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Austria vs. AC Milan: 20,4 Millionen fordern 331,8

Im Happel- Stadion prallen heute zwei Fußball- Welten aufeinander: Austria ist gegen Milan krasser Außenseiter und hat auch puncto Marktwert das Nachsehen. Oben im Video sehen Sie Bundeskanzler Christian Kern im Interview, der der Wiener Austria heute im Stadion die Daumen drückt.

Die Vorfreude auf das "Spiel des Jahres" ist bei der Austria riesig, auch wenn es heute eine Partie David gegen Goliath ist, so will sich niemand im Vorhinein "ergeben", wollen 20,4 Millionen (so groß ist laut transfermarkt.at der Marktwert des Austria- Kaders) den großen AC Milan fordern, Sportchef, Trainer und Spieler strahlen Optimismus aus: "In die Gruppenphase zu kommen war keine Selbstverständlichkeit, schon das alleine eine große Leistung", so Sportchef Franz Wohlfahrt, "jetzt wollen wir aber nicht in die Opferrolle schlüpfen, nicht nur dabei sein, sondern auch punkten. Unser Team hat Mut, Qualität und hohe Ziele!"

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"Milan ist ein Topgegner, den man nicht alle Tage hat, ein Klub, der das Ziel hat, diese Europa League zu gewinnen wollen, logischerweise sind wir klarer Außenseiter", rückt Trainer Thorsten Fink die Größenverhältnisse zurecht. "Aber wir wollen zeigen, dass wir Milan so ärgern können wie vor einer Saison AS Roma bei unserem Auswärts- 3:3, ich erwarte, dass meine Mannschaft frech und mit tollem Fußball nach vorne spielt!"

Ob’s reicht? Fink, "gestählt" von unzähligen Europacup- Schlachten mit den Bayern: "Wir geben uns sicher nicht schon vor dem Anpfiff geschlagen, ein Punkt wäre natürlich top, alles ist angerichtet für ein großes und tolles Spiel."

"In Österreich gibt es nicht so oft einen großen Schlager"

"Für jeden von uns Spielern ist diese Partie ein Highlight", beschreibt Heimkehrer Florian Klein die Stimmungslage innerhalb der Mannschaft, "in Österreich gibt es nicht so oft so einen großen Schlager." Was sich Klein und seine Kollegen gegen die Mailänder Startruppe vorgenommen haben? "Wir wollen beweisen, dass wir mithalten können, mutig auftreten. Oft heißt es, dass man nichts zu verlieren hat, ich denke, dass wir viel zu gewinnen haben, denke da an Spiele im Cup, wo oft der Underdog zuschlägt."

Diesmal vor großer Kulisse: Über 30.000 sind heute im Happel- Stadion dabei, das Wetter passt, möglich, dass sich viele noch kurzfristig auf den Weg machen und die Hütte voll wird!

Milan: "Wir dürfen die Austria nicht unterschätzen"

Nach  drei Jahren ohne Europacup kehrt Milan in Wien auf die internationale Fußballbühne zurück. Mit einem  Team, das satte 331,8 Millionen Euro wert ist. Wobei der wertvollste Spieler der neue Kapitän und Abwehrchef ist: Leonardo Bonucci bringt es auf einen Marktwert von 45 Millionen Euro, agiert damit  teamintern in einer eigenen Liga. Denn Alessio Romagnoli und Goalie Gigi Donnarumma sind im Vergleich zu Bonucci nur etwas mehr als die Hälfte wert - jeweils 25 Millionen Euro.

Unter dem chinesischen Eigentümer Yonghong Li jongliert der 18- fache italienische Meister mit Zahlen in schwindelerregenden Höhen: In elf neue Kicker investierte Milan im Sommer 228 Millionen Euro - neuer Klubrekord! Zum Vergleich: Der auch nicht geizige Silvio Berlusconi hatte davor in 31 Jahren als Klub- Boss 900 Millionen Euro für Zugänge lockergemacht.

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An Spieler- Gehältern geben die "Rossoneri" in dieser Saison 117 Millionen Euro brutto aus. Auch hier spielt Bonucci mit einem Netto- Jahresgehalt von 7,5 Millionen Euro vor Donnarumma (6 Mio.) und Biglia (3,5 Mio.) die erste Geige. Was jetzt noch fehlt, sind Titel - national (der letzte "Scudetto" in der Serie A  wurde 2011 errungen) und international, wo Milan den Meistercup bzw. die Champions League siebenmal gewann. Zuletzt 2007.

Auch wenn man heute klarer Favorit ist, warnt Montella: "Wir dürfen die Austria nicht unterschätzen. Die Wiener sind  gut organisiert, tauschen geschickt ihre Rollen im Spiel."   Dass Milan gestern erst um 17 Uhr in Wien landete, auf ein Abschlusstraining im Happel- Stadion verzichtete, erklärte er so: "Ich kann in Mailand besser mit dem Team arbeiten. Das Spielfeld hier in Wien sehen wir noch früh genug. Wir peilen den Gruppensieg an."

Peter Klöbl/Christian Reichel, Kronen Zeitung

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krone Sport
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