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Rapid Wien: Es gibt keine Ausrede mehr!

14.04.2017, 21:51

Neustart in Hütteldorf! Im Spiel eins nach Canadi muss am Samstag unter Neo- Chef Djuricin der Befreiungsschlag her.

"Einer für alle, alle für einen. Das Stadion muss brennen. Entschuldigung: Ich meine natürlich, der Rasen muss brennen." Schon bei der Pressekonferenz gingen mit Goran Djuricin die Pferde durch. Leicht vorstellbar, wie Rapids Neo- Trainer seine Kicker auf Altach einstimmen wird. "Das wird aus dem Bauch kommen, ich bin ein guter Motivator", sagt "Gogo" vor dem  Neustart. Die vernichtende Ära Canadi ist vorbei, wurde genug zerlegt. Da ist alles gesagt. Jetzt gibt es keine Ausrede mehr, müssen die Spieler Farbe bekennen, soll der Funke überspringen. 19.000 Tickets sind weg.

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Djuricins Assistent Martin Bernhard erkannte unter der Woche beim Training  "viel Frische, neuen Elan". Gemeinsam wird das Duo auch die erste Elf bestimmen. Wobei Djuricin viel offen lässt. Die Rückkehr zur Viererkette? Warum nicht. "Das ist wie Fahrradfahren, das verlernst nicht", behauptet der 42- Jährige. Sogar die Einser- Frage (Knoflach oder plötzlich wieder Strebinger) beantwortet er nicht. Er verrät nur: "Weniger ist oft mehr."

"Haben einen Matchplan"

Das kann man auch als Seitenhieb auf Vorgänger Canadi interpretieren, der seine Kicker oft überforderte, gar nicht mehr erreichte. Am Samstag soll Rapid mutig, frech, befreit aufspielen. "Wir kennen Altach, haben einen Matchplan", versichert Djuricin,  wissend, was  auf dem Spiel steht.

Nur fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf  Ried. Willkommen im Abstiegskampf. Seit neun Runden, seit dem 11. Dezember (3:1 gegen Ried), wartet man auf einen Dreier, zehn sieglose Liga- Partien gab’s für Rapid noch nie. Und nach Altach warten die Austria und das Cup- Halbfinale gegen den LASK. Nicht auszumalen, wenn...

"Ein Sieg wäre eine Befreiung", atmet auch Djuricin tief durch. Aber: Georg Zellhofer, Sportchef im Ländle, war der letzte Rapid- Trainer, der sein erstes Spiel gegen Altach gewann. Pacult, Barisic, Büskens und Canadi verloren.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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