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Uli Hoeneß: "Bayerns Asien- Reise ist grenzwertig"

Der FC Bayern befindet sich momentan auf Asien- Reise. In zwei Spielen musste der deutsche Rekordmeister dabei zwei Niederlagen hinnehmen. Gegen den FC Arsenal unterlag man im Elfmeterschießen, gegen den AC Mailand wurden David Alaba und Co. aber ordentlich vorgeführt. Jetzt äußert sich Bayern- Präsident Uli Hoeneß zu den Strapazen der Promo- Tour. Im Video oben sehen Sie, wie die Bayern- Stars in Asien empfangen wurden.

Uli Hoeneß ist als Mann der klaren Worte bekannt. So auch jetzt. Nach dem 0:4- Testspiel- Debakel gegen den AC Mailand stellt der mächtige Präsident die Organisation der Asien- Reise auf den Prüfstand. "Das ist sicherlich grenzwertig, was wir gemacht haben bis jetzt", sagte Hoeneß bei einem Pressetermin im Mannschaftshotel.

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Zwar werde der FC Bayern auch weiterhin zu einer Asien- Tour aufbrechen, jedoch unter anderen Bedingungen. "Ob man unbedingt vier Spiele in zwölf Tagen machen sollte und dazwischen noch in ein anderes Land reisen, das wird sicherlich auf den Prüfstand kommen", so der 65- Jährige. Die Bayern reisen von China aus zu zwei Partien nach Singapur. Das sei, laut Hoeneß, der ausdrückliche Wunsch des Veranstalters gewesen.

Hoeneß kündigt Sportdirektor- Entscheidung an

Für den Bundesligastart macht sich der Präsident aber keine Sorgen. "In einer solchen Phase der Vorbereitung kommt es manchmal vor, dass man einen Gegner findet, der sehr viel weiter in der Trainingsarbeit ist, weil sie am nächsten Donnerstag Europacup- Qualifikation spielen. Wir haben noch drei Wochen Vorbereitungszeit." Bereits morgen trifft der deutsche Meister in Singapur auf den FC Chelsea. Hoeneß will, trotz der Strapazen, ein anderes Auftreten sehen. "Es wird kaum noch Marketingaktivitäten geben. Ich hoffe, dass wir morgen schon besser spielen als gegen Milan. Aber: Es wird noch kein Indiz für die kommende Saison sein", erklärte Hoeneß.

Eine Position, die seit dem Abschied von Matthias Sammer unbesetzt ist, ist jene des Sportdirektors. Auch hier kündigt Hoeneß eine Lösung an. "Ich denke, dass wir in nächster Zeit einen neuen Sportdirektor präsentieren werden, in den nächsten sechs Wochen", so der Bayern- Präsident. Wunschkandidat war eigentlich Philipp Lahm, der seine aktive Karriere beendet hatte. Nun scheinen sich die Zeichen in Richtung eines anderen ehemaligen Bayern- Kapitäns zu verdichten - Mark van Bommel. Hoeneß dazu: "Wir wollen jetzt nicht hier auf den Basar gehen. Wir werden das rechtzeitig mitteilen."

Redaktion
krone Sport
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