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Paukenschlag! Vienna darf doch in Ostliga antreten

18.07.2017, 10:57

Kein Ende in der Causa Vienna: Der Wiener Kultklub darf - nach jetzigem Stand - doch in der Regionalliga spielen. Der ÖFB bestätigte in einer Aussendung am Dienstagvormittag, dass die Döblinger einen Revisionsrekurs mit Antrag auf aufschiebende Wirkung eingebracht haben, dem stattgegeben wurde.

Zuletzt war die Vienna vom ÖFB und vom Wiener Verband wegen Insolvenz in die 2. Landesliga eingestuft worden. Nach aktuellem Stand wird die Ostliga aber nun mit 17 Vereinen gespielt. Bis zur Entscheidung des Obersten Gerichtshofes ist die Vienna in der dritthöchsten Spielklasse spielberechtigt.

"Das Bezirksgericht Leopoldstadt hat eine Hemmung der Vollstreckbarkeit der zweitinstanzlichen Entscheidung des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien in der Causa First Vienna FC angeordnet. Der Verein hatte am gestrigen Montag einen Revisionsrekurs inklusive Antrag auf aufschiebende Wirkung eingebracht, dem Antrag auf aufschiebende Wirkung wurde stattgegeben", teilte der ÖFB in einer Aussendung mit.

"Damit ist der First Vienna FC bis zur Entscheidung des Obersten Gerichtshofes in der Regionalliga Ost spielberechtigt. Die Auslosung mit 17 Teams tritt wieder in Kraft. In der Begründung des Bezirksgerichts heißt es, dass der First Vienna FC leicht aus der Regionalliga Ost ausgeschieden werden könne, sollte das Verfahren verloren bleiben."

Der ÖFB ist alles andere als glücklich über die Entscheidung des Bezirksgerichts. "Die Verbände wurden überhaupt nicht angehört. Völlig übersehen wird zudem der Schaden, der den betroffenen Verbänden und Vereinen der Regionalliga Ost durch die Entscheidung entsteht", sagt ÖFB- Generalsekretär Thomas Hollerer. "Alle Versuche, die Thematik nach der Entscheidung der zweiten Instanz einvernehmlich zu lösen, sind an den leider unannehmbaren Forderungen des First Vienna FC gescheitert. Die Vienna ist in dieser Causa kein Opfer, sondern Täter", so Hollerer weiter.

Redaktion
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