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Panama Leaks: Lionel Messi bestreitet Vorwürfe

Der Weltfußballer Lionel Messi hat Verdächtigungen zurückgewiesen, bei einer Offshorefirma in Panama Geld geparkt zu haben. Der gegen den Stürmer des FC Barcelona erhobene Vorwurf, eine Gesellschaft in dem mittelamerikanischen Land zur Steuerhinterziehung genutzt zu haben, sei "falsch und beleidigend", betonte Messis Familie am Montag in einem Kommuniqué.

Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, haben mehrere Journalisten ein enormes Datenleck über Geschäfte von 215.000 Briefkastenfirmen in Panama und anderen Steueroasen offengelegt (krone.at berichtete ). Darunter sollen sich laut Recherchen zweifelhafte Finanzgeschäfte von Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Sport befinden. Auch Briefkastenfirmen von Weltfußballer Lionel Messi tauchen in den Unterlagen auf.

Messis Anwälte prüfen juristische Schritte

Die Anwaltskanzlei des argentinischen Fußballstars will die Veröffentlichung von Messis Namen im Zusammenhang mit neuen Enthüllungen über Geschäfte in Steueroasen juristisch prüfen. Das bestätigte eine Mitarbeiterin der Kanzlei am Montag in Madrid. Die mögliche Veröffentlichung einer Erklärung sei jedoch allein die Sache der Familie von Messi.

Der argentinische Anwalt des Angreifers des FC Barcelona, Enrique Bacigalupo, wollte sich auf Anfrage der Deutschen Presse- Agentur allerdings nicht zu Berichten der Sportpresse in Barcelona äußern. Diesen Berichten zufolge will der Fußballstar angeblich Medien verklagen, die seinen Namen im Zusammenhang mit der Affäre um die "Panama Papers" genannt haben.

Bereits vor wenigen Monaten gerieten der Barcelona- Star und sein Vater ins Visier der spanischen Steuerermittler. Lionel Messi und Jorge Horacio Messi wurde vorgeworfen in den Jahren 2007, 2008 und 2009 das Finanzamt um 4,1 Millionen Euro an Steuern betrogen zu haben.


AG/red
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