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20.08.2017 - 16:25
Foto: thinkstockphotos.de

Schon jeder Vierte ist im Job stark stressbelastet

22.02.2017, 15:44

Ein Arbeitstag kann ganz schön lange sein - und bei entsprechendem Stresspegel auch sehr anstrengend. Schon 39 Prozent aller Österreicher fühlen sich durch Stress im Beruf erheblich beeinträchtigt.

Am meisten gestresst sind dabei Lehrer, gefolgt von Beschäftigten in Handel und Transportwesen. Die geringste Stressbelastung weisen Industriearbeiter und Beschäftigte im Gesundheitswesen auf. Das hat eine am Mittwoch in Wien vorgestellte repräsentative Online- Befragung des Market- Instituts im Auftrag der Allianz- Versicherung ergeben.

Stressfaktor Nummer eins ist Zeitdruck

Laut der Umfrage, die im Herbst 2016 mit 1000 Berufstätigen im Alter von 18 bis 65 Jahren durchgeführt wurde, sind Männer stärker stressbelastet als Frauen. Beinahe jeder Vierte bezeichnet sich selbst als Burn- out- gefährdet. Dabei ist vor allem die Gruppe 35- bis 54- Jährigen betroffen.

Unter den verschiedenen Berufsgruppen gaben vor allem Arbeiter an, durch Burn- out- gefährdet zu sein, was bei Selbstständigen nur geringfügig der Fall ist. "Das liegt wahrscheinlich an der starken Fremdbestimmtheit der Arbeiter", meinte Inge Schulz, Leiterin der Personalabteilung bei der Allianz- Gruppe. 

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Stress wirkt sich auf das Wohlbefinden aus

Jene, die sich einem hohen beruflichen Stresslevel ausgesetzt sahen, gaben zudem an, Gesundheitsprobleme zu haben, das Stressempfinden nimmt mit dem Alter ab: So bezeichnen sich 41 Prozent der 18- bis 34- Jährigen als sehr gestresst, während dies "nur" 35 Prozent der 55- bis 65- Jährigen von sich behaupten.

Wie Sie Stress am Arbeitsplatz vorbeugen können, lesen Sie HIER .

Schlechtes Betriebsklima (über- )fordert oft

Nach Zeitdruck sind vor allem Leistungsdruck und ein schlechtes Betriebsklima Auslöser für Stress, Überstunden wurden nur von fünf Prozent der Befragten genannt. "Generell sind aber Mitarbeiter in kleineren Unternehmen etwas weniger gestresst", berichtete Schulz.

Es immer allen recht machen zu wollen, kann ganz schön anstrengend werden ...
Foto: thinkstockphotos.de (Symbolbild)

Redaktion
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