spookie

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1

Montag, 20. Februar 2012, 15:07

Wisst ihr Wien ebenso zu schätzen, wie unsere Gäste?

Wir Wiener nörgeln gerne, aber trotzdem freuen wir uns, wenn unsere schöne Stadt von aller Welt geschätzt und geliebt wird.
Es gibt schon wieder einen neuen Besucherrekord:

Auch das Jahr 2012 hat für den Wien Tourismus
mit einem Rekord begonnen. Gegenüber dem Jänner 2011 erhöhte sich die
Zahl der Übernachtungen um 11,5 Prozent. Im gesamten Jahr 2011 wurde der
bisherige Rekord aus dem Jahr 2008 übertroffen.


492,98 Millionen Euro machte der Nächtigungsnettoumsatz. Im Vergleich zum Jahr 2010 war das eine Steigerung um 9,4
Prozent. Das bisher umsatzstärkste Jahr 2008 wurde übertroffen, im Jahr
der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz hatte der
Umsatz 487,4 Millionen Euro betragen.
Quelle: http://wien.orf.at/news/stories/2521836/



Wir sollten uns freuen und versuchen, auch die paar Nestbeschmutzer umzustimmen, die Wien partout hassen.

:thumbsup: :thumbsup: :teufel:

2

Montag, 20. Februar 2012, 15:14

Das heutige Wien kannst dir getrost in den Allerwertesten stecken. :popo:
Bis auf ein paar Highklights,dreckig,abgewirtschaftet,Anatolien in fast der hälfte der Bezirke,stinkende Kebabbuden schon in der Früh um 8 das dir gleich schlecht wird von dem Gestank,echt wienerisch stirbt aus,dafür Üztürk an jeder Ecke.

Auf die Künstlervierteln 6,7,8,9 kann ich ebenso verzichten, lauter Hohlbirnen dort. :wink:

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3

Montag, 20. Februar 2012, 15:24

Das heutige Wien kannst dir getrost in den Allerwertesten stecken. :popo:
Bis auf ein paar Highklights,dreckig,abgewirtschaftet,Anatolien in fast der hälfte der Bezirke,stinkende Kebabbuden schon in der Früh um 8 das dir gleich schlecht wird von dem Gestank,echt wienerisch stirbt aus,dafür Üztürk an jeder Ecke.

Auf die Künstlervierteln 6,7,8,9 kann ich ebenso verzichten, lauter Hohlbirnen dort. :wink:
You made my day!


:teufel: :smile: :smile: :smile: :smile:


Nachtrag: Ich habe eigentlich versprochen, Leute wie dich umzustimmen. Ich bemühe mich ja, stets nett zu sein. Jeden Tag eine gute Tat - mein Leitspruch als "Pfaderer".

Also: iss einfach keinen Kebap, wenn du ihn nicht magst. Ich halte das auch so. No Problem, es gibt genug andere Sachen, aber um eine gute Burenwurst zu finden, musst du dich auch ein bisserl auskennen. Mein Tipp: Hoher Markt, vis a vis von der Hypo.
Wenn du dir die zahllosen Sehenswürdigkeiten von Wien ansiehst oder sie einfach geniesst, indem du sie aufsuchst, dann kannst du jahraus, jahrein fröhlich und locker sein - ganz wie es jeder Tourist macht. Musikalisch ist Wien absolute Weltspitze. Gleich morgen gibt es in der Staatsoper "L' elisir d'amore" von Donizetti in der zauberhaften Inszenierung von Otto Schenk, dirigiert von Guillermo Garcia Calvo und mit Rolando Villazon!!!!! Es gibt Leute, die reisen für so eine Aufführung aus den USA an.

Wienerisch stirbt auch nicht aus und wenn du Türken nicht magst (was magst du eigentlich???), dann suche dir halt einheimische Freunde. Vielleicht liegt es an dir, wenn du keine findest. Die künstlerischen Hohlbirnen kannst du doch ebenso meiden und irgendwo muss es doch jemanden geben, der deinem intellektuellen Standard entspricht. - Glaube ich.

Probier das einmal!

:teufel: :smile:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »spookie« (20. Februar 2012, 15:48)


4

Montag, 20. Februar 2012, 15:41

Hey, Spookie!

Wenn Gäste zu uns kommen, einige Tage hierbleiben, und von uns die heile Welt vorgegaukelt bekommen (Kärntnerstrasse, Schönbrunn, Oper und Museen), ist das zwar schön (wegen der Steuerleistungen), aber warum ich (das bescxxxxene) Wien deswegen unbedingt schätzen muss, ist mir absolut schleierhaft.
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5

Montag, 20. Februar 2012, 15:51

Hey, Spookie!

Wenn Gäste zu uns kommen, einige Tage hierbleiben, und von uns die heile Welt vorgegaukelt bekommen (Kärntnerstrasse, Schönbrunn, Oper und Museen), ist das zwar schön (wegen der Steuerleistungen), aber warum ich (das bescxxxxene) Wien deswegen unbedingt schätzen muss, ist mir absolut schleierhaft.

Hey Sarge,
darf ich dich auf das verweisen, was ich dem salzstangerl gepostet habe?

Es gilt auch für dich. Vielleicht kann ich euch beiden helfen, euer Leben etwas heller zu sehen. Es würde mich freuen.

Echt.


:teufel: :wink:


PS: das mit dem Bier stimmt! Hast du in Wien schon einmal Probleme gehabt, gutes Bier zu bekommen? Ich nicht.

porpur

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6

Montag, 20. Februar 2012, 15:55

Kulturell und im Ansehen ,ist Wien ( Vienna ) nicht umsonst eine Weltstadt :!:

Und Wien ,wenn man einiges auch wirklich kennt und schon mal dort war,ist schön :!:

Ja, und das andere ,das nicht gefällt ,das ist in anderen Hauptstädten generell auch nicht anders ,als in Wien :!:
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7

Montag, 20. Februar 2012, 16:06

Hey Sarge,
darf ich dich auf das verweisen, was ich dem salzstangerl gepostet habe?

Es gilt auch für dich. Vielleicht kann ich euch beiden helfen, euer Leben etwas heller zu sehen. Es würde mich freuen.

Echt.


:teufel: :wink:

Hättest du Osama bin Laden zur Taufe überreden wollen, wäre das eine leichtere Aufgabe gewesen. Ich bin aus Wien weggezogen (ehemals 16, am Brunnenmarkt aufgewachsen und gewohnt), aber wenn du als einziger Österreicher im Haus wohnst, wenn deine Frau jeden Tag am Flur angepöbelt wird, wenn du täglich bis zu 1 Stunde Parkplatz suchst (als Pendler), dann geht dir die Stadt (und vor allem die örtlichen Politiker) nicht mehr unter die Nase.
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8

Montag, 20. Februar 2012, 16:28

Hey Sarge,
darf ich dich auf das verweisen, was ich dem salzstangerl gepostet habe?

Es gilt auch für dich. Vielleicht kann ich euch beiden helfen, euer Leben etwas heller zu sehen. Es würde mich freuen.

Echt.


:teufel: :wink:

Hättest du Osama bin Laden zur Taufe überreden wollen, wäre das eine leichtere Aufgabe gewesen. Ich bin aus Wien weggezogen (ehemals 16, am Brunnenmarkt aufgewachsen und gewohnt), aber wenn du als einziger Österreicher im Haus wohnst, wenn deine Frau jeden Tag am Flur angepöbelt wird, wenn du täglich bis zu 1 Stunde Parkplatz suchst (als Pendler), dann geht dir die Stadt (und vor allem die örtlichen Politiker) nicht mehr unter die Nase.



@sarge13

Na da haben wir ja gewaltig was gemeinsam. Habe ca.20 Jahre in der Hasnerstrasse gewohnt. Ganz nah beim Gürtel. Eine an und für sich schöne Strasse, Kastanienallee. Hast aber ein Auto bist nur mehr arm. Die Tauben wurden von alten Wxxxx gefüttert, dass sie fast schon geplatzt sind, alles verxxxx. Kein parkplatz, also bis zum ehemaligen Arbeitsamt. Thaliastrasse, na ja ichn denke jetzt ist es dort schon wie in der Türkei in Istambul. Der Brunnenmarkt war ein schöner Markt. Sehr viele Natopnen waren dort angestammt. In derletzten Zeit aber wurde fast die ganze Brunnengasse, von Türken übernommen. Selbst die Geschäfte sind fast zur Gänze in Türkischer Hand. Mein Handarbeitsgeschäft weg, das Geschirrgeschäft glaube ich ist auch schon weg. Einige Schmuckgeschäfte waren d, alle weg in Türkischer Hand. Das einzige was vielleicht noch dort ist, ist das Cafe Putz. Vielleicht auch noch das alte Wirtshaus zwischen Grundsteingasse und Thaliastrasse. Später bin ich dann weggezogen, um die letzten 6 Jahre in Wien wieder im 16.Bezirk zu verbringen. Jetzt weiter weg vom Gürtel. Aber nicht viel besser. Jetzt bin ich GsD seit Jahen weg aus Wien. Möchte keine Stunde mehr dort leben, obwohl ich fast 40 Jahre dort gelebt habe. Es war schön, in den Anfangszeiten. Ich haben mich egal zu welcher Tageszeit überall hingewagt. Ganz das gegenteil vom Ende meiner Wienzeit.
Wien ist wirklich schön. Allein dei alten Bauten, die Musik, die Strassen, das viele Grün, die Weingegenden. Große Menschen haben da einmal gelebt und gewirkt. Heute???? Fast bekomme ich den Eindruck es wird jeder schon ein Künstler der im WC seine Notdurft verrrichtet. Oder im Schnee seinen Namen Bxxxx kann. Wien ist genauso nur dort schön wo es den Touristen gezeigt werden soll. Ansonsten eine Stadt wie jede Großstadt. Menschen dei nur als Besucher kommen sehen nur das Schöne, denen kann auch alles eingeredet werden. Menschen die aber da leben, werden es anders sehen. besonders in betimmten Bezirken.
Aus Wien wandern immer mehr Menschen ab, die Lebensqualität haben wollen. Randbezirke sind völlig ausgebucht bewohnt von Wienflüchtlingen. Auch nachhause gehen immer mehr Menschen.Also in die Bundesländer, wo sie geboren sind. Besonders Eltern mit Kindern, versuchen wegzu kommen aus besonders fremdartigen bezirken. Na Wien wird oder ist halt endlich INTERNATIONAL. Wird die einen freuen, die anderen flüchten lassen.
Signatur von »winter13« FREIHEIT ist des Menschen höchstes Gut. Der Mensch hat nicht nur Rechte er hat auch Pflichten. Sollte für alle Menschen gelten. :wink:

9

Montag, 20. Februar 2012, 19:40

Unsere Bundeshauptstadt kann man nur dann beurteilen, wenn man auch andere europäische Millionenstädte genau kennt. Und hier ist Wien durchaus im Spitzenfeld zu finden, was die Lebensqualität ihrer Einwohner betrifft.

porpur

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10

Montag, 20. Februar 2012, 19:55

Unsere Bundeshauptstadt kann man nur dann beurteilen, wenn man auch andere europäische Millionenstädte genau kennt. Und hier ist Wien durchaus im Spitzenfeld zu finden, was die Lebensqualität ihrer Einwohner betrifft.

Ich zum Bspl. schrieb nur von unserer Kultur und Sehenswürdigkeiten,,,

Lebensqualität :?: Naja, wennst im Couageviertel wohnst ,dann sicher :teufel:
Signatur von »porpur« Geniesse jeden Tag,als wäre es dein Letzter

11

Montag, 20. Februar 2012, 23:49

Wien finde ich gemütlich, in gewissen Teilen schön - vor allem was die wirklich Riesenflächen an Grünraum anbelangt (von den Donauauen bis hin zu den Weinbergen in den nordwestlichen Bezirken).
Viele Lokale und auch kleine Platzerln, die kleinen Gässchen in der Innenstadt, die alten und teils wunderschön renovierten Villen. Typisch wienerisch sind auch die noch vorhandenen Einzelhandelsgeschäfterln: Romantauschzentralen, Geschirrgeschäfte, die Friseursalons vor allem in den Gemeindebauten.
Wobei mit die alten Gemeindebauten vom Stil her besser gefallen und gemütlicher wirken als die modernen, sachlichen.
Was die neumodische, zum Teil sehr hässliche Architektur betrifft, kann ich nur eines sagen: als Tourist z.B. in London, Amsterdam, Rom, Mailand, Düsseldorf, München,... schaue ich mir ja auch nicht die Randsiedlungen an, sondern das Landes- bzw. Stadttypische - und leben muss ich ja nicht in stillosen Plattenbauten.
Und genau das Typische einer Stadt, wie sie sich entwickelt hat, ist das Ausschlaggebende - für den Einheimischen genauso wie für die Besucher einer Stadt.

Aber so einen Thread hatten wir ja schon ein paarmal, ist wahrscheinlich schon zu weit nach hinten gerutscht.
Signatur von »obfrau49« Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

12

Montag, 20. Februar 2012, 23:58

Ich glaube, um die Schönheit der Stadt wieder einmal mit den Augen so richtig aufnehmen zu können, müsste man sich einmal - von mir aus auch mit der Kamera bewaffnet - wie ein Tourist auf einen Streifzug durch die Straßen machen.

Ich habe das im vorigen Winter gemacht - bin mit meiner Digi in der Vorweihnachtszeit am Nachmittag bis zum frühen Abend durch die Stadt gehirscht.
Und es war wunderwunderschön - ich habe die weihnachtlich beleuchteten Gebäude angeschaut und fotografiert und hab mich richtig an meiner Stadt gefreut.

Oder ich sehe es jedesmal, wenn ich mit einem Reisebus von irgendeinem Seminar in NÖ zurückkomme - wenn man erhöht sitzend, also mit guter Aussicht, durch die Innenstadt fährt, wenn die Sonne scheint, dann wird einem die Schönheit der Gebäude so richtig bewusst.

Sowas muss man ganz neutral und ohne irgendwelche Hintergedanken machen, einfach nur mit offenen Augen durch die Straßen gehen. :-t :-t

13

Dienstag, 21. Februar 2012, 00:11

Das ist eine gute Idee, gloria! Ich mag es auch gern, die Kleinigkeiten, die Besonderheiten zu suchen. Egal, ob bei einem Gebäude (verzierter Torbogen, besonders lauschiger Innenhof,...) oder bei den vielen, vielen Gasserln und Plätzen. Mich begeistert altes Kopfsteinpflaster genauso wie schöne Kacheln in den Stiegenhäusern bei den Jugendstilhäusern. Oder alte Steinmauern, die den Garten einer Villa, eines Schlössels einrahmt.
Momentan fällt mir die Schönlaterngasse in Wien ein, ich glaub, wenns wärmer wird, schau ich mal wieder die Innenstadt an!
Signatur von »obfrau49« Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

14

Dienstag, 21. Februar 2012, 00:18

Ich bin ja auch eine, die das in fremden Städten sehr gern sucht - ich kann stundenlang mit der Kamera durch kleine Städte marschieren.
Und eigentlicht ist es ja absurd, wenn man als Wiener weit weg fährt, um genau das zu suchen, was man zu Hause quasi vor der Nase hat.
Ich liebe alte, schöne Häuser, Gassenansichten, Details, wie du schon geschrieben hast.

Ich hatte sogar schon die Idee für einen Fotoband mit speziellen Ansichten, den ich einmal machen will.

15

Dienstag, 21. Februar 2012, 01:32

Die Beiträge unserer forumsbekannten Ausländerphobisten sind wie immer nur auf ihr Lieblingsthema fokussiert.

Abgesehen davon haben die User Recht, die meinen, dass es klarerweise in JEDER Großstadt positive und negative Gegenden gibt.

Ich habe als Kind und junger Mensch z.B. folgende Adressen gehabt:

Nordbahnstraße - Novaragasse - Zirkusgasse - Taborstraße...
...also Grätzl, die damals schon als "abgerammelt" bezeichnet werden konnten.

Ich gehe fast jeden Sonntag durch die Leopoldstadt und Brigittenau, habe in der Taborstraße ein nettes Beisl gefunden und finde natürlich, dass viele Gegenden noch immer schiach sind, aber für einen, der dort aufgewachsen ist, bleibt das dennoch irgendwie heimelig.
Auch graust mir nicht, wenn ich Frauen mit Kopftuch sehe, Männer mit dunklem Teint oder eine Kebabbude, da ich nicht unter Verfolgungswahn leide wie anscheinend manche andere Leute.
Signatur von »angryman« Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern Gewinn (Joseph Joubert)

16

Dienstag, 21. Februar 2012, 01:48

Ich bin ja auch eine, die das in fremden Städten sehr gern sucht - ich kann stundenlang mit der Kamera durch kleine Städte marschieren.
Und eigentlicht ist es ja absurd, wenn man als Wiener weit weg fährt, um genau das zu suchen, was man zu Hause quasi vor der Nase hat.
Ich liebe alte, schöne Häuser, Gassenansichten, Details, wie du schon geschrieben hast.

Ich hatte sogar schon die Idee für einen Fotoband mit speziellen Ansichten, den ich einmal machen will.

So ein Fotoband ist eine tolle Idee! :up

Ich habe ein Buch mit Fotos von alten Wiener Geschäften, die es jetzt noch immer gibt! Wirklich ganz beschaulich mit den jeweiligen Geschäftsinhabern und ein bissl Geschichte dazu...

Ist wirklich schön anzusehen! Meine Mutter hat auch im Laufe der letzten Jahre immer wieder Fotos von kleinen, schon lange bestehenden Geschäften gemacht, auch von solchen, die schon zugesperrt haben und verstaubt sind.

Ich mag diese leicht morbiden Ansichten, es muss nicht immer alles neu und modern sein - alte Läden üben einen eigentümlichen Reiz aus. Früher ging ich gern in ein Haushaltswarengeschäft in der Naglergasse im 1. Bezirk, da fand man alles vom Goldrandhäferl mit Aufschrift über Milchkannen (da habe ich fürs Milchholen beim Bauern vor 25 Jahren eine 2l-Milchkanne zum Tragen gekauft, sie existiert immer noch ^^ ) bis hin zu Töpfen, Pfannen, Krügen. Gibts auch schon lange nicht mehr. Einige der alten Geschäfte findet man auch auf der äusseren Mariahilfer Straße, aber dort komme ich so gut wie nie hin. Aber ich denke, in den Vororten müsste es doch auch so alte Geschäfte geben? Da sollte es direkt einmal eine Sendung "Am Schauplatz" darüber geben!
Signatur von »obfrau49« Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

17

Dienstag, 21. Februar 2012, 08:20

Die Beiträge unserer forumsbekannten Ausländerphobisten sind wie immer nur auf ihr Lieblingsthema fokussiert.

Abgesehen davon haben die User Recht, die meinen, dass es klarerweise in JEDER Großstadt positive und negative Gegenden gibt.

Ich habe als Kind und junger Mensch z.B. folgende Adressen gehabt:

Nordbahnstraße - Novaragasse - Zirkusgasse - Taborstraße...
...also Grätzl, die damals schon als "abgerammelt" bezeichnet werden konnten.

Ich gehe fast jeden Sonntag durch die Leopoldstadt und Brigittenau, habe in der Taborstraße ein nettes Beisl gefunden und finde natürlich, dass viele Gegenden noch immer schiach sind, aber für einen, der dort aufgewachsen ist, bleibt das dennoch irgendwie heimelig.
Auch graust mir nicht, wenn ich Frauen mit Kopftuch sehe, Männer mit dunklem Teint oder eine Kebabbude, da ich nicht unter Verfolgungswahn leide wie anscheinend manche andere Leute.

Es ist ein Unterschied, ob es Frauen mit Kopftuch gibt, oder ob keine Frauen ohne Kopftuch zu sehen sind. Ausländer sind in Wien eine Tradition, aber wenn du dir als Österreicher vorkommst wie in Istanbul oder Belgrad, und nur mehr die Strassenschilder sind auf deutsch, regt das zur Nachdenklichkeit an. Ob eine Gegend abgewohnt ist oder nicht, ist da nicht ausschlaggebend.
Signatur von »sarge13« Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten!

18

Dienstag, 21. Februar 2012, 09:13

Die Beiträge unserer forumsbekannten Ausländerphobisten sind wie immer nur auf ihr Lieblingsthema fokussiert.

Abgesehen davon haben die User Recht, die meinen, dass es klarerweise in JEDER Großstadt positive und negative Gegenden gibt.

Ich habe als Kind und junger Mensch z.B. folgende Adressen gehabt:

Nordbahnstraße - Novaragasse - Zirkusgasse - Taborstraße...
...also Grätzl, die damals schon als "abgerammelt" bezeichnet werden konnten.

Ich gehe fast jeden Sonntag durch die Leopoldstadt und Brigittenau, habe in der Taborstraße ein nettes Beisl gefunden und finde natürlich, dass viele Gegenden noch immer schiach sind, aber für einen, der dort aufgewachsen ist, bleibt das dennoch irgendwie heimelig.
Auch graust mir nicht, wenn ich Frauen mit Kopftuch sehe, Männer mit dunklem Teint oder eine Kebabbude, da ich nicht unter Verfolgungswahn leide wie anscheinend manche andere Leute.

Ich finde Wien auch immer wieder "super-schön"; ganz besonders dann, wenn das Schild "Ortsende" in Sicht kommt! :evilgrins: :evilgrins: :evilgrins:

Spaß bei Seite: Ganz sicher hat Wien (so wie jede andere Stadt; egal ob groß oder klein) seine besonderen Reize; anziehend wie abstoßend. Ist wohl von der Sichtweise abhängig.
Derjenige der tagtäglich nur mit den Schattenseiten einer Großstadt konfrontiert wird hat sicherlich keinen Blick mehr für die schönen Seiten einer (beliebigen) Stadt.
Persönlich könnte ich es mir unter keinen Umständen vorstellen auch nur einen Tag länger in Wien zu verweilen als (beruflich) unbedingt nötig!
Aber so wird's wohl auch anderen mit "meiner" Stadt (Wels; früher Linz) ergehen....
Mein ganz persönliches Fazit einer solchen (sinnlosen) Diskussion: "Die Schönheit/der Wohlfühlgrad liegt im Befinden des Einzelnen"; da lässt sich nichts Allgemeines ableiten!

19

Dienstag, 21. Februar 2012, 10:59

:wink: warum das Land schätzen wo ich lebe?

Ich würde nicht in einem Land leben wollen, das mir nicht gefällt. Da würde ich auswandern. Aber wenn ich schon in Österreich lebe, mir einiges nicht gefällt,wie z.B Politik( kommt hier so zum Ausdruck,) dann würde ich versuchen Politik mit zu gestalten. Wer nur da sitzt motzt sonst nichts,sollte nur fein still sein. Denn der hat keine positiven Beitrag geleistet.

Nur anschaffen,kritisieren,nehmen was angenehm ist keine große Leistung.

:wink: ptzm. :wink:
Signatur von »putzmunter« muss jetzt brav sein, hab es krone team versprochen. :engel: ptzm.

20

Dienstag, 21. Februar 2012, 11:26

:wink: warum das Land schätzen wo ich lebe?

Ich würde nicht in einem Land leben wollen, das mir nicht gefällt. Da würde ich auswandern. Aber wenn ich schon in Österreich lebe, mir einiges nicht gefällt,wie z.B Politik( kommt hier so zum Ausdruck,) dann würde ich versuchen Politik mit zu gestalten. Wer nur da sitzt motzt sonst nichts,sollte nur fein still sein. Denn der hat keine positiven Beitrag geleistet.

Nur anschaffen,kritisieren,nehmen was angenehm ist keine große Leistung.

:wink: ptzm. :wink:
Ich schätze das Land (Österreich), wo ich lebe. Ich kann Wien nicht schätzen, also bin ich ausgewandert (Niederösterreich). Und Politik in Wien mitgestalten, war mir auf Dauer nicht möglich, da leider in den Köpfen der meisten Politiker, egal welcher Partei, das Gehirn gegen eine Parteifolgmaschine ausgetauscht wurde. eigene Gedanken sind bei Politikern nicht erwünscht und gefährlich.
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