spookie

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21

Dienstag, 21. Februar 2012, 11:59

obfrau und gloria, ihr habt erfasst, worum es geht!!! :bussi: :-t

Ein bisserl Lebensgefühl, ein bisserl Kultur, Kunstverständnis und ein helles Gemüt machen aus, wie man sich IRGENDWO fühlt.
Ich glaube, ich würde mich auch in Kleindorf an der Umleitung wohlfühlen, weil ich mir dort meine Lebensumstände entsprechend gestalten würde. Das liegt doch an mir selber - nicht wahr?

Andere machen für ihre triste Lebenssituation und ihr negatives Denken die Stadt verantwortlich. Denen können wir raten, das Schöne zu erkennen. Dann merken sie, was sie an Wien haben.
Ich liebe die Natur oder irgendein kleines Dorf in den Bergen genauso, wie ich Wien liebe. Dass es grausliche Wohngegenden und unliebsame Mitbewohner gibt, wissen wir doch auch. In diesem Talksalon sehen einige Gäste auch mich als so einen Ungustl. Ich nehme nicht an ihrer Ausländerphobie teil - obwohl ich natürlich weiss, was da für Schrott dabei ist. Ich knie vor der Russin Anna Netrebko, die fast kein Deutsch spricht, aber auch unsere Staatsbürgerschaft hat. Ich verehre Rolando Villazon, Mexikaner mit österreichischen Ahnen. Heute Abend werde ich ihn als Nemorino an der Oper erleben :thumbsup: .
Für dieses Kulturangebot, das Flair und die Sehenswürdigkeiten reisen Gäste aus aller Welt nach Wien. Man muss nur den Blick und das Herz haben, um zu erkennen, in welch toller Stadt wir leben.

Manche hassen Wien schon, weil hier ein roter Bürgermeister gewählt wurde, andere verfluchen Wien, weil sie keinen Parkplatz finden oder weil es verkehrsberuhigte Zonen gibt. Das sagt mehr über deren geistige Verfassung aus, als über Wien.


:wink: :teufel:


PS: heisser Tipp, wenn ihr das nicht eh schon wisst: wenn ihr das nächste Mal am Stephansplatz seid, dann schaut euch das Stiegenhaus des "Equitable-Palais" an. Das ist das Haus am Beginn der Kärntnerstrasse, an dem der Stock im Eisen ausgestellt ist. Man darf hineingehen. Hunderttausende gehen dort vorbei, ohne zu wissen, was hinter der mächtigen Tür und einem kurzen Gang auf sie einwirken würde. Ihr könnt ruhig ein paar Stockwerke hinaufgehen, es lohnt sich!

22

Dienstag, 21. Februar 2012, 11:59

@sarge:

Und das mit der "Parteifolgmaschine" ist also gerade in dem berüchtigt liberalen "St.Pröll" (=NÖ) anders? ;-)

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23

Dienstag, 21. Februar 2012, 12:12

@sarge:

Und das mit der "Parteifolgmaschine" ist also gerade in dem berüchtigt liberalen "St.Pröll" (=NÖ) anders? ;-)
Geh bitte!

Das ist genau das Denkmuster: wir beurteilen Orte nach den politischen Mehrheitsverhältnissen. Erst fragen wir, wer den Bürgermeister stellt, dann sagen wir, ob es hier schön oder schiach ist.

m e s c h u g g e !


:-v

24

Dienstag, 21. Februar 2012, 13:39

@sarge:

Und das mit der "Parteifolgmaschine" ist also gerade in dem berüchtigt liberalen "St.Pröll" (=NÖ) anders? ;-)

Ich habe NÖ gesagt, nicht St. Plötzinn an der Trottel. Dort will ich auch nicht leben.
Signatur von »sarge13« Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten!

25

Dienstag, 21. Februar 2012, 15:16

Oder im Sommer auf der Donauinsel flanieren. Oder im Wienerwald die gute Luft genießen. Oder einmal bei einem Stadtbummel bewusst darauf achten, wie sauber diese Stadt im Vergleich zu anderen Metropolen ist.

Wer aber griesgrämig und zwider nur die Kopftuchträgerinnen zählt, die ihm jeden Tag begegnen, wird für diese schönen Dinge nicht empfänglich sein.

Und übrigens, ich finde ein leckeres Kebap um vieles besser als so ein grausliches, fettriefendes Burenhäutel oder als das Einheitsmenü vom McD. Eindeutig ein Vorteil von Multikulti, zumindest meinem Geschmack nach... :-) !

26

Dienstag, 21. Februar 2012, 15:57

Ich bin ja auch eine, die das in fremden Städten sehr gern sucht - ich kann stundenlang mit der Kamera durch kleine Städte marschieren.
Und eigentlicht ist es ja absurd, wenn man als Wiener weit weg fährt, um genau das zu suchen, was man zu Hause quasi vor der Nase hat.
Ich liebe alte, schöne Häuser, Gassenansichten, Details, wie du schon geschrieben hast.

Ich hatte sogar schon die Idee für einen Fotoband mit speziellen Ansichten, den ich einmal machen will.

So ein Fotoband ist eine tolle Idee! :up

Ich habe ein Buch mit Fotos von alten Wiener Geschäften, die es jetzt noch immer gibt! Wirklich ganz beschaulich mit den jeweiligen Geschäftsinhabern und ein bissl Geschichte dazu...

Ist wirklich schön anzusehen! Meine Mutter hat auch im Laufe der letzten Jahre immer wieder Fotos von kleinen, schon lange bestehenden Geschäften gemacht, auch von solchen, die schon zugesperrt haben und verstaubt sind.

Ich mag diese leicht morbiden Ansichten, es muss nicht immer alles neu und modern sein - alte Läden üben einen eigentümlichen Reiz aus. Früher ging ich gern in ein Haushaltswarengeschäft in der Naglergasse im 1. Bezirk, da fand man alles vom Goldrandhäferl mit Aufschrift über Milchkannen (da habe ich fürs Milchholen beim Bauern vor 25 Jahren eine 2l-Milchkanne zum Tragen gekauft, sie existiert immer noch ^^ ) bis hin zu Töpfen, Pfannen, Krügen. Gibts auch schon lange nicht mehr. Einige der alten Geschäfte findet man auch auf der äusseren Mariahilfer Straße, aber dort komme ich so gut wie nie hin. Aber ich denke, in den Vororten müsste es doch auch so alte Geschäfte geben? Da sollte es direkt einmal eine Sendung "Am Schauplatz" darüber geben!

Dann mach doch selbst einen Bildband draus!! :up :up

Leider gibts inzwischen viel zuwenige dieser alten Geschäfte, sie sperren reihenweise zu, weil sie keine Nachfolger finden. ;(
Dabei fällt mir ein positives Beispiel ein:


Der Knopfkönig, ein traditionelles und sehr bekanntes altes Geschäft in Wien, hat 2010 oder 2011 zugesperrt. In dem Lokal ist jetzt ein Zuckerlgeschäft (im weitesten Sinn, irgendsowas :smile: ) drinnen. Und die haben die zig tausenden an Knöpfen nicht einfach entsorgt, sondern sie hoch oben in den Regalen an der Wald belassen, quasi ausgestellt. So lebt auch der Knopfkönig weiter. :up :up




obfrau und gloria, ihr habt erfasst, worum es geht!!! :bussi: :-t

Ein bisserl Lebensgefühl, ein bisserl Kultur, Kunstverständnis und ein helles Gemüt machen aus, wie man sich IRGENDWO fühlt.
Ich glaube, ich würde mich auch in Kleindorf an der Umleitung wohlfühlen, weil ich mir dort meine Lebensumstände entsprechend gestalten würde. Das liegt doch an mir selber - nicht wahr?

:wink: :teufel:


PS: heisser Tipp, wenn ihr das nicht eh schon wisst: wenn ihr das nächste Mal am Stephansplatz seid, dann schaut euch das Stiegenhaus des "Equitable-Palais" an. Das ist das Haus am Beginn der Kärntnerstrasse, an dem der Stock im Eisen ausgestellt ist. Man darf hineingehen. Hunderttausende gehen dort vorbei, ohne zu wissen, was hinter der mächtigen Tür und einem kurzen Gang auf sie einwirken würde. Ihr könnt ruhig ein paar Stockwerke hinaufgehen, es lohnt sich!
Ja, ich glaub, das kenn ich. Es gibt ja zig alte Häuser in der Stadt mit wunderschönen Entrees, man muss sie nur suchen.

27

Dienstag, 21. Februar 2012, 16:02

Zum eigentlichen Wohnen in der Stadt:

Ich wohne ja, wie einige vielleicht schon bemerkt haben, nicht mitten in der Stadt, sondern am Stadtrand, in Transdanubien.

Und ich könnte es mir, ehrlich gesagt, auch nicht vorstellen, irgendwo drinnen zu wohnen. Ich lebe schon gern im Grünen. Allerdings möcht ich auch nicht im allerletzten Kuhdorf ohne die Annehmlichkeiten einer Stadt wohnen wollen.

Ich bin also zweigeteilt:
Auf der einen Seite glühende Städterin, wenn ich nicht direkt da leben muss, sondern nur am Rand, auf der anderen Seite will ich schon mein Grün haben - auch weil ich ein Tierfreundin bin und mir dann eine Menge an Getier halten würde, also noch ein paar zu denen, die ich jetzt schon hab. :smile:

Was ich an Wien selbst besonders mag, ist, dass es unverwechselbar ist. Und ich hoffe, dass der Wahn, in jede verfügbare Baulücke ein neues Glas-Stahlbeton-Monster zu stellen, bald vorüber sein wird. Denn dann verliert Wien seinen Charme, der ja u.a. durch die vielen wunderschönen alten Häuser ausgemacht wird.

28

Dienstag, 21. Februar 2012, 16:07

Och, Wien ist ganz in Ordnung, nat hat es auch „wenig schönere“ Seiten, wenn man
die teils sichtbare Armut betrachtet, selbige hält sich in Ö aber noch in Grenzen. Nat ist der typische Wiener ein „Raunzer“, er raunzt den ganzen Tag lang …

Er wurde bereits raunzend geboren und wird raunzend sterben, das ist allerdings
nicht nur „typisch“ wienerisch sondern typisch Österreichisch, darum ist mir pers. die „typisch“ südländische Mentalität auch um „so viel“ sympathischer .. :smile:

Carpe diem …
Signatur von »bloodyrain« "Die Antwort auf die große Frage nach dem Leben, dem Universum und allem lautet... 42!

29

Dienstag, 21. Februar 2012, 16:08

Und übrigens, ich finde ein leckeres Kebap um vieles besser als so ein grausliches, fettriefendes Burenhäutel









Sieht doch gleich viel appetitlicher aus!! :thumbsup:

30

Dienstag, 21. Februar 2012, 16:35

Und übrigens, ich finde ein leckeres Kebap um vieles besser als so ein grausliches, fettriefendes Burenhäutel









Sieht doch gleich viel appetitlicher aus!! :thumbsup:
Ja überhaupt, abgesehen das dies was unter den meisten vom wochenlangen drehen schon schwindlichen Spiesen liegen blieb, eh alles von selber davonläuft, ist es sehr gschmackig :auszuck:
Signatur von »ex8794er« Um den Melden-Knopf zu entlasten, dieses aber aus technischer "Sicht," derzeit außer durch das Anbringen meiner Signatur auf der Rückseite von meinen Beiträgen, nicht möglich ist, kann meine Signatur ab sofort, nur mehr auf der Rückseite meiner Beiträge gelesen werden :rolleyes:

31

Dienstag, 21. Februar 2012, 16:36

Och, Wien ist ganz in Ordnung, nat hat es auch „wenig schönere“ Seiten, wenn man
die teils sichtbare Armut betrachtet, selbige hält sich in Ö aber noch in Grenzen. Nat ist der typische Wiener ein „Raunzer“, er raunzt den ganzen Tag lang …

Er wurde bereits raunzend geboren und wird raunzend sterben, das ist allerdings
nicht nur „typisch“ wienerisch sondern typisch Österreichisch, darum ist mir pers. die „typisch“ südländische Mentalität auch um „so viel“ sympathischer .. :smile:

Carpe diem …



Oho, ist "typisch" südländisch nicht schon wieder ein Vorurteil? So wie die Deutschen z.B. die Österreicher als sehr gemütlich bezeichnen, so ist vielleicht das Vorurteil auch anders auszulegen: typisch südländisch heisst auch hitzköpfig, schnell aufbrausend, mafiöse Tendenzen zum sofortigen Erschießen irgendeines Widersachers... Auch das ist südländisch. :evilgrins:

Und was das Fetttriefende angeht: auch die Baklava sind mehr als fetttriefend, weit mehr als Schmalzgebäck inkl. Krapfen.

Leilei, Helau, Alaaf und Duriö. Einen angenehmen Faschingdienstag wünsch ich allen miteinander, ob mit oder ohne Feiern! :wink:
Signatur von »obfrau49« Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

32

Dienstag, 21. Februar 2012, 16:39

Naja, wenn du den Kebab selbst appetitlich fotografierst - und nicht den Rohstoff am Stangerl ( :smile: ) - dann schaut der auch besser aus.

Ich mag Kebab übrigens auch sehr gern ("scharf mit allem" :up ) - allerdings hab ich auch nix gegen eine ordentliche Käsekrainer mit Senf und Ketschi und ein paar Pfefferonis, und - ganz wichtig: einem frischen Stück Brot dazu! - einzuwenden. Burenwurst ist nicht so meins. :S

Also - ehrlich gesagt, ist es mir völlig blunzn, wer eine Stadt regiert, wenn ich beurteilen will, ob mir die Stadt an sich gefällt. Das natürlich nur bis zu einem gewissen Grad: wenn ich weiß, dass die Leute von einem totalitären Regime geknechtet und schlecht behandelt werden, würd ich mir eine solche Stadt vermutlich erst gar nicht anschauen....

Und eines muss man schon zugestehen - egal, wie man politisch zu den Roten stehen mag:
Zilk hat die Stadt aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und an die Gegenwart herangeführt, er hat sie modernisiert.
Die SPÖ-Regierung hat sehr, sehr viel für diese Stadt getan. Und ich glaube schon, dass es sehr wohl die Stadtregierung ist, die dafür sorgt, dass alles funktioniert, sauber ist - und dass sich die Leutln auch sicher fühlen.

Und das jetzt einmal ganz abgesehen von den Blödheiten, die sie sich sonst erlauben. :auszuck:

33

Mittwoch, 22. Februar 2012, 00:15


...Ganz sicher hat Wien (so wie jede andere Stadt; egal ob groß oder klein) seine besonderen Reize; anziehend wie abstoßend. Ist wohl von der Sichtweise abhängig.
Derjenige der tagtäglich nur mit den Schattenseiten einer Großstadt konfrontiert wird hat sicherlich keinen Blick mehr für die schönen Seiten einer (beliebigen) Stadt.
Persönlich könnte ich es mir unter keinen Umständen vorstellen auch nur einen Tag länger in Wien zu verweilen als (beruflich) unbedingt nötig!
Aber so wird's wohl auch anderen mit "meiner" Stadt (Wels; früher Linz) ergehen....
Mein ganz persönliches Fazit einer solchen (sinnlosen) Diskussion: "Die Schönheit/der Wohlfühlgrad liegt im Befinden des Einzelnen"; da lässt sich nichts Allgemeines ableiten!
Bienchen kann seine Pros und Contras so formulieren, dass
man Verständnis dafür empfindet und auch beiden zustimmen kann!

Es gibt aber leider auch Menschen, die das nicht können
z.B.: „...aber wenn du dir als Österreicher vorkommst wie in Istanbul oder Belgrad...“


Das ist ein Beispiel dafür, dass schon
bestimmte (in dem Fall) optische Eindrücke genügen, um irrsinnig übertriebene Vergleiche zu ziehen.

Andere User haben ganz richtig festgestellt:

Andere machen für ihre triste
Lebenssituation und ihr negatives Denken die Stadt verantwortlich...

Manche hassen Wien schon, weil hier ein
roter Bürgermeister gewählt wurde, andere verfluchen Wien, weil sie keinen
Parkplatz finden oder weil es verkehrsberuhigte Zonen gibt. Das sagt mehr über
deren geistige Verfassung aus, als über Wien.

(spookie)

Wer aber griesgrämig und zwider nur die
Kopftuchträgerinnen zählt, die ihm jeden Tag begegnen, wird für diese schönen
Dinge nicht empfänglich sein.

(lobber)


Es wäre wirklich für ALLE Menschen, die hier leben, von Vorteil, würden auch ALLE ein wenig positiver denken.
Dass es negative Aspekte – und natürlich auch ebensolche Menschen - gibt (wie überall), das darf doch nicht in
dem Fall auf die Stadt und auch nicht auf den Großteil ihrer Bewohner umgelegt werden.
Signatur von »angryman« Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern Gewinn (Joseph Joubert)

34

Mittwoch, 22. Februar 2012, 08:10

@angryman: du hast nie am Brunnenmarkt gelebt, sonst würdest du den Grund meiner Aussage kennen.

Warum kannst du nicht akzeptieren, das andere Menschen andere Erfahrungen und Meinungen haben? Bist du ein Missionar? Wenn es dir in Wien gefällt, bleib von mir aus dort. Gestehe aber anderen auch eine eigene Meinung zu!
Signatur von »sarge13« Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten!

35

Mittwoch, 22. Februar 2012, 09:01

Wien ist eine wunderschöne Stadt

Da lässt sich nichts daran klagen. Wien ist dort schön wo sich das Alte zeigt. Bauwerke, Straßenzüge,ganz versteckte Winkel, die kaum bekannt sind. Kunst kannst überall mit freiem Auge sehen. Aber nur wo diese schon sehr alt ist und schon lange da ist. Es ist zwar ein wenig morbide, aber selbst die Friedhöfe haben künstlerisches an sich. Dazu natürlich das bete, die riesigen Grünflächen. Ob Lainzer Tiergarten, oder Wienerwald, Schönbrunn oder die anderen großen Parkanlagen. Einfach wunderbar. Was nicht vergessen werden darf ist der öffentliche Verkehr. Er funktioniert!! Muss wohl jeder der nicht alles kritisiert anerkennen. Am wichtigsten aber denke ich von all den schönen Dingen die Wien auszeichnen, ist das REINE TRINKWASSER!!! Jede Stadt die Wassermangel hat, wird niemals wirklich liebenswert sein können. Wer in den verschiedenen Urlaubsorten war, wo Wasser aufbereitet aus den Leitungen kommt kann Lieder davon singen.
Gut das war das wunderschöne Wien. Niemand soll aber in die Bezirke gehen, wo Wien eher den Slums anderer Großstädten gleicht. Wo ein Geschäft ums andere zugesperrt ist, wo Häuser verfallen. Wo aber alles auch noch völlig zugeschmiert ist. Wo fast keine Wiener leben, außen alten Pensionisten die sich keine andere Wohnung leisten können oder aus Altersgründen nicht mehr aus der Wohnung und Umgebung wollen. Sie sitzen dann halt die meiiste Zeit in ihren Wohnungen, schauen zum Fenster hinaus, träumen davon als auch hier noch Geschäfte (Einheimischen) Menschen mit denen jeder reden konnte wo sich Menschen in den Höfen getroffen haben gelebt haben.Heute leben dort andere Menschen, viele Kinder was ja wunderbar ist, würden sich diese Kinder auch so verhalten wie es sein sollte. Geschäfte verkaufen exotische Waren, die für die verbliebenen Menschen nicht mehr "Heimat" sind. Ihr Krätzlwirt hat keinen Nachfolger, das alte Wirtshaus verschwindet, eine andere Community übernimmt das Haus mit Freuden. Kinderspielplätze sind schon aufgeteilt. Die verschiedenen Ethnien teilen sich diese untereinander auf. Leider kann ich nur sagen. Aber auch kein Wunder da Inländer die jung sind, arbeiten weiterkommen wollen, aus diesen gegenden wegziehen. Dabei würde es so wichtig sein, dass sich diese Gegenden wieder vermehrt füllen, mit Inländern. Na ja das ist eben die Kehrseite der wünderschönen Wienerstadt.
Da hat ein user von der Sauberkeit geschrieben. Ich sage Stockholm ist wirklich sauber!!! Mal sehen wie Helsinki ausschaut.
Ich denke aber und ich habe die Erfahrung gemacht je höher der Bildungsstand einer Nation je sauberer die Städte, je mehr wird auf den erhalt der alten Werte geschaut. Umso intelligenter wird mit den Ressourcen umgegangen.
Signatur von »winter13« FREIHEIT ist des Menschen höchstes Gut. Der Mensch hat nicht nur Rechte er hat auch Pflichten. Sollte für alle Menschen gelten. :wink:

36

Mittwoch, 22. Februar 2012, 09:06

Wohnen würde ich lieber in einer Umgebung von Wald, Wiesen, Bergen als in Häuserschluchten umgeben von Schmutz und Dauerverkehr mit hoher Staubbelastung.
Positiv an Wien ist gute öffentl. Verkehrsstruktur und Kulturangebot.
Dennoch, sobald wie möglich übersiedle ich ins Grüne. Nun fahre ich nach NÖ auf Heringsschmaus und Fastenbrezen, die gibt es in einigen Gegenden ab heute bis Ostern. Pfiat Euch und Grüß Gott in aller Freundschaft. :wink:
Signatur von »konvertitterl«
Der Falschheit ohne
List zu begegnen,
ist nicht ehrenhaft,
sondern leichtsinnig.

37

Mittwoch, 22. Februar 2012, 09:17

winter13, da stimme ich dir uneingeschränkt zu!
Es ist ein himmelhoher Unterschied, wenn man z.B. die nordwestlichen Bezirke mit ihren Schönheiten und Annehmlichkeiten aller Art wie in Pötzleinsdorf, Sievering, Neuwaldegg, die Gegend um den Cobenzl betrachtet!
Schöne, alte, stilvolle Häuser und Villen, Weingärten, viel Wald - und trotzdem in der Stadt!
Nicht zu vergleichen mit den Slumgegenden, wie es teilweise schon in der Brigittenau oder Favoriten gibt mit den von dir angesprochenen verschmierten Häuserwänden und vor allem: verdreckten Mietwohnungshäusern mit WC am Gang, 2 bis 3 Familien pro Wohnung, im Stiegenhaus alles verschmiert, pfui Teufel. Da kann sich ein normaler Mensch nur davon distanzieren.

Aber wie ist es so oft? Alles hat 2 Seiten, also auch Städte wie Wien.
Signatur von »obfrau49« Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

38

Mittwoch, 22. Februar 2012, 09:54

winter13, da stimme ich dir uneingeschränkt zu!
Es ist ein himmelhoher Unterschied, wenn man z.B. die nordwestlichen Bezirke mit ihren Schönheiten und Annehmlichkeiten aller Art wie in Pötzleinsdorf, Sievering, Neuwaldegg, die Gegend um den Cobenzl betrachtet!
Schöne, alte, stilvolle Häuser und Villen, Weingärten, viel Wald - und trotzdem in der Stadt!
Nicht zu vergleichen mit den Slumgegenden, wie es teilweise schon in der Brigittenau oder Favoriten gibt mit den von dir angesprochenen verschmierten Häuserwänden und vor allem: verdreckten Mietwohnungshäusern mit WC am Gang, 2 bis 3 Familien pro Wohnung, im Stiegenhaus alles verschmiert, pfui Teufel. Da kann sich ein normaler Mensch nur davon distanzieren.

Aber wie ist es so oft? Alles hat 2 Seiten, also auch Städte wie Wien.



@obfrau

Ich halte den krassen Gegensatz einfach mitunter für ein Itelligenzproblem. Die gegenden die du aufgezählt hast, werden von meist wirklich gut ausgebildeten Menschen die auch ein entsprechendes Einkommen haben bewohnt. Das Verhalten eines Menschen setzt sich ja auch dort fort wo er hinzieht. Kommt er aus einer Gegend die bildungsfern ist, Bildung auch nicht an oberster Stelle steht, ist Sauberkeit auch nicht so gefragt. Schau dir die Länder, Städte und häuser an aus denen viele Menschen zu uns kommen. Schau dir die Bildung dieser Menschen an, damit natürlich auch das Einkommen, dann wist den Unterschied sehen. Leider nehmen viele dieser Menschen eben ihren Lebenstiel zu uns mit. Schu hingegen einmal in Städte und Orte im Norden des Kontinents. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass eine Stadt z.B. Schwededn so ausschaut wie eine Stadt in Teilen des südlichen Kontinents. Na klar auch die Einwohnerzahl spielt da eine Rolle. Je mehr Menchen in Städte drängen umso schlechter kann sie sauber und kulturell gehalten werden.
Signatur von »winter13« FREIHEIT ist des Menschen höchstes Gut. Der Mensch hat nicht nur Rechte er hat auch Pflichten. Sollte für alle Menschen gelten. :wink:

39

Mittwoch, 22. Februar 2012, 16:54

Es ist ein himmelhoher Unterschied, wenn man z.B. die nordwestlichen Bezirke mit ihren Schönheiten und Annehmlichkeiten aller Art wie in Pötzleinsdorf, Sievering, Neuwaldegg, die Gegend um den Cobenzl betrachtet!
Schöne, alte, stilvolle Häuser und Villen, Weingärten, viel Wald - und trotzdem in der Stadt!
Dort möchte ich sicher nicht wohnen. Das sind von der Infrastruktur schlechte Gegenden von Wien.

Nicht zu vergleichen mit den Slumgegenden, wie es teilweise schon in der Brigittenau oder Favoriten gibt mit den von dir angesprochenen verschmierten Häuserwänden und vor allem: verdreckten Mietwohnungshäusern mit WC am Gang, 2 bis 3 Familien pro Wohnung, im Stiegenhaus alles verschmiert, pfui Teufel. Da kann sich ein normaler Mensch nur davon distanzieren.
Ich würde die Brigittenau oder auch Favoriten nicht als Slum bezeichnen, aber da liegt wirklich das Problem begraben. Warum man diese alten Substandardhäuser mit allen Mitteln erhalten will und den Besitzern ein "Entmieten", abreißen und Neubau möglichst schwer macht, ist mir ein Rätsel. Ich würde in derartige Häuser keinen Cent Förderungen investieren, sondern in einen möglichen Neubau.
Signatur von »newpete« Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

40

Mittwoch, 22. Februar 2012, 17:37

Ein Gastronom ist ein Mensch.................
der Wien sieht,wie sie isst.

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