121

Donnerstag, 23. Februar 2012, 15:04

Naja, dafür werden ja jetzt die Parksheriffs (die Blaukappler) zu den Parkraumüberwachern (den Weißkapplern) zur Polizei abkommandiert, was den Effekt hat, dass die Stadt Wien sie zwar weiter bezahlen darf (wie auch bisher die weiße PÜG), aber ansonsten absolut nix zu melden hat.

Was de facto nichts anderes heißt, als dass die Stadt Wien dem Bund mehr als 300 Leutln schenkt, die Polizeiarbeit in der Stadt verrichten....

122

Donnerstag, 23. Februar 2012, 15:11

Denn wieso verdienen dann die Sekretärinnen in der PW mehr?
Ist das denn so?
Auch bei uns gibt es Chefsekretärinnen, die in den Vorzimmern diverser Abteilungsleiter sitzen - die kriegen aber nicht mehr als die anderen.
Tut sie denn viel mehr als die anderen?

123

Donnerstag, 23. Februar 2012, 15:23

Zitat mojos:

"Meine Ex verdient nach 2 Jahren Zugehörigkeit zu einer Firma in etwa gleich viel wie ich, der nächstes sein 25jähriges hat. Beides Bürojobs. Beide die gleiche Ausbildung. Wenn du natürlich Äpfel mit Birnen vergleichst, kann die Rechnung natürlich nicht aufgehen..."

Zum Beispiel in diesem Posting wurde das so gesagt, ich hab es aber auch in anderen Postings schon gelesen, dass der Verdienst in der PW bei vergleichbaren Berufen meistens höher ist - vor allem, wenn man die Firmenzugehörigkeit vergleicht.

Zur Chefsekretärin und Personalstellenleiterin:

Ich denke, eine Personalstellenleiterin über einige hundert Mitarbeiter sollte schon etwas mehr verdienen - in der PW wird immer die große Verantwortung als Argument für einen besseren Verdienst herangezogen. Ich denke, auch so eine Funktion hat eine große Verantwortung, oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gloria121« (23. Februar 2012, 22:45)


124

Donnerstag, 23. Februar 2012, 15:30

Bist du dir aber sicher, dass im Staatsdienst überall die Produktivität forciert wird?




Ich bin mir sicher, dass es NICHT überall so ist :wink: Das seh ich an anderen Abteilungen bzw. der Verfahrensdauer-Statistik.

Einer meiner (geliebten) blöden Sprüche ist: Ich mögte nur einen einzigen Tag König von Preußen sein, ich wollte die Berliner zausen (Lichtenberg) :smile:

Aber in meiner Abteilung bin ich "am Ende" - und einen Unternehmensberater darf/kann ich nicht engagieren :cool: (Wobei: Dort, wo das mal probiert wurde, ist eh nur Unsinn rausgekommen)

Wir haben sogar den Sozialraum schon neben der Einlaufstelle. Das ist jetzt (ausnahmsweise) kein Witz: In den anderen Abteilungen latscht die D-Kraft von der Einlaufstelle durchs Haus und verteilt das, was "der Postler bringt" an die C-Kräfte. Bei uns holen sich die das selbst in der Einlaufstelle, wenn sie auf einen Kaffee gehen :wink:

Btw.: Chefsekretärinnen gibt´s bei uns nicht; in dem Durchgangszimmer zu meinem Chef-Zimmer sitzt zwar ein hübsches Mädel, das ist aber eine normale C-Bedienstete mit ebensolcher Arbeit, die winkt die Leute, die zum Chef wollen, meist möglichst schnell durch, damit sie wieder zu ihrer Arbeit kommt; oft lass ich die Zwischentür offen, damit das schneller geht :cool:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »radamanthys« (23. Februar 2012, 15:47)


125

Donnerstag, 23. Februar 2012, 17:52

e
Zitat von »mojos1972«
Fakt ist, die Babyboom-Generation hat zuwenig Kinder bekommen, also wird in ein paar Jahren das Umlageverfahren nicht mehr funktionieren


Meinst du, dass wenn wir mehr qualifizierten Nachwuchs hätten, das Jobangebot deshalb größer wäre??? :roll: :roll: :roll:

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Viel würde ich sagen...- auf der einen Seite raunzt du, dass wir zuviel Beamte haben die natürlich -deiner Meinung nach - schwer überbezahlt sind und auf der anderen Seite hat die "Babyboom-Generation" zu wenig Kinder bekommen.

Deiner Meinung nach sollten wir (um mal irgendwelche Zahlen zu nennen) 50.000 Beamte einsparen und zusätzlich 50.000 Kinder haben. Ergo hätten wir nach dieser Rechnung 50000 arbeitslose/pensionierte Beamte und 50000 Jugendliche mehr mit geringen Jobaussichten.

Nur weil jetzt tausende Beamte einsparen bzw. mehr Leute unser Land bevölkern heisst das noch lange nicht, dass wir auch genauso viele Jobs für die Leute haben.

Das Umlageverfahren kann auf Dauer auch mit 100.000 Kindern mehr nicht funktionieren. Durch die Automatisierung und die Globalisierung ist der Generationenvertrag zwangsläufig zum Scheitern verurteilt.

126

Donnerstag, 23. Februar 2012, 18:08

Das Umlageverfahren kann auf Dauer auch mit 100.000 Kindern mehr nicht funktionieren. Durch die Automatisierung und die Globalisierung ist der Generationenvertrag zwangsläufig zum Scheitern verurteilt.
Das Sozialsystem funktioniert nicht mehr, aber wenn genug Kinder da sind, können sie sich theoretisch um die Alten kümmern. Wenn es keinen Job gibt, eben als Selbstversorger, so wie es früher war. Zum Überleben braucht man kein Internet und kein Handy.

127

Donnerstag, 23. Februar 2012, 20:40

Das Sozialsystem funktioniert nicht mehr, aber wenn genug Kinder da sind, können sie sich theoretisch um die Alten kümmern. Wenn es keinen Job gibt, eben als Selbstversorger, so wie es früher war. Zum Überleben braucht man kein Internet und kein Handy.

Erinnert mich sehr an diese beiden Damen.... :auszuck:

http://www.oe24.at/leute/Fiona-Swarovski…n-lassen/382077

http://www.zeit.de/2006/46/Stimmts-Revolutionskuchen


Vielleicht sollen die Leute dann auch in einer 2 Zimmer Wohnung Hühner züchten um Eier und Fleisch zu haben... :hmpf:

128

Donnerstag, 23. Februar 2012, 21:19

Ein einfaches Beispiel ist dazu die Erbschaftssteuer: "Offiziell" wurde sie abgeschafft, weil der Verwaltungsaufwand für die erlöste Summe nicht lohnend war (Obs tatsächlich so war, weiß eigentlich nur die Finanz). Eigentlich ein Paradebeispiel für ökonomisches Denken, denn durch den Wegfall konnten Arbeitsplätze eingespart bzw. anderen Aufgaben zugewiesen werden.

Da irrst du. Die Erbschafts- und Schenkungssteuer wurde wegen verfassungswidrigkeit aufgehoben.

129

Freitag, 24. Februar 2012, 00:31

Btw.: Chefsekretärinnen gibt´s bei uns nicht; in dem Durchgangszimmer zu meinem Chef-Zimmer sitzt zwar ein hübsches Mädel, das ist aber eine normale C-Bedienstete mit ebensolcher Arbeit, die winkt die Leute, die zum Chef wollen, meist möglichst schnell durch, damit sie wieder zu ihrer Arbeit kommt; oft lass ich die Zwischentür offen, damit das schneller geht :cool:

Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht nur beim Bund so ist sondern in den Ländern auch ;)

130

Freitag, 24. Februar 2012, 02:03

Bei uns gibts auch offiziell keine Chefsekretärinnen, sondern nur Kanzleibedienstete, die, wenn der AL Glück hat, für ihn mitarbeiten, also seinen Terminkalender führen und was weiß ich alles noch erledigen, was halt reine Chefsache ist und nicht unbedingt mit der eigentlichen Abteilungsarbeit zu tun hat.

Das ist ja besonders in den Spitälern sehr schwierig - da sitzen die Kanzlisten in den Sekretariaten der Abteilungsvorstände, erledigen dort die Abteilungsarbeit, schreiben Befunde, managen die gesamte Administration der Abteilung, etc., und sollen gleichzeitig für den Chef auch die Sekretärin sein, weil es eigene Sekretärinnen-Posten einfach nicht gibt.

Ein Professor, der immerhin über eine ganze medizinische Abteilung herrscht, hat also auch nicht einmal eine eigene Sekretärin.

Wobei - in unserer Abteilung gibts schon einen Chefsekretär - der ist das zwar nicht offiziell, weil´s die Position offiziell gar nicht gibt, aber de facto ist er es. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass der jetzt nicht den gewöhnlichen C-Posten hat, sondern auch einen höheren.

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