
Geh bitte!@sarge:
Und das mit der "Parteifolgmaschine" ist also gerade in dem berüchtigt liberalen "St.Pröll" (=NÖ) anders?![]()
! Ich bin ja auch eine, die das in fremden Städten sehr gern sucht - ich kann stundenlang mit der Kamera durch kleine Städte marschieren.
Und eigentlicht ist es ja absurd, wenn man als Wiener weit weg fährt, um genau das zu suchen, was man zu Hause quasi vor der Nase hat.
Ich liebe alte, schöne Häuser, Gassenansichten, Details, wie du schon geschrieben hast.
Ich hatte sogar schon die Idee für einen Fotoband mit speziellen Ansichten, den ich einmal machen will.
So ein Fotoband ist eine tolle Idee!![]()
Ich habe ein Buch mit Fotos von alten Wiener Geschäften, die es jetzt noch immer gibt! Wirklich ganz beschaulich mit den jeweiligen Geschäftsinhabern und ein bissl Geschichte dazu...
Ist wirklich schön anzusehen! Meine Mutter hat auch im Laufe der letzten Jahre immer wieder Fotos von kleinen, schon lange bestehenden Geschäften gemacht, auch von solchen, die schon zugesperrt haben und verstaubt sind.
Ich mag diese leicht morbiden Ansichten, es muss nicht immer alles neu und modern sein - alte Läden üben einen eigentümlichen Reiz aus. Früher ging ich gern in ein Haushaltswarengeschäft in der Naglergasse im 1. Bezirk, da fand man alles vom Goldrandhäferl mit Aufschrift über Milchkannen (da habe ich fürs Milchholen beim Bauern vor 25 Jahren eine 2l-Milchkanne zum Tragen gekauft, sie existiert immer noch) bis hin zu Töpfen, Pfannen, Krügen. Gibts auch schon lange nicht mehr. Einige der alten Geschäfte findet man auch auf der äusseren Mariahilfer Straße, aber dort komme ich so gut wie nie hin. Aber ich denke, in den Vororten müsste es doch auch so alte Geschäfte geben? Da sollte es direkt einmal eine Sendung "Am Schauplatz" darüber geben!
) drinnen. Und die haben die zig tausenden an Knöpfen nicht einfach entsorgt, sondern sie hoch oben in den Regalen an der Wald belassen, quasi ausgestellt. So lebt auch der Knopfkönig weiter.
Ja, ich glaub, das kenn ich. Es gibt ja zig alte Häuser in der Stadt mit wunderschönen Entrees, man muss sie nur suchen.obfrau und gloria, ihr habt erfasst, worum es geht!!!![]()
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Ein bisserl Lebensgefühl, ein bisserl Kultur, Kunstverständnis und ein helles Gemüt machen aus, wie man sich IRGENDWO fühlt.
Ich glaube, ich würde mich auch in Kleindorf an der Umleitung wohlfühlen, weil ich mir dort meine Lebensumstände entsprechend gestalten würde. Das liegt doch an mir selber - nicht wahr?
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PS: heisser Tipp, wenn ihr das nicht eh schon wisst: wenn ihr das nächste Mal am Stephansplatz seid, dann schaut euch das Stiegenhaus des "Equitable-Palais" an. Das ist das Haus am Beginn der Kärntnerstrasse, an dem der Stock im Eisen ausgestellt ist. Man darf hineingehen. Hunderttausende gehen dort vorbei, ohne zu wissen, was hinter der mächtigen Tür und einem kurzen Gang auf sie einwirken würde. Ihr könnt ruhig ein paar Stockwerke hinaufgehen, es lohnt sich!
Ja überhaupt, abgesehen das dies was unter den meisten vom wochenlangen drehen schon schwindlichen Spiesen liegen blieb, eh alles von selber davonläuft, ist es sehr gschmackigUnd übrigens, ich finde ein leckeres Kebap um vieles besser als so ein grausliches, fettriefendes Burenhäutel
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Sieht doch gleich viel appetitlicher aus!!![]()
Och, Wien ist ganz in Ordnung, nat hat es auch „wenig schönere“ Seiten, wenn man
die teils sichtbare Armut betrachtet, selbige hält sich in Ö aber noch in Grenzen. Nat ist der typische Wiener ein „Raunzer“, er raunzt den ganzen Tag lang …
Er wurde bereits raunzend geboren und wird raunzend sterben, das ist allerdings
nicht nur „typisch“ wienerisch sondern typisch Österreichisch, darum ist mir pers. die „typisch“ südländische Mentalität auch um „so viel“ sympathischer ..![]()
Carpe diem …
) - dann schaut der auch besser aus.
) - allerdings hab ich auch nix gegen eine ordentliche Käsekrainer mit Senf und Ketschi und ein paar Pfefferonis, und - ganz wichtig: einem frischen Stück Brot dazu! - einzuwenden. Burenwurst ist nicht so meins.
Bienchen kann seine Pros und Contras so formulieren, dass
...Ganz sicher hat Wien (so wie jede andere Stadt; egal ob groß oder klein) seine besonderen Reize; anziehend wie abstoßend. Ist wohl von der Sichtweise abhängig.
Derjenige der tagtäglich nur mit den Schattenseiten einer Großstadt konfrontiert wird hat sicherlich keinen Blick mehr für die schönen Seiten einer (beliebigen) Stadt.
Persönlich könnte ich es mir unter keinen Umständen vorstellen auch nur einen Tag länger in Wien zu verweilen als (beruflich) unbedingt nötig!
Aber so wird's wohl auch anderen mit "meiner" Stadt (Wels; früher Linz) ergehen....
Mein ganz persönliches Fazit einer solchen (sinnlosen) Diskussion: "Die Schönheit/der Wohlfühlgrad liegt im Befinden des Einzelnen"; da lässt sich nichts Allgemeines ableiten!
winter13, da stimme ich dir uneingeschränkt zu!
Es ist ein himmelhoher Unterschied, wenn man z.B. die nordwestlichen Bezirke mit ihren Schönheiten und Annehmlichkeiten aller Art wie in Pötzleinsdorf, Sievering, Neuwaldegg, die Gegend um den Cobenzl betrachtet!
Schöne, alte, stilvolle Häuser und Villen, Weingärten, viel Wald - und trotzdem in der Stadt!
Nicht zu vergleichen mit den Slumgegenden, wie es teilweise schon in der Brigittenau oder Favoriten gibt mit den von dir angesprochenen verschmierten Häuserwänden und vor allem: verdreckten Mietwohnungshäusern mit WC am Gang, 2 bis 3 Familien pro Wohnung, im Stiegenhaus alles verschmiert, pfui Teufel. Da kann sich ein normaler Mensch nur davon distanzieren.
Aber wie ist es so oft? Alles hat 2 Seiten, also auch Städte wie Wien.
Dort möchte ich sicher nicht wohnen. Das sind von der Infrastruktur schlechte Gegenden von Wien.Es ist ein himmelhoher Unterschied, wenn man z.B. die nordwestlichen Bezirke mit ihren Schönheiten und Annehmlichkeiten aller Art wie in Pötzleinsdorf, Sievering, Neuwaldegg, die Gegend um den Cobenzl betrachtet!
Schöne, alte, stilvolle Häuser und Villen, Weingärten, viel Wald - und trotzdem in der Stadt!
Ich würde die Brigittenau oder auch Favoriten nicht als Slum bezeichnen, aber da liegt wirklich das Problem begraben. Warum man diese alten Substandardhäuser mit allen Mitteln erhalten will und den Besitzern ein "Entmieten", abreißen und Neubau möglichst schwer macht, ist mir ein Rätsel. Ich würde in derartige Häuser keinen Cent Förderungen investieren, sondern in einen möglichen Neubau.Nicht zu vergleichen mit den Slumgegenden, wie es teilweise schon in der Brigittenau oder Favoriten gibt mit den von dir angesprochenen verschmierten Häuserwänden und vor allem: verdreckten Mietwohnungshäusern mit WC am Gang, 2 bis 3 Familien pro Wohnung, im Stiegenhaus alles verschmiert, pfui Teufel. Da kann sich ein normaler Mensch nur davon distanzieren.