu teilen, habe der Google- Bot nicht eingeholt, wird berichtet.

Diese Erkenntnisse sind Wasser in den Mühlen vieler Datenschützer, die Googles KI- Messenger skeptisch gegenüberstehen. Zuvor wurde auch Kritik laut, dass die Chats bei Google Allo im Gegensatz zu jenen bei Konkurrenzdiensten wie WhatsApp, Telegram oder Signal nicht standardmäßig verschlüsselt sind. Sonst könnte Googles KI nämlich nicht mitlesen und potenziell nützliche Informationen sammeln.

Redaktion
krone.at
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