Die EU hat ein aufgeblähtes Budget
Die EU gibt für ihren gesamten Haushalt nicht einmal doppelt so viel aus, wie Österreich. Außerdem hat die EU keine Schulden - ein Defizit ist nämlich nicht erlaubt.
Die EU hat einen riesigen Beamtenapparat
Im Vergleich zur Verwaltung der meisten EU-Länder ist die europäische Verwaltung sogar recht schlank. Die Stadt Wien beschäftigt mit rund 65.000 Mitarbeitern mehr als doppelt so viele Personen wie die EU-Kommission, die mit rund 29.000 Bediensteten die mit Abstand größte europäische Institution ist. Rechnet man zur Kommission noch den Rat und das EU-Parlament dazu, arbeiten rund 39.000 Angestellte für die EU
Es ist Blut in der Schokolade
Beim Beitritt Österreichs zur EU kam das Schauermärchen auf, dass es in der EU erlaubt sei, der Schokolade Blut beizumischen. Das Gegenteil ist der Fall.
Keine krummen Gurken
Es stimmt zwar, dass die Krümmung der Gurken genormt ist, doch hat das nichts mit der EU zutun. Die UNO hat diese Richtlinie bereits in den 60er Jahren beschlossen. Die Regelung wurde inzwischen abgeschafft. Ab 1. Juli 2009 dürfen wieder krumme Gurken verkauft werden.
Konfitüre statt Marmelade
Schon vor dem Beitritt Österreichs war geregelt, dass nur Marmelade aus Zitrusfrüchten so bezeichnet werden darf. Österreichs Politiker hatten vergessen eine Ausnahme zu erwirken. Das wurde längst nachgeholt. Seit 2004 darf in Österreich wieder Marmelade in den Regalen stehen - in der übrigen EU bleibt es bei der Konfitüre.
Das Dekolleté-Verbot
Keine tiefen Einblicke mehr in den Gastgärten - so lautet ein Mythos, der 2005 aufkam. Wahr ist, dass Arbeitgeber verpflichtet sind für Mitarbeiter Schutzmaßnahmen zu ergreifen, die im Freien arbeiten. Eine Sonnencreme erfüllt diesen Zweck zur genüge.
Das Einheitskondom
Eine Größe für alle Männer Europas? Tatsächlich gibt es eine Norm für Kondome, der entsprechend ein Präservativ mindestens 16 Zentimeter lang sein sollte. Das sind allerdings nur ein Vorschlag und kein Gesetz.
Schwalbenverbot im Stall
Tierliebhaber und Landwirte waren schockiert. Keine Schwalben in den Ställen tönt es aus Brüssel. Dort hat man lediglich Hygienestandards für das Melken festgelegt - Geflügel, Nagetiere und Ungeziefer sind dort unerwünscht. Gegen Schwalben hat man bei der EU nichts einzuwenden.
Der Ederer-Tausender
Befürworter des EU-Beitritts 1995 und die frühere Europa-Staatssekretärin Brigitte Ederer haben vor der Volksabstimmung eifrig damit geworben: Vierköpfige Familien könnten sich nach dem EU-Beitritt im Monat 1000 Schilling ersparen. Mehr Wettbewerb werde die Preise senken. Das ist laut Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) wahr geworden. Die Nationalbank behauptete neun Jahre nach dem Beitritt, jeder Österreicher habe davon 2004 mit 700 bis 5.000 Euro profitiert
Die EU killt die Neutralität
EU-Skeptiker behaupten dies und sie haben teils Recht. Tatsächlich wurde die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (Gasp) der EU in den vergangenen Jahrzehnten sukzessive auch auf die Verteidigung ausgedehnt, weshalb Verfassungsjurist Theo Öhlinger heute zum Schluss gelangt, dass "Neutralität juristisch kein zutreffendes Etikett der Stellung Österreichs in der Staatengemeinschaft mehr" ist. Der Vertrag von Lissabon schreibt sogar erstmals eine militärische Beistandspflicht im Verteidigungsfall fest. Zur Teilnahme an Kriegen oder Militärbündnissen sowie zur Stationierung fremder Truppen im Land kann die EU Österreich aber nicht zwingen.
Die EU verbietet Bruckner
Dürfen die Wiener Philharmoniker Bruckners Achte im Konzerthaus künftig nur noch in Zimmerlautstärke spielen? Dieses Schreckgespenst geisterte vor zwei Jahren durch den Boulevard. Faktum ist, dass Gehörstürze bei Profimusikern gar nicht selten sind. Mit simplen Lärmschutzvorrichtungen, die von der EU seit 2008 vorgeschrieben werden, ließ sich das Gesundheitsrisiko deutlich reduzieren. Aber wirklich leiser spielen muss deshalb niemand
Der freche Wasserraub
EU-Kritiker verbreiten diese Gruselstory seit Jahren: Brüssel sei im Verein mit wassserbedürftigen Ländern wie Spanien drauf und dran, Österreichs Wasser - wir nutzen nur drei Prozent unseres Süßwasserangebots - abzugraben. Das dies im größeren Stil funktionieren könnte, bestreiten Fachleute. Das Wasserrechtsgesetz behindert den Export. Auf längeren Strecken sei Wassertransport technisch, logistisch und ökonomisch so gut wie unmöglich. Und unsere Nachbarn haben keinen Bedarf.
Quelle:
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/…il&project=2740
Na, wenn DAS kein Loblied auf die EU ist !!!
Allein, mir fehlt der Glaube