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Cristiano Ronaldo: Drakonische Strafe für Schubser

Keine Gnade für Cristiano Ronaldo! Der Superstar von Real Madrid ist nach seinem Schubser gegen den Schiedsrichter im Hinspiel des spanischen Supercup- Finales für fünf Spiele gesperrt worden! Der portugiesische Profi muss gemäß des Urteils von Spaniens Fußballverband zudem 3.005 Euro Strafe zahlen. Ronaldo hatte sich beim 3:1- Sieg Reals nach seiner Gelb- Roten Karte zu der Attacke gegen Spielleiter Ricardo de Burgos Bengoetxea hinreißen lassen (oben im Video).

Ronaldo musste nach einem Jubel ohne Trikot und einer vermeintlichen Schwalbe beim 3:1- Auswärtssieg  vorzeitig unter die Dusche. Großer Frust war die Folge - der Superstar von Real Madrid schubste den Referee. Dies vermerkte der Unparteiische auch in seinem Spielbericht. "Nachdem die Rote Karte gezeigt wurde, hat mich der Spieler als Zeichen des Widerspruchs leicht gestoßen", so Bengoetxea.

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Sperre von bis zu zwölf Spielen war möglich

Im Rückspiel am Mittwoch in Madrid wird Ronaldo nach seinem Platzverweis auf jeden Fall fehlen. Wie spanische Medien berichteten, hätte der Angreifer für seinen Ausrutscher gegen den Schiedsrichter für satte zwölf Spiele gesperrt werden können. Auch wenn es nun weniger Partien geworden sind, ist davon auszugehen, dass der Champions- League- Sieger Protest einlegen wird. Real Madrid eine so lange Zeit ohne Cristiano Ronaldo? Kaum vorstellbar…

Zidane: "Ich bin wütend"

Coach Zinedine Zidane unterstützte seinen Superstar. "Ich bin wütend, dass Cristiano Ronaldo vom Platz geschickt wurde", erklärte der Franzose nach dem Spiel gegen die Katalanen. "Vielleicht war es wirklich kein Elfmeter, aber ihm die Rote Karte zu zeigen war einfach lächerlich."

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Die "Königlichen" fühlen sich jedenfalls ungerecht behandelt - und das nicht zum ersten Mal, wie die Sportzeitung "Marca" am Montag schrieb. "Real Madrid glaubt, dass es kein Zufall sein kann, dass Zidanes Team in den jüngsten fünf Clasicos immer mit einem Mann weniger auf dem Platz stand", schrieb das Blatt. Aber der Ausschluss Ronaldos durch den 31- jährigen Unparteiischen aus dem Baskenland "toppt nach Meinung der Mannschaft wirklich alles bisher Dagewesene".

Schwalbe von Suarez?

Es war nicht die einzige umstrittene Entscheidung der Partie. Auch der von einem mutmaßlichen Foul an Barca- Stürmer Luis Suarez provozierte und von Lionel Messi verwandelte Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1- Ausgleich in der 77. Minute sorgte für Wirbel. "Das war absolut kein Foulelfmeter", betonte Ramos, der den spektakulären Sturz von Suarez aus nächster Nähe verfolgt hatte.

Redaktion
krone Sport
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