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Freitag, 30. Dezember 2011, 17:36

Ungarn: mit Nationalismus in den wirtschaftlichen Untergang

In Ungarn regiert der konservative Premierminister Viktor Orban mit absoluter Stimmemehrheit.
Das ist schön für ihn und würde ihm die Möglichkeit geben, auch mit unpopulären, aber notwendigen Massnahmen das Land zu sanieren.

Seine bisherigen Aktionen waren jedoch ökonomischer Wahnsinn und Ungarn geht vor die Hunde.
Er vergraulte ausländische Firmen und Banken, die in seinem Land Filialen haben, durch Spezialsteuern und durch gesetzliche Zwangsumtauschkurse. Ergebnis: die Firmen ziehen sich zurück, tausende besonders gut bezahlte Arbeitsplätze gehen verloren.
Den Pensionsfonds löste er auf und kassierte das Vermögen für den Staat ein. Dafür erhielten die zukünftigen Pensionisten das Versprechen, dass der Staat ihnen hinkünftig die Rente auszahlen wird. - Die Pensionisten dürfen hoffen, dass das funktionieren wird.
Mit dem internationalen Währungsfonds IWF wollte er zuerst Schlitten fahren, dann musste er zu Kreuze kriechen, jetzt kann er fällige Staatsschulden nicht mehr zurückzahlen und neue Anleihen nicht mehr verkaufen. Kleinlaut bettelt er um Hilfe, aber der IWF lässt ihn jetzt zappeln.

Das Schlimmste ist aber sein neuester Coup: Seine Regierung macht ein neues Notenbankgesetz, durch das die Unabhängigkeit der Notenbank stark engeschränkt wird. Nun vertraut niemand mehr dem Forint und dem Land Ungarn. So etwas gilt als Todwünde für jede Währung und der Forint ist deshalb auch in den Keller gerasselt.

Quelle: http://derstandard.at/1324501599479/Kein…-sich-Notenbank


Orban wurde gewählt, weil die Roten nicht wirtschaften können.

?(

2

Freitag, 30. Dezember 2011, 17:41

Orban wurde gewählt, weil die Roten nicht wirtschaften können.


Wetten, das es so war? :smile:
Signatur von »flar111« Kommunismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! :down

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Freitag, 30. Dezember 2011, 17:51

Orban wurde gewählt, weil die Roten nicht wirtschaften können.


Wetten, das es so war? :smile:



Da halte ich gar nicht dagegen. Die früheren Regierungen dürften auch nichts zusammengebracht haben.

Aber Orban liefert eine Katastrofe nach der Anderen - und darum geht es!

:smile:

4

Freitag, 30. Dezember 2011, 18:16

Aber Orban liefert eine Katastrofe nach der Anderen - und darum geht es!


Ich habe hier noch nie gehoert, das jemand behauptet hat, das "jeder" Rechte ein Wirtschaftsfachmann ist. Auf Politiker bezogen wuerde ich meinen, das ihre "Spezialgebiete" sehr begrenzt sind, und da zaehlt die Wirtschaft sicher nicht dazu.
PS: Jeder Staatschef ist nur so gut wie es sein Beraterstab ist!
Signatur von »flar111« Kommunismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! :down

5

Freitag, 30. Dezember 2011, 18:24

Aber Orban liefert eine Katastrofe nach der Anderen - und darum geht es!


Ich habe hier noch nie gehoert, das jemand behauptet hat, das "jeder" Rechte ein Wirtschaftsfachmann ist. Auf Politiker bezogen wuerde ich meinen, das ihre "Spezialgebiete" sehr begrenzt sind, und da zaehlt die Wirtschaft sicher nicht dazu.
PS: Jeder Staatschef ist nur so gut wie es sein Beraterstab ist!




Stimmt.
Ich will auch nur aufzeigen, was momentan in unserem Nachbarland abgeht.
Mir sind Ungarn und seine Einwohner sehr sympathisch und es könnte uns nur recht sein, wenn es denen gut geht.



--- Allerdings habe ich in diesem Talksalon schon unzählige Male gelesen, dass "die Roten" (und wahrscheinlich auch die Grünen) nicht wirtschaften können. Das abgelutschteste Beispiel ist immer die BAWAG. -- Stimmt, aber wie viele erzkapitalistisch gemanagte Banken sind in den letzten Jahren krachen gegangen?

:wink:

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Freitag, 30. Dezember 2011, 18:30

--- Allerdings habe ich in diesem Talksalon schon unzählige Male gelesen, dass "die Roten" (und wahrscheinlich auch die Grünen) nicht wirtschaften können. Das abgelutschteste Beispiel ist immer die BAWAG. -- Stimmt, aber wie viele erzkapitalistisch gemanagte Banken sind in den letzten Jahren krachen gegangen?

ERZÄHLE ES UNS DOCH BITTE !? ( nicht einmal die hypo musste zusperren )

7

Freitag, 30. Dezember 2011, 18:34

Orban wurde gewählt, weil die Roten nicht wirtschaften können.

Klar haben die Ungarn Orban bzw. dessen Partei gewählt weil die Roten das Land in den Abgrund geführt haben!
Wobei man aber klarerweise gleich dazu sagen muss dass die Ungarn die Pest mit der Cholera getauscht haben.

In meinen Augen ist dieser Orban ein größenwahnsinniger, von machthunger zerfressener Irrer (kleiner "Adi"??). Gerade sein Negativbeispiel zeigt ja dass vorhandene Missstände nicht von heute auf morgen aus der Welt zu schaffen sind; schon gar nicht mit diktatorischem Verhalten!
Dass die Roten einen Sauhaufen hinterlassen haben ist ja wohl unbestritten; diesen allerdings kann man nur behutsam abbauen und in die richtigen Bahnen lenken! NICHT mit der Brechstange; DAS MUSSTE ja schief gehen!

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Samstag, 31. Dezember 2011, 10:07

"Pleite Ungarns würde Österreich hart treffen"

Ungarn will sich von den Märkten abkoppeln. Doch das Unterfangen könnte kläglich scheitern, warnt der Ökonom Péter Róna
Die Devisenreserven in der Höhe von 36 Milliarden Euro, auf die es Premier Viktor Orbán abgesehen haben könnte, sind im Zweifelsfall schnell weg, viel hängt auch von den USA ab, meint der ungarische Harvard-Ökonom Péter Róna.

STANDARD: Ungarn braucht einen Kredit von Währungsfonds und EU. Doch die regierende Fidesz legt sich quer, bringt in letzter Minute ein Gesetz durch, das der Regierung mehr Einfluss in der Notenbank sichert. EU und IWF werden das nicht akzeptieren, sie drohen, Ungarn kein Geld zu geben. Warum macht Premier Orbán das alles?

Róna: Es gibt dazu zwei Hypothesen. Die erste besagt, dass die Regierung Orbán Ungarn bewusst in die Zahlungsunfähigkeit führen will, um dann einen Notstand zu erklären und mittels Verordnungen und ohne Parlament regieren zu können. Das käme der Schaffung eines Einparteiensystems gleich. Leider hat sogar unlängst der Fraktionsvorsitzende der Fidesz, János Lázár, erklärt, regieren mittels Verordnungen wäre für Ungarn vorteilhaft. Die andere Hypothese dreht sich um die Reserven der Notenbank. In der Zentralbank lagern Devisenreserven in der Höhe von 36 Milliarden Euro. Ungarn braucht im kommenden Jahr vier bis sechs Milliarden Euro Kredit. Wenn die Regierung an die Devisenreserven mittels der neuen Gesetze herankommt, braucht sie keine Kredite mehr.

STANDARD: Aber Ungarn kann sich ja nicht vollständig von den Märkten abkoppeln. Auch 2013 braucht das Land Geld, Investoren entscheiden über den Forintkurs.

Róna: Das stimmt. Deswegen sind die Strategien der Regierung ja in jedem Fall mit ernsthaften Konsequenzen verbunden. Wenn Orbán Geld aus der Notenbank nimmt, werden die Märkte Ungarn vollkommen den Rücken zukehren. Dabei wird eine Gefahr vergessen: Die ungarischen Banken finanzieren ein Drittel ihrer laufenden Kreditgeschäfte nicht über Spareinlagen, sondern über Kredite aus dem Interbankenmarkt. Diese Kredite haben eine durchschnittliche Laufzeit von zwei bis drei Wochen. Sprich: Diese wichtige Geldquelle für das Bankensystem kann sehr schnell versiegen. Dann werden Banken zahlungsunfähig, sie bräuchten die Hilfe der Notenbank. Die dort lagernden 36 Milliarden würden nicht lange reichen, um die Kreditinstitute zu stützen.

STANDARD: Vergangene Woche sind Vorgespräche zwischen IWF und Ungarn gescheitert. Was erwarten Sie in den kommenden Wochen: Geht Ungarn pleite, gelingt doch noch eine Einigung mit dem IWF?

Róna: Wirklich entscheidend ist, was die Amerikaner wollen. Sie haben das Sagen beim Währungsfonds, und für die Europäer gibt es derzeit keinen Grund, sich für Ungarn stark zu machen. In diesem Licht sollte man auch den jüngsten Brief von US-Außenministerin Hillary Clinton an Premier Viktor Orbán sehen. In dem Brief beklagt sie sich über verschiedene Gesetze, darunter die Reform der Notenbank. Aber in Wahrheit geht es nicht nur um einzelne Gesetze, sondern um ein Gesamtbild, das den Amerikanern Sorgen macht. Die USA fürchten einen Angriff auf die ungarische Demokratie insgesamt. Und tatsächlich hat Orbán einen Abkoppelungsprozess von demokratischen Prinzipien begonnen.

STANDARD: Interessanterweise kritisierte Clinton neben Medien- und Notenbankgesetz das neue ungarische Kirchengesetz sehr scharf.

Róna: Die Amerikaner pochen auf die ordentliche Trennung von Staat und Religion. Und sie denken nicht, dass es Aufgabe des Staates ist festzulegen, welche Glaubensrichtung eine anerkannte Kirche haben kann. Aber genau das legt das neue ungarische Kirchengesetz fest. Laut Gesetz werden die Buddhisten - immerhin eine der größten Weltreligionen - nicht als Religion anerkannt, ebenso Muslime und verschiedene protestantische Fraktionen erhalten nicht den Status einer offiziellen Kirche. Das finden Amerikaner besonders geschmacklos.

STANDARD: Wen würde eine Pleite Ungarns eigentlich treffen?

Róna: Österreich würden es am härtesten treffen. Denn Österreich hat über den Bankensektor das größte Risiko in Ungarn. Die internationalen Industriebetriebe wie Audi würden auch nach einer Staatspleite weiterlaufen, Audi finanziert seine Töchterwerke ja nicht über Ungarn. Soweit ich weiß, bereiten sich internationalen Unternehmen übrigens schon auf eine Pleite vor. Die in Ungarn tätigen österreichischen Banken wären in ganz einer anderen Lage, sie würde eine Pleite hart treffen. (András Szigetvari, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 31.12.2011/1.1.2012)

Person Péter Róna, Ökonom und Jurist, unterrichtet an mehreren ungarischen Universitäten und ist derzeit Gastprofessor in Oxford. Daneben sitzt er im Aufsichtsrat der ungarischen Notenbank.
http://derstandard.at/1324501645964/ Ein-Land-legt-sich-quer-Pleite-Ungarns-wuerde-Oesterreich-hart-treffen
Signatur von »trueangelseth« Durch das Nichtverstehen, Nichtdurchdringen der edlen Wahrheit vom Leiden, von der Leidens-Entstehung, von der Leidens-Erlöschung und dem zur Leidens-Erlöschung führenden Pfad haben sowohl ich als auch ihr diese lange Zeit das Dasein durcheilt, das Dasein durchwandert.

9

Samstag, 31. Dezember 2011, 10:45

In Ungarn beginnt eine System-Wende

Aber Orban liefert eine Katastrofe nach der Anderen - und darum geht es!

BUDAPEST. Ungarn bekommt ab 2012 einen neuen Namen. Dann heißt das Land nicht mehr Ungarische Republik, sondern nur noch Ungarn. Auch sonst stehen in unserem Nachbarland viele Veränderungen an.

Denn ab 1. Jänner tritt in Ungarn eine neue Verfassung in Kraft, gegen die die Opposition schon seit Wochen auf die Barrikaden steigt.

Das neue Grundgesetz war im vergangenen April im Parlament von den Abgeordneten der regierenden rechts-konservativen Partei Fidesz-MPSZ angenommen worden. Die Partei von Ministerpräsident Viktor Orban verfügt seit den Wahlen 2010 in der Volksvertretung über eine Zweidrittelmehrheit. Im Prinzip kann sie daher machen, was sie will. Eine echte Debatte über die neue Verfassung fand jedenfalls nie statt. Kritiker sehen in ihr den Höhepunkt einer rasanten Entdemokratisierung, die Regierungschef Viktor Orban schrittweise durchsetzt.

Nachbarländer alarmiert

Gleich der Beginn der neuen Verfassung mit einem „Nationalen Glaubensbekenntnis“ lässt aufhorchen: Im Mittelpunkt dieser Präambel stehen nämlich Christentum, Familie, Nation und Krone. Vor allem die Nachbarländer sind alarmiert. Denn die Berufung auf die sogenannte „Lehre von der Heiligen Krone“, nach der die Stephanskrone der eigentliche Souverän Ungarns ist, dient Ultra-Konservativen und Rechtsextremisten gleichermaßen als „Legitimation“ für die Forderung nach Grenzrevisionen. Auch den neuen Landesnamen wollen manche in diese Richtung deuten: die Bezeichnung „Ungarn“ könnte auch als jenes historische Groß-Ungarn verstanden werden, das am Ende des Ersten Weltkriegs als Teil der österreichisch-ungarischen Donau-Monarchie untergegangen war.

Als problematisch gilt auch der Passus, der allen Ungarn ohne Wohnsitz in ihrem Heimatland die Staatsbürgerschaft und auch das Stimmrecht gewährt. Bedenken im In- und Ausland gibt es zudem im Zusammenhang mit anderen Gesetzen im Verfassungsrang: etwa dem schon eingeführten rigorosen Mediengesetz oder der Einschränkung der Unabhängigkeit der Notenbank, die gestern noch rasch im Parlament beschlossen wurde. IWF und EU sehen damit die Unabhängigkeit der Zentralbank gefährdet.

Orban gegen jede Kritik

Doch Regierungschef Viktor Orban weist die Kritik von Experten und Medien, aber auch die von US-Außenministerin Hillary Clinton, die in ihrem jüngsten Brief an den Regierungschef Bedenken über die Beseitigung verfassungsmäßiger Kontrollen und Schranken äußerte, erbost zurück. In Ungarn werde „derzeit nicht einfach regiert, sondern es läuft eine System-Wende ab“, stellte Orban klar. „Es findet der Abschluss des Post-Kommunismus statt.“

http://www.nachrichten.at/nachrichten/po…k/art391,789511

Dass da unter den Veränderungen einiges ist was den Linken, vor allem in Europa, nicht passt ist schon verständlich.

10

Sonntag, 1. Januar 2012, 04:43

NGO widerspricht Polizei: schon über 400 Kältetote 2011 in Ungarn

http://www.pesterlloyd.net/2011_51/52news/52news.html

Die Menschen erfrieren auf der Straße …der Forint „im freien Fall“
bald braucht ´der Orban „Asyl“ in Österreich ….
Signatur von »bloodyrain« "Die Antwort auf die große Frage nach dem Leben, dem Universum und allem lautet... 42!

11

Sonntag, 1. Januar 2012, 20:24

Aber Orban liefert eine Katastrofe nach der Anderen - und darum geht es!

BUDAPEST. Ungarn bekommt ab 2012 einen neuen Namen. Dann heißt das Land nicht mehr Ungarische Republik, sondern nur noch Ungarn. Auch sonst stehen in unserem Nachbarland viele Veränderungen an.

Denn ab 1. Jänner tritt in Ungarn eine neue Verfassung in Kraft, gegen die die Opposition schon seit Wochen auf die Barrikaden steigt.

Das neue Grundgesetz war im vergangenen April im Parlament von den Abgeordneten der regierenden rechts-konservativen Partei Fidesz-MPSZ angenommen worden. Die Partei von Ministerpräsident Viktor Orban verfügt seit den Wahlen 2010 in der Volksvertretung über eine Zweidrittelmehrheit. Im Prinzip kann sie daher machen, was sie will. Eine echte Debatte über die neue Verfassung fand jedenfalls nie statt. Kritiker sehen in ihr den Höhepunkt einer rasanten Entdemokratisierung, die Regierungschef Viktor Orban schrittweise durchsetzt.

Nachbarländer alarmiert

Gleich der Beginn der neuen Verfassung mit einem „Nationalen Glaubensbekenntnis“ lässt aufhorchen: Im Mittelpunkt dieser Präambel stehen nämlich Christentum, Familie, Nation und Krone. Vor allem die Nachbarländer sind alarmiert. Denn die Berufung auf die sogenannte „Lehre von der Heiligen Krone“, nach der die Stephanskrone der eigentliche Souverän Ungarns ist, dient Ultra-Konservativen und Rechtsextremisten gleichermaßen als „Legitimation“ für die Forderung nach Grenzrevisionen. Auch den neuen Landesnamen wollen manche in diese Richtung deuten: die Bezeichnung „Ungarn“ könnte auch als jenes historische Groß-Ungarn verstanden werden, das am Ende des Ersten Weltkriegs als Teil der österreichisch-ungarischen Donau-Monarchie untergegangen war.

Als problematisch gilt auch der Passus, der allen Ungarn ohne Wohnsitz in ihrem Heimatland die Staatsbürgerschaft und auch das Stimmrecht gewährt. Bedenken im In- und Ausland gibt es zudem im Zusammenhang mit anderen Gesetzen im Verfassungsrang: etwa dem schon eingeführten rigorosen Mediengesetz oder der Einschränkung der Unabhängigkeit der Notenbank, die gestern noch rasch im Parlament beschlossen wurde. IWF und EU sehen damit die Unabhängigkeit der Zentralbank gefährdet.

Orban gegen jede Kritik

Doch Regierungschef Viktor Orban weist die Kritik von Experten und Medien, aber auch die von US-Außenministerin Hillary Clinton, die in ihrem jüngsten Brief an den Regierungschef Bedenken über die Beseitigung verfassungsmäßiger Kontrollen und Schranken äußerte, erbost zurück. In Ungarn werde „derzeit nicht einfach regiert, sondern es läuft eine System-Wende ab“, stellte Orban klar. „Es findet der Abschluss des Post-Kommunismus statt.“

http://www.nachrichten.at/nachrichten/po…k/art391,789511

Dass da unter den Veränderungen einiges ist was den Linken, vor allem in Europa, nicht passt ist schon verständlich.


:up :up :up

Zudem beschloss das Parlament ein umstrittenes Gesetz, das statt bislang 300 nur noch 14 Religionsgemeinschaften als förderungswürdig einstuft, vorwiegend christliche Kirchen und das Judentum, nicht aber den Islam oder den Buddhismus.

http://de.nachrichten.yahoo.com/ungarns-…-164448219.html
Signatur von »seahunter« Lieber am Busen der Natur als am Arsch der Welt

12

Sonntag, 1. Januar 2012, 21:47

die nationale partei von orban ist stimmenstärgste partei oke wie weit ungarn von demokratie wegget wird man sehen wirdschaftlich gehts berg ab

13

Montag, 2. Januar 2012, 00:17

nein gewählt wurden die rechten weil die roten gerade zufällig an der macht waren als weltweit die krise ausbrach, als rechter hetzer ohne rücksicht auf verluste lässt sich so etwas natürlich vorzüglich ausschlachten. ein schuldiger kommt immer gut ganz besonders bei so komplexen themen und vorgängen wo es "den" schuldigen eigentlich gar nicht gibt.

14

Montag, 2. Januar 2012, 12:35

Das Problem ist nicht eine rechte, nationalistische Regierung, sondern das in dieser Regierung lauter Pfeifen sitzen, die dumme Entscheidungen treffen.
Signatur von »beron« "Kommunismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!"

15

Montag, 2. Januar 2012, 16:06

Stellt euch vor, ihr habt in eine private Pensionsversicherung eingezahlt, um einmal eine Zusatzpension zu bekommen, und dann kommt ein Regierungschef, löst diese Versicherung auf, läßt das angesparte Vermögen an den Fiskus überweisen und verspricht, dass dafür der Staat in Zukunft die Pensionen zahlen wird. Der Staat ist leider pleite, aber ihr möget vertrauen.
Die Notenbank wird der Regierung unterstellt und muss ihre Währungsreserven an den Fiskus abliefern. Nun hat der Staat kurz einmal Geld, aber leider: die Währung Forint hat keine Deckung mehr. Der Forintkurs rasselt in den Keller und Staatsasnleihen Ungarns werden trotz höchster Zinsen von niemandem mehr gekauft. Reiche Ungarn verlagern ihr Geld so gut es geht ins Ausland.
Jetzt enteignet Orban ausländische Firmen (s. heutiger Kurier: http://kurier.at/wirtschaft/4479651-unga…-enteignung.php) und vertreibt damit dringend benötigte Investoren. Dadurch gehen die begehrtesten Arbeitsplätze Ungarns gleich in einem Aufwaschen verloren. Diese Firmen zahlten nämlich besser, als der ungarische Durchschnitt.

Für manche Poster ist Orbans Politik trotzdem gut: er betont Nationalismus und Staatsbürgerschaft.

Na dann.............


:-v

16

Montag, 2. Januar 2012, 18:54

Islam und Buddhismus sind ab sofort keine förderungswürdigen Religionen mehr

http://www.berlinerumschau.com/news.php?…d=1001325515774

Wenn man sparen muss, dann muss man.
Signatur von »austriancircle« Hier stehe ich, ich kann nicht anders

17

Montag, 2. Januar 2012, 18:58

http://www.berlinerumschau.com/news.php?…d=1001325515774

Wenn man sparen muss, dann muss man.



Siehst du, damit ist Orban natürlich aus dem Schneider.

Nur das zählt für dich und deine Brüder und Schwestern im Geiste.

:smile: :smile: :smile:

18

Montag, 2. Januar 2012, 19:07

Siehst du, damit ist Orban natürlich aus dem Schneider.

Nur das zählt für dich und deine Brüder und Schwestern im Geiste.


Die Entscheidung muss man aber auch einmal im Detail betrachten:

In Ungarn wurde die Zahl der förderungswürdigen Religionsgemeinschaften zum Jahreswechsel drastisch reduziert. In einem Ende Dezember mit den Stimmen des mit Zweitdrittelmehrheit regierenden Fidesz verabschiedeten Gesetz sank die Zahl der entsprechenden Gemeinschaften von 300 auf lediglich 14. Weiterhin förderungswürdig sind damit eine Reihe christlicher Kirchen, sowie die jüdische Gemeinschaft. Gestrichen wurde dagegen u.a. der Islam und der Buddhismus.

In einem Land wie Ungarn gibt/gab es 300 förderungswürdige religiöse Gruppen... :-v

19

Montag, 2. Januar 2012, 19:07

Siehst du, damit ist Orban natürlich aus dem Schneider.

Nur das zählt für dich und deine Brüder und Schwestern im Geiste.


Wenn du mir jetzt noch aufzaehlen koenntest, was du bei den Moslems fuer "foerderungswuerdig" haeltst, koennte ich dich ( vielleicht) verstehen. :?:
Signatur von »flar111« Kommunismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! :down

20

Montag, 2. Januar 2012, 21:02

Siehst du, damit ist Orban natürlich aus dem Schneider.

Nur das zählt für dich und deine Brüder und Schwestern im Geiste.


Wenn du mir jetzt noch aufzaehlen koenntest, was du bei den Moslems fuer "foerderungswuerdig" haeltst, koennte ich dich ( vielleicht) verstehen. :?:



Ich halte überhaupt nichts an Religionen für förderungswürdig. Am Islam schon überhaupt nicht.
Du kannst mich vermutlich unter keinen Umständen verstehen.

Sonst hättest du erkannt, worum es in den Postings geht, die von mir sind: die Wahnsinnsentscheidungen, mit denen Orban seinem Land schadet. Ich habe große Sympathien für Ungarn und wünsche denen das Beste.

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