101

Mittwoch, 22. Februar 2012, 18:17

Gerade du, kaulli, rechnest uns ja ständig vor, welche vielfältigen Kosten ein Unternehmer hat. Und der Staat, der um so viel mehr an Leistungen bereit halten muss, darf die nicht haben? Der hat ja auch kein Mittel zur wundersamen Geldvermehrung.

Das ist jetzt schon ein bissl einseitig, denk ich..... :auszuck: :auszuck:
Mein Mann ist Vertragsbediensteter. Ich kenne auch diese Seite.

Der Staat kassiert überall ein Vielfaches von dem, was Unternehmen an Gewinn haben, das kann man überhaupt nicht vergleichen. Wenn der Staat je effektiv gearbeitet hätte, warum kann er die letzten Jahre nun doch soviel einsparen?
..... und ich wette, da geht noch viel mehr!

Ein Beamter sollte sich einmal im Urlaub an ein Fließband stellen oder in eine Gaststätte in die Küche und dann einen Vergleich ziehen. Eine Exkellnerin von mir ist auch auf ein Amt gewechselt, die hat mir erzählt: "....du kannst dir gar nicht vorstellen, was die dort unter Stress verstehen, die glauben, sie haben einen und wissen gar nicht, was Stress überhaupt ist....!"
Sie hat dann später wieder gekündgt, ihr war voll fad, sie hat das nicht ausgehalten.

102

Mittwoch, 22. Februar 2012, 19:20

Wie gesagt - wenn jeder einzelne jede einzelne Leistung cash bezahlen müsste, dann wär das für Viele unbezahlbar. Wenn man es halbwegs kostendeckend gestalten würde.
Und das hat jetzt einmal gar nix damit zu tun, ob der Staatshaushalt aufgebläht ist oder nicht

Trugschluss
Mehr Dienstnehmer - mehr Ausgaben, weniger Dienstnehmer, straff organisiert - weniger Ausgaben

103

Mittwoch, 22. Februar 2012, 19:22



Übrigens: Ich war vor einigen Jahren bei einem Seminar, da musste ich auch unterschreiben, wenn ich innerhalb von 12 Jahren kündige, muss ich das zurückzahlen. :smile: Das wär jetzt grad soweit....



So etwas kannst du grinsend unterschreiben.
Das muss man meist auch in der PW, aber wenn du nicht extrem bald nach dem Seminar kündigst, bekommst du bei jedem Arbeitsgericht Recht. Nach zwölf Jahren wäre der Seminarinhalt auch schon längst vergessen, unwichtig, überholt.

Die Debatte über den "Dienstleistungscharakter" der Beamtentätigkeit verstehe ich nicht. Gerade jetzt kann man am Beispiel Griechenland sehen, wie es einem Land geht, in dem die Verwaltung nicht funktioniert.

@ rhadamanthys:

Ich will dir nicht nahetreten, aber errätst du selbst einen symptomatischen Gedankenfehler:



Der Staat kann kostendeckender werden wenn er entweder

a) die Steuern/Gebühren erhöht oder

b) die Leistungen senkt.

Wovon darf´s a bissal mehr sein ?


Um dir langes Nachdenken und schlaflose Nächte abzukürzen, verrate ich dir:

du hast den entscheidenden Punkt vergessen, und der hat zu lauten:

C) Erhöhung der Produktivität

Das ist überhaupt der wesentliche Unterschied in der Privatwirtschaft! Dort wird ständig optimiert: Arbeitsabläufe, schlanke Organisationsstruktur, Motivation, Flexibilität, rasches Umsetzen von Einsparungs- und Verbesserungsvorschlägen, Vermeiden von Mehrgleisigkeiten, Erkennen von Talenten und deren Förderung und noch viele mehr.

Ich behaupte, durch Einführung dieser wohlbekannten Organisationsprinzipien könnte man gut ein Drittel des Beamtenapparats einsparen, den Output verbessern und steigern, die verbleibenden Beamten besser bezahlen.



Typisch für Beamte ist: jeder hat einen kleinen Zettel mit dem Gehaltsschema, weiss heute schon, was er in fünfzehn Jahren verdienen wird. Jeder misst sich daran, "wieviel Leute unter ihm arbeiten". Das gibt es zwar auch in der PW, aber nicht als Statussymbol, sondern zur Erreichung des Ziels der Organisationseinheit. Meine Idealvostellung ist: nur der Geschäftsleitung unterstellt, keine Personalverantwortung, weil ich mich dann auf meine eigentliche Arbeit konzentrieren kann. Weder Urlaubswünsche, noch die privaten Probleme einer bisweilen kindischen Horde halten mich auf.

:wink:

104

Mittwoch, 22. Februar 2012, 20:29

Ich behaupte, durch Einführung dieser wohlbekannten Organisationsprinzipien könnte man gut ein Drittel des Beamtenapparats einsparen, den Output verbessern und steigern, die verbleibenden Beamten besser bezahlen.

Vor 20 Jahren hat dieser Satz bei uns gestimmt. Aber wir haben die letzten 20 Jahre nicht geschlafen - und auch fast 1/3 eingespart; ganz ist es sich nicht ausgegangen mit dem Drittel, weil wir neue Kompetenzen dazu bekommen haben.

Intern gibt es kaum noch Papier, da läuft alles auf mail. Die Abwesenheitsverwaltung läuft ohne Papier auf SAP. Früher haben die Juristen Stunden in der Bibliothek verbracht - heute holen wir uns alles auf den Schirm. Welche Akten es in der Behörde gibt, steht nicht mehr auf Papier sondern nur mehr im pc (und ist von jedem Rechner aus abrufbar). Alle verfügbaren Formulare gibt es als Datei in einem eigenen Ordner am server, jeder Bedienstete kann da zugreifen, das Formular am pc ausfüllen - und zum Ausdrucken für den Akt hat jeder zur Vermeidung von Wegen einen eigenen Drucker. Bescheide gehen auf PDF raus, Kuverts werden nicht mehr geschrieben sondern im Bundesrechenzentrum in Wien für ganz Österreich gedruckt.

Da ist nichts mehr drinnen. Die internen Arbeitsabläufe hab ich in meiner Abteilung schon optimiert und bei jedem Mal, wo jemand einen Akt in die Hand nimmt, überprüft, ob man nicht gerade dieses eine "in die Hand Nehmen" einsparen könnte (und auch interne Schulungen gemacht). Nicht umsonst ist meine Abteilung in der Verfahrensdauer ein Stück besser als "die Nachbarn" :wink:

Und Motivation und Förderung ist momentan ganz schlecht: :smile: Wobei ich um den letzten C-Kurs für ein Mädel von uns 3 Jahre kämpfen musste.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »radamanthys« (22. Februar 2012, 21:25)


105

Mittwoch, 22. Februar 2012, 22:13

Das ist aber kein Argument, jemanden mehr Geld zu geben, du musst es ja einem anderen wegnehmen, der würde es ja auch ausgeben!
Ausserdem, bist du bereit, für einen Kaffee beim Wirten 10 ? zu zahlen, weil der Wirt das Geld eh wieder in den Kreislauf zurückgibt?
Du hast hier einen kleinen Denkfehler...- wenn du -sagen wir mal - 50.000 Beamte einsparst, musst du dennoch die Mindestsicherung und andere Sozialleistungen springen lassen. Oder was magst sonst mit den Leuten tun... - sie verhungern lassen, tieffrieren oder gar killen?

Wir haben in Österreich ca. 400.000 Arbeitslose..- wieviel Leute darf das AMS -deiner Meinung nach - zusätzlich betreuen? So viel neue Jobs kannst du nicht neu schaffen. Im Gegenteil..- da werden auch zusätzlich einige Leute in PW ihren Job verlieren.


Das gleiche gilt für dein Kaffeebeispiel...- wenn's nach dir -und den anderen Beamtenhassern hier geht - müsste der Wirt seinen Kaffee fast herschenken. Der Beamte dürfte vielleicht gerade mal um ein paar Netsch mehr verdienen als die Mindestsicherung.

Mir ist klar, dass man die Beamten vom Sparpaket nicht ausnehmen kann..- aber den kleinen Beamten jetzt als Sündenbock für alles herzunehmen, ihn überproportional für die Fehler der "Herrscherkaste (die Regierungen) büßen zu lassen, kann's auch nicht sein. Vor allem dann nicht wenn die sich Herrscherkaste wie Ludwig IVX aufführt und selbst nicht bereit ist auch einen (großen) Teil zum Sparpaket beizutragen.


Dein Beispiel mit den Lehrern ist -sorry für den Ausdruck..- gelinge gesagt stockdumm. An die Kinder werden immer höhere Erwartungen gesteckt. Jeder raunzt wegen der Pisa Studie und du willst, dass unsere Kinder von Hilfskräften unterrichtet werden? Sorry, aber einen engagierten, gut ausgebildeten Lehrer wirst du um einen Bettel nicht kriegen...

Natürlich kann man über die eine oder andere Sache diskutieren..- die Sache mit der 1-2 Stunden längeren Anwesenheit war z.B. völlig unnötig. Wenn man sich wegen so einer Lapalie aufregt spielt man nur den Beamtenhassern (unnötig) in die Hände. Das man sich aber aufregt wenn man vielleicht bei den Gehaltsverhandlungen vielleicht um EUR 10,- netto mehr bekommt (und da die Bevölkerung schon murrt), man dem Beamten jetzt aber um ein Vielfaches davon wieder wegnehmen möchte, sollte verständlich sein.

106

Mittwoch, 22. Februar 2012, 23:55

Du hast hier einen kleinen Denkfehler...- wenn du -sagen wir mal - 50.000 Beamte einsparst, musst du dennoch die Mindestsicherung und andere Sozialleistungen springen lassen. Oder was magst sonst mit den Leuten tun... - sie verhungern lassen, tieffrieren oder gar killen?
Haben die Politiker sich etwa über die einfachen Arbeiter Gedanken gemacht, als sie die produzierenden Firman ins Ausland vertrieben haben, machen sich Politiker etwa Gedanken, wenn tausende Firmen der KMU pleite gehen, weil sie die Steuerlast nicht mehr tragen können? Unser ganzes System krankt doch und die merken es nicht.
Wenn Menschen sich das Gasthaus nicht mehr leisten können, sich keine Handwerkerfirmen leisten können, auf der anderen Seite aber tausende stempeln, da stimmt doch was nicht!

Wir können uns gegenseitig nicht leisten, jeder will mehr verdienen, aber nichts ausgeben, warum? - Weil der Staat zuviel mitkassiert. Ich meine, es gab Zeiten, da hat der Staat für ein Fass Bier einen Groschen Biersteuer verlangt, heute kassiert der Staat den Hauptbrocken davon und der Wirt vermutlich den Groschen, so geht das nicht!

Wenn China fast alles produziert, wird es dem Staat nichts nutzen, die paar Betriebe hier zu Tode zu melken, er muss selber schlanker werden.
Wir haben in Österreich ca. 400.000 Arbeitslose..- wieviel Leute darf das AMS -deiner Meinung nach - zusätzlich betreuen? So viel neue Jobs kannst du nicht neu schaffen. Im Gegenteil..- da werden auch zusätzlich einige Leute in PW ihren Job verlieren.
Das Sozialsystem in der Form wird keinen Bestand haben. Zuviele bekommen Geld ohne etwas zu leisten. Bis 30 studieren, dann mit Unterbrechung bis 60 arbeiten und dann wieder 30 Jahre auf Allgemeinkosten leben, wer soll das finanzieren, die Chinesen?
Das gleiche gilt für dein Kaffeebeispiel...- wenn's nach dir -und den anderen Beamtenhassern hier geht - müsste der Wirt seinen Kaffee fast herschenken. Der Beamte dürfte vielleicht gerade mal um ein paar Netsch mehr verdienen als die Mindestsicherung.
Der einfache Beamte soll nicht mehr verdienen als ein einfacher Arbeiter, eher weniger, das war früher so, weil man dafür die Sicherheit und Bequemlichkeit hatte.
Mir ist klar, dass man die Beamten vom Sparpaket nicht ausnehmen kann..- aber den kleinen Beamten jetzt als Sündenbock für alles herzunehmen, ihn überproportional für die Fehler der "Herrscherkaste (die Regierungen) büßen zu lassen, kann's auch nicht sein. Vor allem dann nicht wenn die sich Herrscherkaste wie Ludwig IVX aufführt und selbst nicht bereit ist auch einen (großen) Teil zum Sparpaket beizutragen.
Die Herrscherklasse muss natürlich auch verzichten und zwar ordentlich, das tut sie nicht, warum wählt man sie dann noch?
Dein Beispiel mit den Lehrern ist -sorry für den Ausdruck..- gelinge gesagt stockdumm. An die Kinder werden immer höhere Erwartungen gesteckt. Jeder raunzt wegen der Pisa Studie und du willst, dass unsere Kinder von Hilfskräften unterrichtet werden? Sorry, aber einen engagierten, gut ausgebildeten Lehrer wirst du um einen Bettel nicht kriegen...
Ich hab nicht gefordert, dass Kinder von Hilfskräften ausgebildet werden, ich hab selber Lehramt gemacht, aber verzichtet, weil ich kein Parteibuch unterschrieben hätte, man wollte eh nur angepasste Duckmäuser, das bin ich nicht.
Ob jemand ein guter Lehrer ist, hat nicht unbedingt mit Geld zu tun.

107

Donnerstag, 23. Februar 2012, 07:30

Haben die Politiker sich etwa über die einfachen Arbeiter Gedanken gemacht, als sie die produzierenden Firman ins Ausland vertrieben haben, machen sich Politiker etwa Gedanken, wenn tausende Firmen der KMU pleite gehen, weil sie die Steuerlast nicht mehr tragen können? Unser ganzes System krankt doch und die merken es nicht.
Wenn Menschen sich das Gasthaus nicht mehr leisten können, sich keine Handwerkerfirmen leisten können, auf der anderen Seite aber tausende stempeln, da stimmt doch was nicht!

Wir können uns gegenseitig nicht leisten, jeder will mehr verdienen, aber nichts ausgeben, warum? - Weil der Staat zuviel mitkassiert. Ich meine, es gab Zeiten, da hat der Staat für ein Fass Bier einen Groschen Biersteuer verlangt, heute kassiert der Staat den Hauptbrocken davon und der Wirt vermutlich den Groschen, so geht das nicht!

Wenn China fast alles produziert, wird es dem Staat nichts nutzen, die paar Betriebe hier zu Tode zu melken, er muss selber schlanker werden.
Was kann der einfache Beamte dafür, dass der Staat beim Treibstoff zusätzlich zur Umsatzsteuer noch eine Mineralölsteuer, beim Bier zusätzlich noch eine Alkoholsteuer verlangt, usw..?? Die Politik beschließt irgendetwas und der einfache Beamte hat dann den ganzen Verwaltungsaufwand. Ich kann nicht nur Beamte einsparen wollen, aber am System selbst nichts ändern wollen

Natürlich kannst du unser Wasser, unsere Schnellbahnen, die U-Bahnen, Autobahnen, die Stromleitungen, die Müllabfuhr etc. verscherbeln. Nur ob dann die Qualität und der Preis derselbe ist, wage ich zu bezweifeln. Abgesehen davon werden sich ein etwaiger neuer Käufer dann wahrscheinlich billige Arbeitskräfte aus dem Ausland holen und wir haben wieder massig mehr Arbeitslose.

Ich würde bei den Politikergehältern und den Gehältern der staatsnahen Manager sparen. Wozu muss ein Verbund-Chef EUR 840.000 pro Jahr verdienen? Und ob wir als 8 Mio Land wirklich 9 Landeskaiser/Landtage brauchen lass ich auch mal dahin gestellt...

http://www.news.at/articles/1006/36/2617…ort-gagenkaiser


Das Sozialsystem in der Form wird keinen Bestand haben. Zuviele bekommen Geld ohne etwas zu leisten. Bis 30 studieren, dann mit Unterbrechung bis 60 arbeiten und dann wieder 30 Jahre auf Allgemeinkosten leben, wer soll das finanzieren, die Chinesen?
Sehe ich genauso...- nur ich als Beamter muss genauso um 6 Uhr aufstehen, während sich die Leute mit Mindestsicherung im Sommer gemütlich auf die Donauinsel oder in's Freibad legen können. Nur das ganze System krank ja von Haus aus... - die Leute sollen immer länger arbeiten gehen, damit sich der Staat die Pension erspart..- am liebsten sollten sie gleich vom Berufsleben in den Sarg hüpfen und die Jungen finden keinen Job. Das Ganze wird uns so und so irgendwann am Kopf fallen...


Der einfache Beamte soll nicht mehr verdienen als ein einfacher Arbeiter, eher weniger, das war früher so, weil man dafür die Sicherheit und Bequemlichkeit hatte.
Meine Ex verdient nach 2 Jahren Zugehörigkeit zu einer Firma in etwa gleich viel wie ich, der nächstes sein 25jähriges hat. Beides Bürojobs. Beide die gleiche Ausbildung. Wenn du natürlich Äpfel mit Birnen vergleichst, kann die Rechnung natürlich nicht aufgehen...


Die Herrscherklasse muss natürlich auch verzichten und zwar ordentlich, das tut sie nicht, warum wählt man sie dann noch?
Ich wähl schon seit Jahren blau - was andere machen, darfst du mich nicht fragen.


Ich hab nicht gefordert, dass Kinder von Hilfskräften ausgebildet werden, ich hab selber Lehramt gemacht, aber verzichtet, weil ich kein Parteibuch unterschrieben hätte, man wollte eh nur angepasste Duckmäuser, das bin ich nicht.

Ob jemand ein guter Lehrer ist, hat nicht unbedingt mit Geld zu tun.
In der nächsten Zeit gehen etliche Lehrer in Pension..- es fehlt der dringend benötigte Nachwuchs. Woher willst den nehmen, wenn die Leute in der PW mehr verdienen. Um ein paar Netsch wirst nicht viel engagierte Lehrer finden, die sich von den heutigen Schülern und deren Eltern am Kopf "scheiXen" lassen.

Das komplette Schulwesen gehört von den Ländern zum Bund übertragen. Kann nicht sein, dass der Bund die Lehrer bezahlt, aber das Land bestimmt. Die Weiterbildung hat vom Bund und einem von ihm engagierten Lehrer zu einem vom Bund fest gesetzten Zeitpunkt zu erfolgen. Da kannst du ansetzen, aber dem Einzelnen das letzte Hemd ausziehen wollen... - der kleine Mann, kann ja nichts dafür, dass das System dermaßen krankt.. :dudu:

108

Donnerstag, 23. Februar 2012, 08:38

Was kann der einfache Beamte dafür, dass der Staat beim Treibstoff zusätzlich zur Umsatzsteuer noch eine Mineralölsteuer, beim Bier zusätzlich noch eine Alkoholsteuer verlangt, usw..?? Die Politik beschließt irgendetwas und der einfache Beamte hat dann den ganzen Verwaltungsaufwand. Ich kann nicht nur Beamte einsparen wollen, aber am System selbst nichts ändern wollen

Da geb ich dir recht, das System muss geändert werden.

Zitat

Ich würde bei den Politikergehältern und den Gehältern der staatsnahen Manager sparen. Wozu muss ein Verbund-Chef EUR 840.000 pro Jahr verdienen? ...

Das verstehe ich auch nicht. Österreich - ein Selbstbedienungsladen? Solange die Menschen weiter Rot/schwarz wählen...


Es ist klar, wenn zwei Parteien sich solange den Futtertrog teilen, dass man sich da bedient. Es gehört mehr Abwechslung und damit mehr Kontrolle.

Zitat

... nur ich als Beamter muss genauso um 6 Uhr aufstehen, während sich die Leute mit Mindestsicherung im Sommer gemütlich auf die Donauinsel oder in's Freibad legen können. Nur das ganze System krank ja von Haus aus...
- die Leute sollen immer länger arbeiten gehen, damit sich der Staat die Pension erspart...
Fakt ist, die Babyboom-Generation hat zuwenig Kinder bekommen, also wird in ein paar Jahren das Umlageverfahren nicht mehr funktionieren. Die Mindestsicherung hat auch ein Ablaufdatum.

Zitat

Meine Ex verdient nach 2 Jahren Zugehörigkeit zu einer Firma in etwa gleich viel wie ich, der nächstes sein 25jähriges hat. Beides Bürojobs. Beide die gleiche Ausbildung. Wenn du natürlich Äpfel mit Birnen vergleichst, kann die Rechnung natürlich nicht aufgehen...
Es wird auch oft umgekehrt sein, die Frage ist, ob auch die gleiche Arbeit und Verantwortung da ist. In der PW wird man auch danach bezahlt.

Zitat

In der nächsten Zeit gehen etliche Lehrer in Pension..- es fehlt der dringend benötigte Nachwuchs. Woher willst den nehmen, wenn die Leute in der PW mehr verdienen. Um ein paar Netsch wirst nicht viel engagierte Lehrer finden, die sich von den heutigen Schülern und deren Eltern am Kopf "scheiXen" lassen.
Das stimmt so nicht, eines meiner Kinder wird Lehrer und musste eine Aufnahmeprüfung machen, es wurde also ausgewählt. Und fast 4 Monate Urlaub im Jahr und ab Mittag zu Hause reizen schon viele. Ja, ich weiß, nachmittag muss man vorbereiten und Hefte verbessern, aber hat dir schon einmal ein Lehrer seine Handynummer gegeben, damit du ihn am Nachmittag anrufen kannst? - Da ist er nicht mehr wirklich im Dienst!

109

Donnerstag, 23. Februar 2012, 09:19

Ich würde bei den Politikergehältern und den Gehältern der staatsnahen Manager sparen. Wozu muss ein Verbund-Chef EUR 840.000 pro Jahr verdienen? Und ob wir als 8 Mio Land wirklich 9 Landeskaiser/Landtage brauchen lass ich auch mal dahin gestellt...

http://www.news.at/articles/1006/36/2617…ort-gagenkaiser

Hab mir diesen Link ausgeborgt und ein eigenes Thema daraus gemacht.

110

Donnerstag, 23. Februar 2012, 09:30

Hab mir diesen Link ausgeborgt und ein eigenes Thema daraus gemacht.

Kein Problem... - allerdings hab ich mir den erstbestesten Link genommen..- solltest auch mal auf's Datum gucken..

die Gehälter stiegen von 2005 - 2008....

Außerdem gab's so einen Thread schon mal... - müsste ihn mir allerdings noch raussuchen.

111

Donnerstag, 23. Februar 2012, 10:24

Fakt ist, die Babyboom-Generation hat zuwenig Kinder bekommen, also wird in ein paar Jahren das Umlageverfahren nicht mehr funktionieren


Meinst du, dass wenn wir mehr qualifizierten Nachwuchs hätten, das Jobangebot deshalb größer wäre??? :roll: :roll: :roll:

112

Donnerstag, 23. Februar 2012, 10:28

Fakt ist, die Babyboom-Generation hat zuwenig Kinder bekommen, also wird in ein paar Jahren das Umlageverfahren nicht mehr funktionieren


Meinst du, dass wenn wir mehr qualifizierten Nachwuchs hätten, das Jobangebot deshalb größer wäre??? :roll: :roll: :roll:
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

113

Donnerstag, 23. Februar 2012, 11:22

Ich behaupte, durch Einführung dieser wohlbekannten Organisationsprinzipien könnte man gut ein Drittel des Beamtenapparats einsparen, den Output verbessern und steigern, die verbleibenden Beamten besser bezahlen.

Vor 20 Jahren hat dieser Satz bei uns gestimmt. Aber wir haben die letzten 20 Jahre nicht geschlafen - und auch fast 1/3 eingespart; ganz ist es sich nicht ausgegangen mit dem Drittel, weil wir neue Kompetenzen dazu bekommen haben.
...................
Da ist nichts mehr drinnen. Die internen Arbeitsabläufe hab ich in meiner Abteilung schon optimiert und bei jedem Mal, wo jemand einen Akt in die Hand nimmt, überprüft, ob man nicht gerade dieses eine "in die Hand Nehmen" einsparen könnte (und auch interne Schulungen gemacht). Nicht umsonst ist meine Abteilung in der Verfahrensdauer ein Stück besser als "die Nachbarn" :wink:

Und Motivation und Förderung ist momentan ganz schlecht: :smile: Wobei ich um den letzten C-Kurs für ein Mädel von uns 3 Jahre kämpfen musste.




Es ist erfreulich, dass es auch so etwas gibt. Ich bestreite zwar, dass "nichts mehr drinnen" ist, weil optimieren muss man permanent - aber das machst du ja und wie du sagst, ist deine Abteilung vorn dabei. Chapeau!
Grundbuch, Firmenbuch, Finanzämter uvm sind recht gut modernisiert, Abermillionen von Drucksorten sind durch Computerformulare eingespart, aber ich habe genug mit Organisation zu tun, dass ich mir zu sagen traue, da wären noch genug Verbesserungen möglich.

Bist du dir aber sicher, dass im Staatsdienst überall die Produktivität forciert wird?

Ich wette eine Flasche Pommery gegen ein Cola, dass es nicht so ist.

:wink:

114

Donnerstag, 23. Februar 2012, 14:23

Das ist aber kein Argument, jemanden mehr Geld zu geben, du musst es ja einem anderen wegnehmen, der würde es ja auch ausgeben!
Ausserdem, bist du bereit, für einen Kaffee beim Wirten 10 ? zu zahlen, weil der Wirt das Geld eh wieder in den Kreislauf zurückgibt?


Du hast hier einen kleinen Denkfehler...- wenn du -sagen wir mal - 50.000 Beamte einsparst, musst du dennoch die Mindestsicherung und andere Sozialleistungen springen lassen. Oder was magst sonst mit den Leuten tun... - sie verhungern lassen, tieffrieren oder gar killen?

Wir haben in Österreich ca. 400.000 Arbeitslose..- wieviel Leute darf das AMS -deiner Meinung nach - zusätzlich betreuen? So viel neue Jobs kannst du nicht neu schaffen. Im Gegenteil..- da werden auch zusätzlich einige Leute in PW ihren Job verlieren.

Dazu kommt noch ein klitzekleiner Aspekt: Wenn wir nun tatsächlich auch BEAMTE abbauen (und nicht nur VB), dann können die eigentlich gar nichts vom AMS bekommen, weil sie nämlich keine Beiträge bezahlen. Dann würden wieder alle schreien, dass sie ungerechtfertigte Leistungen beziehen. Denn man kann sie ja nicht ohne einen Groschen auf die Straße stellen.
Wenn man aber nur VB abbaut, dann verbleiben die Beamten - und mit ihnen ihre angeblichen Privilegien.... ;(


Das gleiche gilt für dein Kaffeebeispiel...- wenn's nach dir -und den anderen Beamtenhassern hier geht - müsste der Wirt seinen Kaffee fast herschenken. Der Beamte dürfte vielleicht gerade mal um ein paar Netsch mehr verdienen als die Mindestsicherung.

Mir ist klar, dass man die Beamten vom Sparpaket nicht ausnehmen kann..- aber den kleinen Beamten jetzt als Sündenbock für alles herzunehmen, ihn überproportional für die Fehler der "Herrscherkaste (die Regierungen) büßen zu lassen, kann's auch nicht sein. Vor allem dann nicht wenn die sich Herrscherkaste wie Ludwig IVX aufführt und selbst nicht bereit ist auch einen (großen) Teil zum Sparpaket beizutragen.


Dein Beispiel mit den Lehrern ist -sorry für den Ausdruck..- gelinge gesagt stockdumm. An die Kinder werden immer höhere Erwartungen gesteckt. Jeder raunzt wegen der Pisa Studie und du willst, dass unsere Kinder von Hilfskräften unterrichtet werden? Sorry, aber einen engagierten, gut ausgebildeten Lehrer wirst du um einen Bettel nicht kriegen...

Natürlich kann man über die eine oder andere Sache diskutieren..- die Sache mit der 1-2 Stunden längeren Anwesenheit war z.B. völlig unnötig. Wenn man sich wegen so einer Lapalie aufregt spielt man nur den Beamtenhassern (unnötig) in die Hände. Das man sich aber aufregt wenn man vielleicht bei den Gehaltsverhandlungen vielleicht um EUR 10,- netto mehr bekommt (und da die Bevölkerung schon murrt), man dem Beamten jetzt aber um ein Vielfaches davon wieder wegnehmen möchte, sollte verständlich sein.

Ich galube, auch hier ist das Problem, dass kaum jemand weiß, wieviel Lehrer tatsächlich arbeiten - anhand von einigen Interviews mit Lehrern konnte man aber durchaus ersehen, dass die sehr wohl sehr, sehr viele Stunden in ihre Arbeit investieren. So gesehen, versteh ich natürlich die Aufregung, weil es nix anderes bedeutete, als eine kalte Lohnkürzung, die noch dazu als solche nicht offiziell ist - uns somit danach beim nächsten Sparpaket ungeniert noch einmal von diesen Bediensteten ein Beitrag geleistet werden konnte.

Was zu den Beamten und deren geforderte massive Reduzierung generell zu sagen ist:
Wie wir alle wissen, sind die allermeisten davon im Dienstleistungssektor tätig. Und für eine Dienstleistung braucht es für gewöhnlich zwei Hände, die diese auch ausführen.
Reduziert man diese nun merkbar, wird auch der Service an den Bürgern sinken - Wartezeiten werden wieder merklich länger werden, etc.


Genauso, wie es rada bereits angeführt hat.

Deshalb: Köpfe kann man erst dann reduzieren, wenn man die Vorgaben und Aufgaben massiv zurückfährt. Dann sollen sie von mir aus die Leutln abbauen - aber das wird ja sowieso schon gemacht, es werden längst nicht mehr alle Posten nachbesetzt.

115

Donnerstag, 23. Februar 2012, 14:34

Zitat kaulli:

Es wird auch oft umgekehrt sein, die Frage ist, ob auch die gleiche Arbeit und Verantwortung da ist. In der PW wird man auch danach bezahlt.

(Bei diesem Zitat gehts um die vielfach höhere Bezahlung einer Sekretärin in der PW nach wenigen Jahren, als bei einer im öffentlichen Dienst nach 25 Dienstjahren....)

Dazu möcht ich schon eines sagen:
Wieso nehmen eigentlich alle immer automatisch an, dass Sekretärinnen (korrekt: Kanzleibedienstete ) beim öfftl. Dienst nichts oder nur Unwichtiges, Belangloses arbeiten? Und dass Sekretärinnen in der PW den ganzen Tag auf Hochtouren und mit einem Haufen an riesiger Verantwortung arbeiten?
In JEDEM Büro gibts auch Zeiten, wo einmal weniger zu tun ist, bzw. die Leute es etwas ruhiger angehen.

Und ich gehe schon davon aus, dass auch jede Sekretärin in der PW ein fixes Gehalt hat, zuzügl. von Überstunden möglicherweise. Es wird wohl nicht jedes Monat leistungsbezogen geschaut, ob sie das auch verdient. Diese Vergleiche sind deshalb völlig absurd. :auszuck:

116

Donnerstag, 23. Februar 2012, 14:39

Ich behaupte, durch Einführung dieser wohlbekannten Organisationsprinzipien könnte man gut ein Drittel des Beamtenapparats einsparen, den Output verbessern und steigern, die verbleibenden Beamten besser bezahlen.

Vor 20 Jahren hat dieser Satz bei uns gestimmt. Aber wir haben die letzten 20 Jahre nicht geschlafen - und auch fast 1/3 eingespart; ganz ist es sich nicht ausgegangen mit dem Drittel, weil wir neue Kompetenzen dazu bekommen haben.
...................
Da ist nichts mehr drinnen. Die internen Arbeitsabläufe hab ich in meiner Abteilung schon optimiert und bei jedem Mal, wo jemand einen Akt in die Hand nimmt, überprüft, ob man nicht gerade dieses eine "in die Hand Nehmen" einsparen könnte (und auch interne Schulungen gemacht). Nicht umsonst ist meine Abteilung in der Verfahrensdauer ein Stück besser als "die Nachbarn" :wink:

Und Motivation und Förderung ist momentan ganz schlecht: :smile: Wobei ich um den letzten C-Kurs für ein Mädel von uns 3 Jahre kämpfen musste.
Es ist erfreulich, dass es auch so etwas gibt. Ich bestreite zwar, dass "nichts mehr drinnen" ist, weil optimieren muss man permanent - aber das machst du ja und wie du sagst, ist deine Abteilung vorn dabei. Chapeau!
Grundbuch, Firmenbuch, Finanzämter uvm sind recht gut modernisiert, Abermillionen von Drucksorten sind durch Computerformulare eingespart, aber ich habe genug mit Organisation zu tun, dass ich mir zu sagen traue, da wären noch genug Verbesserungen möglich.

Bist du dir aber sicher, dass im Staatsdienst überall die Produktivität forciert wird?

Ich wette eine Flasche Pommery gegen ein Cola, dass es nicht so ist.

:wink:

Glaub mir, auch bei der Stadt Wien wird seit etlichen Jahren umstrukturiert, zusammengelegt, eingespart, und und und.
Das wird nur von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, weil es im Hintergrund passiert.


Es würde mich tatsächlich einmal interessieren, um wieviel sich der Bedienstetenstand der Stadt Wien in den letzten, sagen wir, 20 Jahren, verändert hat.
Wobei man natürlich die ausgegliederten Bereiche ausklammern muss. Leider ist es ja inzwischen so, dass auch hier alles, was nicht niet- und nagelfest ist, verscherbelt wird.


Und das von einem Bürgermeister, der gegen die neoliberale Politik wettert, wo er nur kann.


117

Donnerstag, 23. Februar 2012, 14:41

Wieso nehmen eigentlich alle immer automatisch an, dass Sekretärinnen (korrekt: Kanzleibedienstete ) beim öfftl. Dienst nichts oder nur Unwichtiges, Belangloses arbeiten? Und dass Sekretärinnen in der PW den ganzen Tag auf Hochtouren und mit einem Haufen an riesiger Verantwortung arbeiten?
In JEDEM Büro gibts auch Zeiten, wo einmal weniger zu tun ist, bzw. die Leute es etwas ruhiger angehen....
Wenn eine Sekretärin in der PW nicht wirklich eine besondere Verantwortung hat und ersetzbar ist, wird sie vermutlich nur den Kollektivlohn bekommen. Das sind wohl die meisten.
Aber es gibt eben die Chefsekretärin, die rechte Hand des Chefs, die (fast) alles weiß und tut, die verdient natürlich mehr, aber die lässt bestimmt nicht pünktlich den Bleiststift fallen, die steht (fast) immer zur Vefügung oder sie hat (noch) andere Qualitäten.

118

Donnerstag, 23. Februar 2012, 14:46

Und bei uns werden sie nach dem Besoldungsrecht bezahlt - wo ist da jetzt der Unterschied?

Dass vielleicht das öffentliche Gehaltsschema doch um einiges niedriger ist als der KV? Denn wieso verdienen dann die Sekretärinnen in der PW mehr?

Und bei uns ist es auch so, dass man an Gehalt nicht viel ändern kann, egal, wie gut man jetzt sein möge. Man wird immer nach dem Schema bezahlt. Zusätzliche Leistungen werden kaum oder gar nicht honoriert, was vermutlich in jeder Privatfirma anders ist. Sonst gäbe es nicht diese Unterschiede....

119

Donnerstag, 23. Februar 2012, 14:49

Auch bei uns gibt es Chefsekretärinnen, die in den Vorzimmern diverser Abteilungsleiter sitzen - die kriegen aber nicht mehr als die anderen.
Eine Kanzleileiterin, die noch dazu Personalchefin über die ganze Abteilung mit oft mehreren hundert Bediensteten ist, ist zwar etwas höher eingestuft, aber auch nicht gravierend - sie ist genauso im Kanzleibediensteten-Schema drinnen. Und das ist nicht berauschend.

120

Donnerstag, 23. Februar 2012, 14:53

Immer wenn der Staat Einsparungen vornhemen möchte, geht das zu Lasten der Bediensteten. Enteder eine 0-Lohnrunde, oder Gehaltserhöhungen weit unter der Inflationsrate (bzw. der Schmäh mit Einmalzahlungen)!

Und so zieht sich das seit Jahren. Immer weniger Personal, für umfangreichere Rahmenbedingungen. Das kann einfach nicht funktionieren.

Ein einfaches Beispiel ist dazu die Erbschaftssteuer: "Offiziell" wurde sie abgeschafft, weil der Verwaltungsaufwand für die erlöste Summe nicht lohnend war (Obs tatsächlich so war, weiß eigentlich nur die Finanz). Eigentlich ein Paradebeispiel für ökonomisches Denken, denn durch den Wegfall konnten Arbeitsplätze eingespart bzw. anderen Aufgaben zugewiesen werden.

Und nun will man sie in propagandistischer Weise wieder einführen, dafür aber ebenfalls Bedienstete einsparen! Wer soll diese Steuer künftig bearbeiten?

An den Arbeitsabläufen selbst ist nicht mehr viel zu machen. Der Problembereich ist der gesetzliche Rahmen der zunehmends explodiert. Am Beispiel Wien.... früher gab es Polizei, ein paar Politessen, Schwarzkappler, Mistkübler...
Heute sind dazu gekommen...

zu den Mistküblern die Waste Watcher
zu den Politessen/Polizei.... die Armee von Parksheriffs
anstatt eines Hausmeister.... eine Reinigungsfirma + Wiener Wohnen Betreuer 8|

was soll da billiger werden?????

Ähnliche Themen

Werbung