1

Dienstag, 21. Februar 2012, 18:40

Senioren sollen junge Migranten betreuen

http://ooe.orf.at/news/stories/2522003/

Ein neues Betreuungsmodell für Zuwandererkinder hat jetzt die
Linzer ÖVP präsentiert. Diese sollen ehrenamtlich von Senioren betreut
werden und so schneller Deutsch lernen. Vorbild ist eine Plattform, die
in Deutschland erfolgreich im Einsatz ist.

Na da frag ich mich aber schon, was mit dem ganzen Geld, dass für Integrationsförderungsmaßnahmen bereitgestellt wird , passiert, wenn die Senioren gratis diese Aufgabe übernehmen sollen. Man denke nur an das Cash, dass für Deutschkurse verechnet wird!
:hmpf:

2

Dienstag, 21. Februar 2012, 18:44

Die müssen doch dem "Geilomat" zu Erfolgen verhelfen :smile:

3

Dienstag, 21. Februar 2012, 18:49

Und - gibts sonst noch Wünsche?? :hmpf: :hmpf: :hmpf:

Die Senioren sollen jetzt offensichtlich den Staatskarren aus dem Dreck holen - in den Schulen, wo sie den Kindern das Lesen beibringen sollen, und jetzt auch bei den Migranten.

Und das - natürlich! - ehrenamtlich! Damit ihnen mit ihren Mindestpensionen, mit denen sie sich ja sonst nix mehr leisten können, nicht vor lauter Fadität zu Hause die Decke auf den Kopf fällt....

Das ist meines Erachtens nach nichts anderes als unverschämt - zuerst kürzt man ihnen alles weg - und jetzt sollen sie auch noch EHRENAMTLICH für diesen Staat hackeln....

Ich würde ihnen eine Urlaubskarte aus Mallorca schicken..... :-v :-v

4

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:07

Na, das wäre doch eine win-win-Situation für beide Seiten: für die Senioren genauso wie für die Migrantenkinder.
Im übrigen sollten auch in vielen Fällen DRINGENDST die erwachsenen Migranten VERPFLICHTENDE Deutschkurse belegen und mit Prüfungen abschließen. Denn jene Migranten, die seit 10, 20, 30 Jahren hier leben und noch immer nicht richtig Deutsch können - überhaupt viele Frauen - müssten bei Verweigerung erhebliche Nachteile in Kauf nehmen.
Aber im Prinzip finde ich die Idee gut, wenn beiden Seiten geholfen werden kann.
Signatur von »obfrau49« Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

5

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:09

Na, das wäre doch eine win-win-Situation für beide Seiten: für die Senioren genauso wie für die Migrantenkinder.
Im übrigen sollten auch in vielen Fällen DRINGENDST die erwachsenen Migranten VERPFLICHTENDE Deutschkurse belegen und mit Prüfungen abschließen. Denn jene Migranten, die seit 10, 20, 30 Jahren hier leben und noch immer nicht richtig Deutsch können - überhaupt viele Frauen - müssten bei Verweigerung erhebliche Nachteile in Kauf nehmen.
Aber im Prinzip finde ich die Idee gut, wenn beiden Seiten geholfen werden kann.

Danke, ich erspare mir das Tippen :D
Genauso sehe ich das auch

6

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:13

..
Und - gibts sonst noch Wünsche?? :hmpf: :hmpf: :hmpf:

Die Senioren sollen jetzt offensichtlich den Staatskarren aus dem Dreck holen - in den Schulen, wo sie den Kindern das Lesen beibringen sollen, und jetzt auch bei den Migranten.

Und das - natürlich! - ehrenamtlich! Damit ihnen mit ihren Mindestpensionen, mit denen sie sich ja sonst nix mehr leisten können, nicht vor lauter Fadität zu Hause die Decke auf den Kopf fällt....

Das ist meines Erachtens nach nichts anderes als unverschämt - zuerst kürzt man ihnen alles weg - und jetzt sollen sie auch noch EHRENAMTLICH für diesen Staat hackeln....

Ich würde ihnen eine Urlaubskarte aus Mallorca schicken..... :-v :-v
Nicht einmal das sind mir diese Politiker wert

Ist auch meine Meinung
Wir Pensionisten sind es scheinbar schon die längste Zeit nicht wert, das es für Uns eine an die Inflation angepasste Jährliche Erhöhung der Pensionen gibt, aber für das wären wir noch gut genug, Danke Nein

Und es wird sich auch niemand finden der zuerst eine Arabische oder die Türkische Sprache lernt, um sich das was normalerweise die leiblichen Eltern dieser Kinder machen müssten, Ihrem Nachwuchs schulmäßig auf die Sprünge zu helfen, antun
Das mache ich höchstens beim Leiblichen Nachwuchs in meiner Familie, wenn in dieser Richtung Hilfe gebraucht wird aber sicher nicht für einen für mich Fremden
Signatur von »ex8794er« Um den Melden-Knopf zu entlasten, dieses aber aus technischer "Sicht," derzeit außer durch das Anbringen meiner Signatur auf der Rückseite von meinen Beiträgen, nicht möglich ist, kann meine Signatur ab sofort, nur mehr auf der Rückseite meiner Beiträge gelesen werden :rolleyes:

7

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:13

Gern geschehen, justread. Sollst dich ja nicht überarbeiten :-)

Aber ich diese Art von ehrenamtlicher Tätigkeit schon in einer Zeitschrift mal gelesen, natürlich machen das nur Senioren, die auch mit Kindern zusammenarbeiten wollen, und die auch ev. sogar vorher als Pädagoge gearbeitet haben, wer weiss?



ex8794er, vielleicht finden sich sogar ältere Migranten, die selbst schon sehr gut Deutsch können und vielleicht sogar hier aufgewachsen sind - und die den eigenen (ehemaligen) Landsleuten helfen wollen?

Das wäre doch Integration pur, besser ginge es gar nicht, möchte ich meinen.

:up :up :up
Signatur von »obfrau49« Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

8

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:14

Ich find das schon sehr zynisch, wenn hier von einer win-win-Situation gesprochen wird. Das ist meines Erachtens nach nix anderes als das Ausnützen der Älteren. Es mag manchen ja tatsächlich fad sein, aber deshalb muss man sich ja nicht ausnützen lassen. Der Wirtschaft sind sie nix wert, dem Staat auch nicht, weil sie stets nur als unnötiger Kostenfaktor begriffen werden - ABER:

Wenn der Staat dann auf einmal schreit, weil er die Probleme nicht mehr in den Griff kriegt, dann sind sie auf einmal wieder erwünscht.

Wie gesagt - als Antwort: Urlaubskarte aus Mallorca oder Teneriffa. Zu dem ich tendieren würde. :wink: :wink: :wink:

9

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:22

gloria, ich weiss schon, wie du das meinst, jedoch gibt es viele ehrenamtliche Jobs, die die Senioren wirklich gern machen. Ich meine natürlich nicht die vielen Senioren, die keinerlei Ambitionen dazu haben.
Ein kleines Beispiel für ehrenamtliche, aber wahrscheinlich ausgenützte Situation: in Krankenhäusern wird es sehr geschätzt, wenn - wie im St. Anna Kinderspital z..B. die gelben Tanten - Ehrenamtliche bei den kleinen und auch großen Patienten aushelfen, das heisst: vorlesen, spielen, auch plaudern und diskutieren bei den älteren Jugendlichen und Erwachsenen.
Eine Großtante von mir hat zum Beispiel regelmässige Krankenhausbesuche bei den Patienten gemacht, das war in ihren Kreisen in den USA so üblich und sie hat es immer gerne gemacht. Auch wenn sie bei uns in Österreich auf Besuch war, ist sie ins AKH gefahren, um Patienten dort einfach zu unterhalten und mit ihnen zu plaudern.
Alles ganz ohne Geld einzufordern.
Genauso würde ich das mit den lehrenden Senioren auch sehen.
Wie gesagt: es soll ja freiwillig sein, und den Kindern (und letztendlich auch den Österreichern) nützt es was.
Signatur von »obfrau49« Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

10

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:23

Erstens, solls ja freiwillig sein, wer will, der kann. MUSS ja KEINER.
zweitens finde ich win-to-win nicht zynisch.
drittens, aus dem link:

Die freiwillige Tätigkeit würde genau den Ansprüchen der Generation 50 Plus entsprechen. Denn laut einer market-Umfrage hätten über 90 Prozent der Senioren angegeben, dass sie gerne etwas Nützliches tun würden oder dass, „Helfen zu können“ den Senioren Spaß mache, so die Landtagsabgeordnete Elisabeth Manhal. Außerdem wäre die „Plattform Ehrenamt“ eine Maßnahme gegen die Vereinsamung, würde ein aktivierendes Angebot für Senioren sein und die Qualifizierung von Migranten verbessern.

Und ich glaube der Aussage, dass Senioren was tun wollen. Habe genug um mich herum, die irgendwo ehrenamtlich tätig sind, damit sie was tun können.

11

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:26

Das ist ja unbestritten - und es soll jeder nach seinem Ermessen tun, was er möchte. Ich mag nur diesen Geruch nicht, der mir dabei in die Nase steigt, wie ich schon dargelegt habe.

12

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:28

Naja, wenn man es will, findet man in jeder Suppe ein Haar.
Die, die sich dafür engagieren wollen, werden sicher keinen unangenehmen geruch in der Nase haben, und die, die es nicht wollen, brauchen sich den Kopf darüber auch nicht zu zerbrechen :smile:

13

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:29

Na, das wäre doch eine win-win-Situation für beide Seiten: für die Senioren genauso wie für die Migrantenkinder

Stimmt.

Wenn die Migrantenkinder mal einbrechen gehen wollen, kennen sie die Wohnungen der Senioren schon - und machen nicht so viel Sachschaden :smile:

(Soll ja vorkommen, z.B. http://www.rosenheim24.de/news/mangfallt…24-1450692.html )

14

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:32

Stimmt.

Wenn die Migrantenkinder mal einbrechen gehen wollen, kennen sie die Wohnungen der Senioren schon - und machen nicht so viel Sachschaden :smile:

(Soll ja vorkommen, z.B. http://www.rosenheim24.de/news/mangfallt?24-1450692.html )

Bei solchen Argumenten mache ich die Fliege in der Diskussion :wink:

15

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:34

Gern geschehen, justread. Sollst dich ja nicht überarbeiten :-)

Aber ich diese Art von ehrenamtlicher Tätigkeit schon in einer Zeitschrift mal gelesen, natürlich machen das nur Senioren, die auch mit Kindern zusammenarbeiten wollen, und die auch ev. sogar vorher als Pädagoge gearbeitet haben, wer weiss?



ex8794er, vielleicht finden sich sogar ältere Migranten, die selbst schon sehr gut Deutsch können und vielleicht sogar hier aufgewachsen sind - und die den eigenen (ehemaligen) Landsleuten helfen wollen?

Das wäre doch Integration pur, besser ginge es gar nicht, möchte ich meinen.

:up :up :up
......
Abgesehen das man schon sehr lange Suchen müsste bis man einen älteren Migranten mit guten Deutschkenntnissen finden würde, mir ist bis jetzt kein Einziger davon untergekommen, sind es gerade diese wie man so sieht, die sich nie für soziale Arbeit begeistern konnten, wo doch der dumme Österreichische Staat gefälligst für alles aufzukommen hat.

Für was sind Sie denn sonst hierhergekommen teilweise als Familien Nachzug und geblieben, wenn Sie jetzt im Alter auch noch was machen sollen, was auch an Arbeit grenzen würde :smile:
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16

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:34

gloria: um dem Geruch zu entgehen, wäre es natürlich von Vorteil, wenn sich die Migranteneltern irgendwie erkenntlich zeigen - kleine Mitbringsel wie Kaffee, Obst, Selbstgebackenes,... wird ja allerorten gerne gesehen und angenommen.

radamanthys: ich denke nicht, dass diese ehrenamtlichen Senioren die Kinder in ihrer Wohnung empfangen (soweit sollte die Hilfe doch nicht gehen), aber es gibt ja genügend Räumlichkeiten in Volkshochschulen, Extraräume in Schulen, Magistraten, Gemeindeämtern usw.
Wo lernen denn die anderen? Na eben.
Signatur von »obfrau49« Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

17

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:38

ex8794er, es gibt genügend Gebildete unter den Migranten. Ehemalige Lehrer, Professoren (habe ich schon oben erwähnt), aber auch solche, die als Kind hierherkamen und bereits seit den 70ern, 80ern hier leben.

Es gibt ja deren so viele, oder?
Das wäre doch wieder ein Gedankenanreiz für die Grünen, um in ihren Reihen (ob Politikerkollegen oder Wähler) nach Ehrenamtlichen zu suchen.

In erster Linie müssen sich jene Gedanken machen, die auf diese Idee gekommen sind.
Wir, die geschätzten User, diskutieren ja nur darüber. :-)
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18

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:40

Meine Meinung steht eh schon im post # 2

(Darum hats die ÖVP vorgeschlagen - der Rest geht ihnen doch am A**** vorbei :cool: )

19

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:41

Es gibt nur einen gewissen Teil der Migranten die nicht Deutsch sprechen können und wollen,und bei dieser Gruppe gibt es sicher keine Lehrer und Professoren. :-v Doch, Koran-Gelehrte,die sprechen aber lieber arabisch...

20

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:45

Also ehrlich - ich kenne keinen einzigen älteren Einwanderer aus beispielsweise Exjugoslawien, der ordentlich deutsch spricht. Und es geht ja um die älteren, oder?

Und die paar wirklich Gebildeten, die angesprochen wurden, sind vermutlich noch zu jung, um bereits zu den Pensionisten zu gehören. Die haben vermutlich genug zu tun.

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