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Rooney bei ManU & bei Three Lions am Abstellgleis

Bei Manchester United und in der englischen Nationalmannschaft ist Wayne Rooney alleiniger Rekordtorschütze - doch bei beiden steht der 31- Jährige nun vor dem Aus. Für den freundschaftlichen Klassiker gegen Weltmeister Deutschland am Mittwoch in Dortmund wurde er nicht mehr nominiert. Die Zukunft in England gehört anderen.

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate berief Rooney  nicht ein, obwohl er ihm seine Fitness versichert haben soll. Auch in der WM- Qualifikation gegen Litauen sind die Dienste des 119- fachen Internationalen nicht mehr gefragt. Southgate, der Rooney als klassische Nummer zehn sieht, ließ auf dieser Position zuletzt Dele Alli von Tottenham  und Adam Lallana von Liverpool  einlaufen. "Beide spielen sehr gut, treffen für ihre Klubs und liefern Vorlagen", erklärte Southgate. Auch Ross Barkley von Everton  steht in der Rangfolge inzwischen vor Rooney. In den Konkurrenzkampf kann der Rekordtorschütze von Manchester United  (250 Treffer) und England (53) allerdings kaum noch eingreifen. Denn im Verein sitzt Rooney zunehmend auf der Bank.

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Zlatan Ibrahimovic,  Henrikh Mkhitaryan oder Anthony Martial erhielten unter Trainer Jose Mourinho  zuletzt den Vorzug - sowie der junge Marcus Rashford, der ebenfalls für die Länderspiele nominiert wurde. Einen vorzeitigen Abschied nach China schloss Rooney zwar kürzlich aus. Doch die Gerüchte halten sich, dass der Stürmer United im Sommer nach 13 Jahren verlassen könnte. Bei Southgates Entscheidung gegen Rooney hat womöglich auch die Hotel- Affäre von November vergangenen Jahres eine Rolle gespielt. Nach Englands 3:0 gegen Schottland in der WM- Quali wurde Rooney im Mannschaftshotel betrunken auf einer Hochzeitsfeier fotografiert, noch dazu im England- Outfit. Zwar entschuldigte sich der Stürmer für seinen Fauxpas, doch das Amt als Englands Kapitän der Three Lions dürfte er damit verspielt haben.

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Southgate, der im Oktober 2016 - noch als Interimscoach - von britischen Medien gelobt wurde, weil er Rooney gegen Slowenien erstmal auf der Bank ließ, deutete an, dass Tottenhams Stürmerstar Harry Kane in Zukunft die Kapitänsbinde tragen könnte. "Harry hat eine Meinung. Und er macht auch gern klare Ansagen vor der Gruppe", lobte der Coach den 23- Jährigen. Aufgrund einer Knöchelblessur fällt Kane jedoch momentan aus. Als wäre das nicht alles genug Demontage für Englands einstigen Publikumsliebling, wurde Jermain Defoe vom Tabellenletzten Sunderland  für die kommenden Länderspiele nominiert. Defoe hatte seinen letzten Einsatz für England im November 2013. Der Stürmer ist bereits 34 Jahre alt und damit keine Option für die Zukunft.

Redaktion
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