41

Mittwoch, 22. Februar 2012, 14:14

Du zitierst hier ein BUNDESgesetz mit den Richtlinien für BUNDESbedienstete. Ich spreche von den WIENER LANDESBEAMTEN.

Siehst du - genau aus diesem Grund hab ich diesen weiteren thread eröffnet, um zu verhindern, dass Bund und Länder wieder einmal in einen Topf geschmissen werden. Es gibt nicht DIE Beamten - jede Verwaltungsebene hat ihr eigenes Dienstrecht.

Beamten- Dienstrechtsgesetz (BDG) Haftungsausschluss

Inhaltsverzeichnis des Beamten- Dienstrechtsgesetzes, hier klicken

:?:
Es geht um den Bund - das ist ein BUNDESgesetz. Die Länder haben ihre eigenen Dienstrechte, nämlich LANDESgesetze.

Ist das tatsächlich so schwer zu begreifen??? :auszuck: :auszuck: ;(

42

Mittwoch, 22. Februar 2012, 14:45

Wo steht das, dass es ein Bundesgesetz ist?

43

Mittwoch, 22. Februar 2012, 14:57

Das ist wieder so eine schwachsinnige Verallgemeinerung, die man so nicht stehen lassen kann. Es gibt nicht DIE BEAMTEN - das ist nämlich kein BERUF. Bei den Beamten gibt es zig verschiedene Berufsgruppen mit zig verschiedenen Ausbildungsarten.
Was für eine epochale Erkenntnis, Was denkst wieviele Berufe die ASVG beiinhaltet?

44

Mittwoch, 22. Februar 2012, 15:09

Bei den Beamten gibt es zig verschiedene Berufsgruppen mit zig verschiedenen Ausbildungsarten.
Werden heute Dienstnehmer noch als Beamte der Stadt Wien eingestellt? Der Zug ist doch schon abgefahren, Beamter ist doch ein Auslaufmodell... oder???

45

Mittwoch, 22. Februar 2012, 16:02

Bei den Beamten gibt es zig verschiedene Berufsgruppen mit zig verschiedenen Ausbildungsarten.
Werden heute Dienstnehmer noch als Beamte der Stadt Wien eingestellt? Der Zug ist doch schon abgefahren, Beamter ist doch ein Auslaufmodell... oder???

Es wurde niemals irgendjemand als Beamter eingestellt - entweder fängst du schon als Lehrling an oder später als VB. Beamter wird (wurde) man erst nach einigen Jahren, dann wird man per Dekret unter die Dienstordnung gestellt, sprich, man ist pragmatisiert.

Bei den Lehrlingen war das üblicherweise mit 26 - also nach 8 Jahren, bzw., wenn man die Lehrzeit dazurechnet, sogar 11 Jahren.
Deswegen find ich ja den Ausdruck Aufnahmestopp bei Beamten so schwachsinnig - die, die heutzutage aufgenommen werden, sind und bleiben VB.
Wäre ja an sich egal, aber die VB haben die gleichen Bedingungen wie jeder normale Arbeitnehmer im ASVG.


46

Mittwoch, 22. Februar 2012, 16:06

Wo steht das, dass es ein Bundesgesetz ist?
Wenn du dir diese Seite genau anschaust, siehst du, dass es sich um eine Seite des Bundes handelt - und dementsprechend um Bundesrecht und -gesetze. :auszuck: :auszuck:

47

Mittwoch, 22. Februar 2012, 16:09

Das ist wieder so eine schwachsinnige Verallgemeinerung, die man so nicht stehen lassen kann. Es gibt nicht DIE BEAMTEN - das ist nämlich kein BERUF. Bei den Beamten gibt es zig verschiedene Berufsgruppen mit zig verschiedenen Ausbildungsarten.
Was für eine epochale Erkenntnis, Was denkst wieviele Berufe die ASVG beiinhaltet?
Und - werden die alle in einen Topf geschmissen? Siehst du...... :roll:
Wenn wir, sagen wir, einen großen Konzern wie Sie*** hernehmen, dann schmeißt man ja auch nicht alle Angestellten in einen Topf und sagt, DIE SIE***-Mitarbeiter sind/haben...bla bla bla.....- da wird ja auch nach Berufsgruppen unterschieden, nur weil alle beim selben Dienstgeber angestellt sind, oder??

48

Mittwoch, 22. Februar 2012, 17:40

Und - werden die alle in einen Topf geschmissen? Siehst du......
Wenn wir, sagen wir, einen großen Konzern wie Sie*** hernehmen, dann schmeißt man ja auch nicht alle Angestellten in einen Topf und sagt, DIE SIE***-Mitarbeiter sind/haben...bla bla bla.....- da wird ja auch nach Berufsgruppen unterschieden, nur weil alle beim selben Dienstgeber angestellt sind, oder??
Na sicher werden die bei einer statistischen Erhebung in einen Topf geworfen,vor allem wenn man einen Durchschnitt ausrechen möchte.

49

Mittwoch, 22. Februar 2012, 21:07

Es wurde niemals irgendjemand als Beamter eingestellt - entweder fängst du schon als Lehrling an oder später als VB. Beamter wird (wurde) man erst nach einigen Jahren, dann wird man per Dekret unter die Dienstordnung gestellt, sprich, man ist pragmatisiert.
Das dürfte so nicht ganz richtig sein. Ich kenne einen Juristen, der von sich behauptet, als Beamter eingestellt worden zu sein. Dies käme zwar so gut wie nie vor, aber in Ausnahmefällen eben schon.
Signatur von »van100«

50

Donnerstag, 23. Februar 2012, 08:58

Bei den Lehrlingen war das üblicherweise mit 26 - also nach 8 Jahren, bzw., wenn man die Lehrzeit dazurechnet, sogar 11 Jahren.
Deswegen find ich ja den Ausdruck Aufnahmestopp bei Beamten so schwachsinnig - die, die heutzutage aufgenommen werden, sind und bleiben VB.
Wäre ja an sich egal, aber die VB haben die gleichen Bedingungen wie jeder normale Arbeitnehmer im ASVG.

Zitat von »xenon« Zitat von »gloria121« Bei den Beamten gibt es zig verschiedene Berufsgruppen mit zig verschiedenen Ausbildungsarten. Werden heute Dienstnehmer noch als Beamte der Stadt Wien eingestellt? Der Zug ist doch schon abgefahren, Beamter ist doch ein Auslaufmodell... oder???
Es wurde niemals irgendjemand als Beamter eingestellt - entweder fängst du schon als Lehrling an oder später als VB. Beamter wird (wurde) man erst nach einigen Jahren, dann wird man per Dekret unter die Dienstordnung gestellt, sprich, man ist pragmatisiert.

deine aussage stimmt nicht. ein guter bekannter hatte mal bei den wvb zum arbeiten angefangen und der wurde mitte der 90er als provisorisch pragmatisierter angestellt und wäre er dort geblieben nach 6 jahren endgültig pragmatisiert gewesen,also in den beamtenstatus gekommen und das als Schlosser. er war einer der wenigen der eier in der hose und gekündigt hat, sich diesen verein der von der partei bestimmt wird nicht mehr antun wollte. habe da dinge zum hören bekommen wo es mich nicht wundert wenn dort viele es ihren idol häupl :hicks: nachmachen
Signatur von »donaufelder« Staatlich anerkannter Legastheniker :thumbsup:

51

Donnerstag, 23. Februar 2012, 10:08

@gloria:

Willst du allen Ernstes behaupten, dass man im Wiener Magistrat mit 56 (vor kurzem sogar mit 52!!) IM DURCHSCHNITT so krank ist, dass man nicht mehr arbeiten kann? Wer soll das glauben? Die armen Magistratler haben nach deiner Darstellung also ALLE in diesem Alter Krebs oder MS und wollen gar nicht, müssen aber in die Pension?

Das ist mehr als naiv. Wenn dem so wäre, wäre der Wiener Magistrat wohl der gefährlichste Arbeitsplatz der Welt!

52

Donnerstag, 23. Februar 2012, 10:14

Nein lobber, die haben sicher Burn out weil sie immer sooooo freundlich zu den "Kunden" sein müssen :smile:

http://www.youtube.com/watch?v=3L8aFkOXjb8

So ähnlich kam ich mir letzte Woche am Magistrat vor, als ich was zu erledigen hatte. Nein, da sind sie bei mir falsch, sie müssen vorher.... also wieder runter.... zur stelle, die mir angegeben wurde.... da ist leider im moment niemand da, versuchen sie es da.... usw usw usw usw

53

Donnerstag, 23. Februar 2012, 10:21

Das ist wieder so eine schwachsinnige Verallgemeinerung, die man so nicht stehen lassen kann. Es gibt nicht DIE BEAMTEN - das ist nämlich kein BERUF. Bei den Beamten


:smile: :smile: :smile: :smile: :smile:

54

Donnerstag, 23. Februar 2012, 10:31

es gibt beide möglichkeiten! trotzdem gilt 6 jahre probezeit.

ich habe damals mit 19 jahren bei der gemeinde wien zu arbeiten begonnen. mit 26 jahren wurde ich zur pragmatisierung vorgeschlagen. ich wurde gleich definitiv gestellt, da ich ja schon 7 jahre bei der gw gearbeitet habe und somit schon die probezeit bestanden hatte.

dann möchte ich noch sagen: ja, gemeindebedienstete sind sicher kranker wie andere. gesetze zum arbeitnehmerschutz wurden nur in privat-betrieben kontrolliert, bei uns nicht. die ruhezeiten wurde nie eingehalten, wir mussten oft wegen personalmangel über 20 stunden dienst machen und nach einer ruhezeit von 5 stunden erneut den dienst antreten. urlaube und die vielen überstunden konnten nicht abgebaut werden usw.. hatten wir endlich mal freie tage wurden wir in den dienst zurück gerufen - des werkl muss ja weiterrenna ... die arbeitsbedinungen waren katastophal, ein privater-betrieb wäre schon gesperrt gewesen ...

mitspracherecht gab es keines, wir waren weisungsgebunden. wenn wer seine meinung sagte, dann wurde er gemobbt und strafversetzt (und ihr könnt mir glauben, auf der neuen stelle wurde ihm das leben weiter schwer gemacht). der standardspruch der vorgesetzten: wenn dir was net passt, kannst ja gehen. 100derte andere warten auf deinen posten ...

dank gab es keinen - doch,- einmal im jahr zu weihnachten ist unser oberboss durchgegangen und hat sich für die gute zusammenarbeit mit einem feuchten händedruck bedankt. geschenke oder ein weihnachtsessen gab es natürlich nicht, die mussten wir schon aus eigener tasche bezahlen.

man konnte natürlich dem dienst entsagen, stand danach aber ohne geld und pensionsanspruch da (arbeitslosengeld gab es keines, wir haben ja nie in diesen topf einbezahlt)

für mich ist die pragmatisierung eine moderne art der versklavung, einmal beamter - immer beamter - bis über den tod hinaus ... die nachteile werden durch die "vorteile" in keinem fall aufgewogen! früher wurden die mitarbeiter ja pragmatisiert, damit sie der gw nicht wieder davon laufen, die gm versuchte ihre beamten mit aller gewalt an sich zu binden.

hätte ich heute noch einmal die wahl- ich würde mich nie wieder pragmatisieren lassen!
Signatur von »evaioan« Liebe Grüße

Eveline :wink:

Wir Heimkinder

55

Freitag, 24. Februar 2012, 02:30

@gloria:

Willst du allen Ernstes behaupten, dass man im Wiener Magistrat mit 56 (vor kurzem sogar mit 52!!) IM DURCHSCHNITT so krank ist, dass man nicht mehr arbeiten kann? Wer soll das glauben? Die armen Magistratler haben nach deiner Darstellung also ALLE in diesem Alter Krebs oder MS und wollen gar nicht, müssen aber in die Pension?

Das ist mehr als naiv. Wenn dem so wäre, wäre der Wiener Magistrat wohl der gefährlichste Arbeitsplatz der Welt!

Ich behaupte gar nichts, ich habe nur erklärt, wie man ausschließlich in diesem Alter in Pension gehen kann, nämlich nur, wenn man krank ist. Und diese beiden Krankheiten hab ich nur als anschauliche Beispiele angeführt. Und ja - es gibt sehr viele Leute, die schwer erkranken, die stehen natürlich nicht in der Zeitung. Die gibts aber auch in der PW.
Ab Mitte-Ende vierzig kommen meistens die besonders belastenden Krankheiten - das betrifft aber alle Menschen, nicht irgendeine spezielle Berufsgruppe. Aber an Krebs erkrankt man eben genau in diesem Alter. Oder wenn man MS hat, und das schon jahrelang, wird es mit diesem Alter auch oft so, dass man dann eben nicht mehr arbeiten kann.


Und - das sagt ja auch der GR Ulm von der ÖVP stets zu seinen Vorwürfen dazu:
Es wird bei der Stadt Wien gemobbt, was das Zeug hält. Nur leider wird nicht viel davon öffentlich. Man erinnere sich allerdings an den Fall der Kollegin der MA 35, die sich im Vorjahr vor die U-Bahn geworfen hat und wo dann ihr Umfeld ausgesagt hat, dass sie massiv gemobbt wurde. Nur leider ist es im öfftl. Dienst, dass nicht sein darf, was nicht sein kann - diese Dinge werden meistens unter den Tisch gekehrt. Ich möchte aber nicht wissen, wieviele Leute davon betroffen sind. Es gehen aber beileibe nicht alle deshalb in Pension.


Natürlich wird es auch den oder die einen oder anderen geben, der oder die vielleicht nicht so ganz berufsunfähig ist, das gestehe ich durchaus zu, aber vermutlich ist das in der PW auch nicht anders. Dort werden die Leute aber jahrelang im AMS zwischengeparkt.

56

Freitag, 24. Februar 2012, 02:36

Nein lobber, die haben sicher Burn out weil sie immer sooooo freundlich zu den "Kunden" sein müssen :smile:

http://www.youtube.com/watch?v=3L8aFkOXjb8

So ähnlich kam ich mir letzte Woche am Magistrat vor, als ich was zu erledigen hatte. Nein, da sind sie bei mir falsch, sie müssen vorher.... also wieder runter.... zur stelle, die mir angegeben wurde.... da ist leider im moment niemand da, versuchen sie es da.... usw usw usw usw

Und? Was soll uns das sagen?
Wenn du im falschen Zimmer warst - wofür im übrigen die Kollegen, die dort sitzen, absolut nichts dafürkönnen - dann können sie dich ja nur zum richtigen Sachbearbeiter schicken, oder? Die können ja nix dafür, wenn du nicht weißt, wo du hin musst....

Und wenn der Zuständige dann grad nicht in seinem Zimmer war - ist das ein Verbrechen?

Postest du das jetzt tatsächlich als Vorwurf, dass im Magistrat nicht ordentlich gearbeitet wird?

57

Freitag, 24. Februar 2012, 02:39

Bei den Lehrlingen war das üblicherweise mit 26 - also nach 8 Jahren, bzw., wenn man die Lehrzeit dazurechnet, sogar 11 Jahren.
Deswegen find ich ja den Ausdruck Aufnahmestopp bei Beamten so schwachsinnig - die, die heutzutage aufgenommen werden, sind und bleiben VB.
Wäre ja an sich egal, aber die VB haben die gleichen Bedingungen wie jeder normale Arbeitnehmer im ASVG.
deine aussage stimmt nicht. ein guter bekannter hatte mal bei den wvb zum arbeiten angefangen und der wurde mitte der 90er als provisorisch pragmatisierter angestellt und wäre er dort geblieben nach 6 jahren endgültig pragmatisiert gewesen,also in den beamtenstatus gekommen und das als Schlosser. er war einer der wenigen der eier in der hose und gekündigt hat, sich diesen verein der von der partei bestimmt wird nicht mehr antun wollte. habe da dinge zum hören bekommen wo es mich nicht wundert wenn dort viele es ihren idol häupl :hicks: nachmachen
Natürlich gibts einige wenige Ausnahmen, die seltsamerweise sofort pragmatisiert wurden. Der übliche Weg ist allerdings der von mir beschriebene.

58

Freitag, 24. Februar 2012, 13:02

Und? Was soll uns das sagen?
Wenn du im falschen Zimmer warst - wofür im übrigen die Kollegen, die dort sitzen, absolut nichts dafürkönnen - dann können sie dich ja nur zum richtigen Sachbearbeiter schicken, oder? Die können ja nix dafür, wenn du nicht weißt, wo du hin musst....

Ja, wenn man mich doch im Eingangsbereich ins falsche Zimmer schickte. Und eine Sterbeurkunde abzuholen ist auch ein Marathon durchs Magistrat.

59

Freitag, 24. Februar 2012, 15:45

Das ist völlig absurd - du musst nur zu dem nach dem Todesort zuständigen Standesamt gehen. Und die Dokumente des/der Verstorbenen mitnehmen.

Das ist doch wohl zu packen, oder? Was soll daran so schwierig sein??? :auszuck: :auszuck:

Mich wunderts nicht, dass die Leute auf die Beamten schimpfen, wenn sie nicht einmal dazu fähig sind, das richtige zuständige Amt für ihr Anliegen zu finden....schuld sind natürlich dann wieder die Bediensteten dort, wenn sie nicht springen, obwohl sie gar nicht zuständig sind. :hmpf: :hmpf:

60

Freitag, 24. Februar 2012, 17:50

Du verstehst mich falsch....ich musste in 3 zimmer latschen... und dann musstich zur zahlstelle... die geben mir einen wisch mit, dass bezahlt ist, und mit dem wisch musste ich wieder in den 4. stock, damit ich abholen konnte.

Und gleich explodiere ich, wenn du meinst, ich wäre zu blöd auf das richtige magistrat zu gehen. Ich war im richtigen Amt. Soweit kenne ich mich schon aus, bin nicht erst seit gestern auf der Welt.....

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