1

Montag, 20. Februar 2012, 00:45

Versetzungsschutz für Beamte fällt - Dienstgeberanteil der Krankenkassen wird gekürzt

Eine neue Nachricht, die die Bundesbeamten betrifft, wurde gestern in der ZIB verbreitet - ich finde sie deshalb so bemerkenswert, weil sie offensichtlich quasi durch die Hintertür bei den Beamten noch mehr Geld einsparen soll - und zwar zusätzlich zum Sparpaket.

Es geht darum, dass der Versetzungsschutz für die Beamten fallen soll. Bisher ist es ja so, dass die Bediensteten nicht ohne ihre Einwilligung versetzt werden dürfen. Klingt ja an sich ganz plausibel, man setzt die Leute dort ein, wo sie gebraucht werden - der Hund liegt aber im Detail begraben:

Künftig dürfen die Leute nämlich auch von Amts wegen in eine andere Besoldungsgruppe verschoben werden - und zwar auch, wenn es für sie Verluste bringt. Nur im Rahmen, aber wer kann das schon einschätzen, was das für den Einzelnen genau bedeutet?

Das zweite ist, dass der Dienstgeberanteil der Krankenkassenbeiträge massiv gekürzt wird - das bringt auch eine Menge Geld.
Ich frage mich nur, WER den dann bezahlen soll? Die Bediensteten selbst? :auszuck: :auszuck: :auszuck: Werden dann die Selbstbehalte erhöht?
Und dazu Nulllohnrunden - während man gleichzeitig die Abgaben für sie erhöht.....

Denn sonst müssen wir uns vermutlich in ein paar Jahren mit einem Defizit der BVA auseinandersetzen - das die Bürger wieder bezahlen dürfen....

Jetzt versucht man offensichtlich mit einer ungenierten Hemmungslosigkeit aus den Staatsdienern das Letzte herauszupressen.

http://tvthek.orf.at/topics/Sparpaket%20…-Beamten-faellt

2

Montag, 20. Februar 2012, 01:00

Ich erinnere mich, dass zu mindestens früher in den Dienstverträgen stand, dass der Beamte bei Bedarf Dienst im gesamten Bundesgebiet zu verrichten hätte. Oder hat man uns das falsch erklärt. Oder hatten damals schon die Gewerkschafter andere Ansichten als die Dienstrechts-Behörde?

mfg
GENTLE
Signatur von »gentle1956« Das Gesichtsfeld einiger Menschen entspricht einem Kreis mit dem Radius Null.
Das nennen sie dann ihren Standpunkt.

3

Montag, 20. Februar 2012, 08:53

Wie sagen die Hinterbänkler im Parlament, wenn es um ihre Reduktion geht:
"So ein populistischer Scheiß" 8o
Signatur von »konvertitterl«
Der Falschheit ohne
List zu begegnen,
ist nicht ehrenhaft,
sondern leichtsinnig.

4

Montag, 20. Februar 2012, 09:14

Es geht darum, dass der Versetzungsschutz für die Beamten fallen soll. Bisher ist es ja so, dass die Bediensteten nicht ohne ihre Einwilligung versetzt werden dürfen...
Das ist auch gut so, in der PV wird man halt gekündigt, wenn man nicht gebraucht wird, hier immerhin nur versetzt.

Zitat

Das zweite ist, dass der Dienstgeberanteil der Krankenkassenbeiträge massiv gekürzt wird - das bringt auch eine Menge Geld.
Ich frage mich nur, WER den dann bezahlen soll? Die Bediensteten selbst? :auszuck: :auszuck: :auszuck: Werden dann die Selbstbehalte erhöht?
Überleg man logisch, Dienstgeberanteil, wer kann das sein?

Zitat

Jetzt versucht man offensichtlich mit einer ungenierten Hemmungslosigkeit aus den Staatsdienern das Letzte herauszupressen.
Übertreib mal nicht, die Zeiten werden schon länger für viele schwieriger, warum sollen die Beamten nicht auch mal ein wenig nachziehen?

Was mir fehlt, ist die Elite, was ist mit massiver Kürzung von Politikergehältern und muss der private Gebrauch von Dienstautos eigentlich versteuert werden? Die Gratis-Jahreskarten für Eisenbahner, ÖBB-Pensionisten und
Familienangehörige müssen nun auch wenigstens als Sachbezug versteuert werden, ein Fortschritt.

5

Montag, 20. Februar 2012, 09:56

Heisst dann ja auch

..............wird ein Beamter in der Arbeit krank oder zieht sich eine Behinderung zu für die er nichts kann, dann kann er einfach in den Keller geschickt werden zum Aktenschlichten trotz guter Ausbildung. Der Lohn wird dann eben auch dem Dienst im Keller angepasst. Wunderbar. Ich stelle mir vor, wie es weitergeht, der größte Teil der ewig schlafeneden Riesengehäter beziehenden Beamten arbeitet im Dienstleistungsbereich. Eine Krs. ein Polizist, ein Feuerwehrmann, oder wer auch immer wird schwer krank für lange Zeit es bleibt sogar eine Behinderung zurück, er muss aber wieder arbeiten sonst kann er seine Fam nicht ernähren. Das Gehalt vieler gerade der Dienstleister setzt sich aus einer großen Zahl von Zulagen zusammen, einige 14x im jahr die meisten aber nur 12x. Nach 100 Tagen sind die Zulagen weg, also das nackte Gehalt. Das aben ist nicht mal bei gut ausgebildeten Beamten sehr hoch. Ich rede NICHT von den hohen Beamten, mit Matura und Dr.Titel. So nun kann der Beamte in seinem erlernten Beruf NICHT mehr arbeiten, er bekommt den Dienst im Keller mit dem Gehalt der neuen Arbeit. Zulagen weg, Gehaltschema seiner Ausbildung angepasst weg, Gehalt genauso im Keller wie der neue Beruf. Wunderbare Aussichten. Aber die schlafenden Beamten werden das schon ertragen.
Was ich eigentlich sagen will, WO BLEIBT DER RETTUNGSSCHIRM FÜR UNSERE ARBEITSKRÄFTE??? Nicht nur für Beamte, nein für alle Arbeitskräfte die UNVERSCHULDET in Not gekommen sind. Wie oft ist da dann die Existenz weg, Wieviele Menschen wohl in Österreich in der völligen Tristesse zuhause sitzen? Wieviele Behinderte zuviel zum Sterben haben zuwenig aber zum Leben haben. Davon sind ganz sicher auch viele Beamte die als Dauerschläfer auf ihren Posten gelebt haben. Und erst die hohen Pensionen die diese Beamten dann bekommen, einfach wirklich eine Frechheit. Ein Mensch der über 40 Jahre im öffentlichen Diens gearbeitet hat, bekommt dann ca.1.190 Euro Pension. Ist doch echt ein riesiger Patzen. Oder ein anderer im öffentlichen Dienst, VB zwar aber schwer operiert, steht mit ca 790 Euro da. Der könnte im Krankenstand nicht mal seine Wohnug halten wäre er nicht verheiratete. Ist doch alles wunderbar, alles wirklich reiche Arbeitskräfte im öffentlichen Dienst.
Signatur von »winter13« FREIHEIT ist des Menschen höchstes Gut. Der Mensch hat nicht nur Rechte er hat auch Pflichten. Sollte für alle Menschen gelten. :wink:

6

Montag, 20. Februar 2012, 09:57

Es geht darum, dass der Versetzungsschutz für die Beamten fallen soll. Bisher ist es ja so, dass die Bediensteten nicht ohne ihre Einwilligung versetzt werden dürfen...
Das ist auch gut so, in der PV wird man halt gekündigt, wenn man nicht gebraucht wird, hier immerhin nur versetzt.

Zitat

Das zweite ist, dass der Dienstgeberanteil der Krankenkassenbeiträge massiv gekürzt wird - das bringt auch eine Menge Geld.
Ich frage mich nur, WER den dann bezahlen soll? Die Bediensteten selbst? :auszuck: :auszuck: :auszuck: Werden dann die Selbstbehalte erhöht?
Überleg man logisch, Dienstgeberanteil, wer kann das sein?

Zitat

Jetzt versucht man offensichtlich mit einer ungenierten Hemmungslosigkeit aus den Staatsdienern das Letzte herauszupressen.
Übertreib mal nicht, die Zeiten werden schon länger für viele schwieriger, warum sollen die Beamten nicht auch mal ein wenig nachziehen?

Was mir fehlt, ist die Elite, was ist mit massiver Kürzung von Politikergehältern und muss der private Gebrauch von Dienstautos eigentlich versteuert werden? Die Gratis-Jahreskarten für Eisenbahner, ÖBB-Pensionisten und
Familienangehörige müssen nun auch wenigstens als Sachbezug versteuert werden, ein Fortschritt.
Jetzt abgesehen davon das diese Jahreskarten nie Gratis waren, es war immer Etwas zum Bezahlen dafür, ist es noch immer das gleiche Kind, man hat nur wieder einmal einen anderen Namen dafür gefunden.

Was denkst Du welche Menge dieser nun versteuerbare Sachbezug nun in die Staatskasse spült ???
Nichts, im Gegenteil, denn es ist nur mehr Verwaltungsaufwand geworden der ja auch kostet

Auch wurde von vielen schon jahrelang darauf verzichtet, speziell von den wenig Fahrern, da die Monatlichen Beiträge teurer kamen als die ein bis zwei Fahrkarten im Jahr aus irgendeiner Aktion, welche es für jedermann zum Kaufen gibt und gab

Jetzt haben halt manche haben vor Freude schlaflose Nächte, da wird etwas, was es sowieso nie Gratis gab nun versteuert, die anderen Freuen sich das es dadurch für so manchen Billiger geworden ist da ja nur mehr die tatsächlichen Fahrten versteuert werden brauchen, aber dafür die monatliche Pauschale nicht mehr bezahlt werden braucht und alle sind wieder zufrieden :wink:
Signatur von »ex8794er« Um den Melden-Knopf zu entlasten, dieses aber aus technischer "Sicht," derzeit außer durch das Anbringen meiner Signatur auf der Rückseite von meinen Beiträgen, nicht möglich ist, kann meine Signatur ab sofort, nur mehr auf der Rückseite meiner Beiträge gelesen werden :rolleyes:

7

Montag, 20. Februar 2012, 10:04

....dadurch für so manchen Billiger geworden ist da ja nur mehr die tatsächlichen Fahrten versteuert werden brauchen, aber dafür die monatliche Pauschale nicht mehr bezahlt werden braucht und alle sind wieder zufrieden :wink:
Ist das so? Hast du da eine Quelle?

8

Montag, 20. Februar 2012, 10:27

@kaulli:

Du als ehemalige Unternehmerin solltest eigentlich wissen, was der Dienstgeberanteil bei der Sozialversicherung ist, nämlich der Teil, den der Arbeitgeber in die Sozialversicherung einzahlt.

Ich versteh deshalb nicht, was das soll - entweder beschert man somit der BVA ein Defizit, wenn auf einmal die Beiträge gekürzt werden, oder aber man bittet die Bediensteten selbst vermehrt zur Kasse. Und das, obwohl die Bundesbeamten sowieso Selbstbehalte haben?!?!?!

Und zum Versetzungsschutz:
Es wird wohl nirgendwo so rigoros nach Ausbildung eingesetzt und bezahlt wie beim öffentlichen Dienst. Das heißt, wenn du eine Lehre gemacht hast, kannst du nie höher aufsteigen oder gar eine Leitungsfunktion erhalten. Mit irgendwelchen Kursen, die du zwar machen kannst, geht das so gut wie nicht, du kannst nicht in ein höheres Gehaltsschema springen. Und es richtet sich auch immer die Bezahlung nach deiner Schulausbildung, du kommst in ein dementsprechendes Gehaltsschema. Das ist in der PW völlig anders, da hat man ganz andere Möglichkeiten, das Beamtendienst- und Besoldungsrecht ist völlig starr.

Wenn der Staat das aber jetzt - und zwar nur zu seinen Gunsten - aufhebt, dann ist das ein massiver Eingriff.
Der Unterschied zur PW ist ja der, dass sich ein Privatangestellter jederzeit verändern kann, kündigen kann, und was weiß ich. Beim Beamten ist das aber so nicht vorgesehen, der muß im System bleiben und ist somit auf Gedeih und Verderb seinem Dienstgeber ausgeliefert. Und - auch wenn es immer wieder geschrieben wird - so leicht kündigt sich´s als Beamter nicht, vor allem in den eher niedrigeren Funktionen. WO sollen die Leute denn auch hingehen - in der PW wartet man ja nicht grade auf sie.... ;( ;(

Und Beamte können nun einmal nicht gekündigt werden, das ist die Grundlage des Beamtentums. Die Leutln dagegen, wie winter13 das schon so schön ausgeführt hat, dann vielleicht unter ihrer Qualifikation in irgendein Akten- oder sonstiges Kammerl zu setzen, kann da auch nicht der Weisheit letzter Schluß sein.... :hmpf: :hmpf: Das ist ja auch Verschwendung von Humanressourcen, wie es so schön heißt. Und die Leute können nix dagegen tun....

Eine weitere Folge davon könnte ja auch sein, dass man unliebsame Leute dann in irgendwelche Kammerln verbannt, weil man sie loswerden will und zufälligerweise vielleicht grad irgendwo ein Amtsgehilfenposten freigeworden ist....
Ich hab das ja schon geschrieben - der Ideenreichtum, wie man unliebsame Mitarbeiter diszipliniert, ist speziell in einer so hierarchischen Struktur wie dem öffentlichen Dienst sehr ausgeprägt - eben weil die Leutln nicht viele Möglichkeiten haben.

Generell gesagt, finde ich die ganze Sache wirklich unfair - man belastet somit eine Dienstnehmergruppe zusätzlich zum bereits vereinbarten Sparpaket noch durch die Hintertür.....man darf ja nicht vergessen, dass die Beamten als Gruppe bereits im Sparpaket zur Kasse gebeten wurden.

Das wär so, als würde jetzt bei den Pensionisten noch zusätzlich bestimmt werden, dass sie zwei Nullrunden kriegen....einfach so.

9

Montag, 20. Februar 2012, 10:42

Man lernt immer wieder etwas dazu !

so auch : Der Unterschied zur PW ist ja der, dass sich ein Privatangestellter jederzeit verändern kann, kündigen kann, und was weiß ich. Beim Beamten ist das aber so nicht vorgesehen, der muß im System bleiben und ist somit auf Gedeih und Verderb seinem Dienstgeber ausgeliefert. Und - auch wenn es immer wieder geschrieben wird - so leicht kündigt sich´s als Beamter nicht, vor allem in den eher niedrigeren Funktionen. WO sollen die Leute denn auch hingehen - in der PW wartet man ja nicht grade auf sie...


Ich wusste gar nicht dass Beamte eine lebenslange Zwangsverpflichtung eingehen und sich gar nicht nach einer anderen Arbeit umsehen dürfen !

Ist schon ungerecht dieses Leben ! - In der PW jobhoppen die AN von einem Superjob zum anderen, nur unsere armen Beamten dürfen das nicht, sondern können da nur neiderfüllt zusehen... :D :smile: :D

10

Montag, 20. Februar 2012, 10:53

@gloria
Das entsorgen unliebsamer Beamter in den Abstellbereich der Arbeitswelt habe ich am einem Leib verspüren dürfen. Ich weiß wovon ich rede. Jetzt wird es noch viel leichter solche Leute los zu werden. Ich denke da an die Arbbeit in der PV. Wird bekannt, dass einer bei der "falschenPV" mitmachen will, schwupps ist er versetzt. Ist ein Chef besonders schlecht auf die PV zu sprechen, dann geht jeder der in egal welcher PV engagiert ist. So zerstört man so nebenbei auch noch die Arbeitnehmervertretung. Wunderbar. Wie du schon so schön geshrieben hast, starres Gehaltsscheme, keine Aufstiegschancen wenn dei Ausbildung nicht gegeben ist. Oder einen passenden Arbeitsplatz trotz fachlicher Weiterbildung C-Posten z.B. nur dann wenn einer frei ist. Verstezungswünsche ändern nichts, in der PV kann sich jeder frei um einen höheren Posten bewerben. Meine Stieftöchter sind trotz ihres jungen Alters schon relativ weit nach oben gekommen im Privatbereich. Eine Filialchefi, die andere noch Stellvertreterin wird aber auch bald zur Leiterin einer Filiale aufsteigen. Die Freuder der Eltern ist natürlich groß. Mich freut der Aufstieg natürlich auch. Der Verdienst steigt mit den Aufstiegen natürlich auch. In manchen Bereichen gibt es aber auch den Penalsprung z.B. beim "RENNO" die Exfrau meines Mannes hat dort gearbeitet, also weiß sie es wohl. In anderen Betrieben weiß ich es nicht.
Aber das Beamtenleben ist sooooooooooooooo schön, immer nur schlafen und zwischendurch die bezahlten Pausen. Ein echtes Wunderleben eben. :hmpf: :hmpf:
Signatur von »winter13« FREIHEIT ist des Menschen höchstes Gut. Der Mensch hat nicht nur Rechte er hat auch Pflichten. Sollte für alle Menschen gelten. :wink:

11

Montag, 20. Februar 2012, 11:09

Das zweite ist, dass der Dienstgeberanteil der Krankenkassenbeiträge massiv gekürzt wird - das bringt auch eine Menge Geld.
Ich frage mich nur, WER den dann bezahlen soll? Die Bediensteten selbst? :auszuck: :auszuck: :auszuck: Werden dann die Selbstbehalte erhöht?

Überleg man logisch, Dienstgeberanteil, wer kann das sein?

Du als ehemalige Unternehmerin solltest eigentlich wissen, was der Dienstgeberanteil bei der Sozialversicherung ist, nämlich der Teil, den der Arbeitgeber in die Sozialversicherung einzahlt.


:smile: :smile: :smile:

12

Montag, 20. Februar 2012, 11:22

Und es richtet sich auch immer die Bezahlung nach deiner Schulausbildung, du kommst in ein dementsprechendes Gehaltsschema. Das ist in der PW völlig anders, da hat man ganz andere Möglichkeiten, das Beamtendienst- und Besoldungsrecht ist völlig starr.

Hast du ein Beispiel dafür, dass es in der PW so völlig anders ist?

Der Unterschied zur PW ist ja der, dass sich ein Privatangestellter jederzeit verändern kann, kündigen kann, und was weiß ich. Beim Beamten ist das aber so nicht vorgesehen, der muß im System bleiben und ist somit auf Gedeih und Verderb seinem Dienstgeber ausgeliefert. Und - auch wenn es immer wieder geschrieben wird - so leicht kündigt sich´s als Beamter nicht, vor allem in den eher niedrigeren Funktionen. WO sollen die Leute denn auch hingehen - in der PW wartet man ja nicht grade auf sie.... ;( ;(

Willkommen in der Privatwirtschaft. Meinst den Arbeitssuchenden in der PW geht es anders?


Und Beamte können nun einmal nicht gekündigt werden, das ist die Grundlage des Beamtentums. Die Leutln dagegen, wie winter13 das schon so schön ausgeführt hat, dann vielleicht unter ihrer Qualifikation in irgendein Akten- oder sonstiges Kammerl zu setzen, kann da auch nicht der Weisheit letzter Schluß sein.... :hmpf: :hmpf: Das ist ja auch Verschwendung von Humanressourcen, wie es so schön heißt. Und die Leute können nix dagegen tun....

Solltest du in der PW mal arbeitslos werden, musst du nach 3 Monaten arbeitslosigkeit JEDEN Beruf annehmen, auch "berufsfremde". Und das Gehalt darf um 75% weniger sein, als deine letzte Beschäftigung. Nimmst du nicht an, fliegst aus der arbeitslosen. Habe selbst von einer Nachbarin ein Beispiel: 44 Jahre alt, Zahnarzthelferin. Zahnärztin wurde schwanger, hat die Praxis geschlossen. Angestellte wurden gekündigt. Mit 44 war's nichtmehr so einfach, wieder irgendwo unterzukommen. Ergo war sie länger als 3 Monate arbeitslos. Und musste dann eine Stelle als Reinigungskraft im AKH annehmen....

Wnn ich's mir aber so recht überlege, könnte das doch als erster Schritt für eine schon lang vorgesehene Verwaltungsreform sein. Denn dazu müsste man sicherlich Beamte versetzen, sonst wird es nie was....

13

Montag, 20. Februar 2012, 11:36

@gloria:

Unliebsame Beamte werde also in ein Kammerl abgeschoben. Unliebsame Dienstnehmer in der PW werden dagegen einfach gekündigt.

Es ist mir ein Rätsel, wie man sich da über das Schicksal der Beamten beschweren kann; außer, man ist völlig ignorant gegenüber dem, wie´s anderen geht.

Und was soll der Käse, dass man als Beamter nicht oder nur schwer in die PW wechseln kann? Du kannst deinen Job genauso leicht oder schwer wechseln wie jeder in der PW. Nur tun´s halt wenige, wer verlässt schon freiwillig das warme Nest!

Wenn man dich oder winter so liest zum Thema Arbeitsplatzsituation, muss man schon sagen: Eure Sorgen hätten die in der PW auch gerne!

14

Montag, 20. Februar 2012, 11:46

Ich erinnere mich, dass zu mindestens früher in den Dienstverträgen stand, dass der Beamte bei Bedarf Dienst im gesamten Bundesgebiet zu verrichten hätte. Oder hat man uns das falsch erklärt. Oder hatten damals schon die Gewerkschafter andere Ansichten als die Dienstrechts-Behörde?

mfg
GENTLE


Dieses Versetzungsrecht ist auch ein Grund DN in den Beamtenstand zu setzen aber das wurde von den Gewerkschaften mehr od. weniger abgeschaft.

Es ist an der Zeit sich wieder daran zu erinnern warum Beamte Privilegien genießen zum Unterschied zur PW.

15

Montag, 20. Februar 2012, 11:51

Es ist an der Zeit sich wieder daran zu erinnern warum Beamte Privilegien genießen zum Unterschied zur PW.

Warum ist das so?

16

Montag, 20. Februar 2012, 11:55

Ich erinnere mich, dass zu mindestens früher in den Dienstverträgen stand, dass der Beamte bei Bedarf Dienst im gesamten Bundesgebiet zu verrichten hätte. Oder hat man uns das falsch erklärt. Oder hatten damals schon die Gewerkschafter andere Ansichten als die Dienstrechts-Behörde?

mfg
GENTLE


Dieses Versetzungsrecht ist auch ein Grund DN in den Beamtenstand zu setzen aber das wurde von den Gewerkschaften mehr od. weniger abgeschaft.

Es ist an der Zeit sich wieder daran zu erinnern warum Beamte Privilegien genießen zum Unterschied zur PW.



@neokara

Zeig mir bitte die Vorteile die Privilegien? Aber bitte NICHT bei den HOHEN BEAMTEN, bei den Dienstleistern für die Allgemeinheit. :thumbup:
Signatur von »winter13« FREIHEIT ist des Menschen höchstes Gut. Der Mensch hat nicht nur Rechte er hat auch Pflichten. Sollte für alle Menschen gelten. :wink:

17

Montag, 20. Februar 2012, 12:01

:wink: glori

Man sollte sich daszu die EU Richtlinien ansehen. Weniger im Börserl darf sicher nicht sein! Und wer alte Verträge hat behält sie meiner Meinung nach auch! Einseitig verändern geht nicht. Sittenwidrig. Gegen die Verfassung!

Sollte man sich ansehen. Bin schon für`s Sparen aber so nicht!

Hat man einen Sockel eingezogen bei Beamten? Ab 5.000,--monatlich Brutto keine Zulagen mehr,keine Pendlerpauschale mehr das wäre der richtige Weg.

ptzm. :-)
Signatur von »putzmunter« muss jetzt brav sein, hab es krone team versprochen. :engel: ptzm.

18

Montag, 20. Februar 2012, 12:15

@gloria:

Unliebsame Beamte werde also in ein Kammerl abgeschoben. Unliebsame Dienstnehmer in der PW werden dagegen einfach gekündigt.

Es ist mir ein Rätsel, wie man sich da über das Schicksal der Beamten beschweren kann; außer, man ist völlig ignorant gegenüber dem, wie´s anderen geht.

Und was soll der Käse, dass man als Beamter nicht oder nur schwer in die PW wechseln kann? Du kannst deinen Job genauso leicht oder schwer wechseln wie jeder in der PW. Nur tun´s halt wenige, wer verlässt schon freiwillig das warme Nest!

Wenn man dich oder winter so liest zum Thema Arbeitsplatzsituation, muss man schon sagen: Eure Sorgen hätten die in der PW auch gerne!


@lobber

Also ganz unliesame Beamte werden auch entlassen, Disziplinarverfahren, ohne Pension mit Lohnabschlägen entlassen. Leider noch immer zuwenige, da manche Beamten diesen Stand nicht verdienen.
Na klar kann ein beamter in die PW wechseln. Nur wird es sehr schwer. geht aber sicher.
Aber zur Arbeitsplatzsituation die du so lustig findest. Was ist mit der Verantwortung die viele Beamte haben? Nicht nur sich selbst gegenüber sondern vor allen anderen Menschenleben gegenüber? Der Polizist der nicht nur räglich sein leben aufs Spiel setzt, die Gewalt wird immer höher und immer hemmungsloser. Dazu die Angriffe wenn er einmal nicht so handelt-seinen Kopf erst hinhält- bevor er zur Waffe grieft und einen gewlttäter überwältigt. Immer wieder die lieben netten Filmchen, die dann auftauchen natürlich in den "richtigen Medien". Schnell ist dann der Job weg-politische Korrektheit- gegenüber wen eigentlich??? Oder der Reuerwehrmann der sich an erster Stelle bei allen Unfällen Bränden und Katastrophen einfindet. Oftmals sein Leben für ein anderes einsetzt. Passiert was, ist er für immer behindert, Geld weg, Pension gekürzt. Der Arzt, die Pflegeperson, alle immer am Rand des Krimnal stehend. Dienste bis zum Umfallen, hör mal was Ärzte sagen. Passiert dann was, sind die Medien da, die natürlich alles besser wissen, die Menschen weiter aufbringen. Alles wirklich super tolle Arbeitsbedingungen. Sicher auch ind er Privatwirtschaft gibt es reichlich verantwortung, aber auch die PW wird auch nicht permanent eingeprügelt. oder wir in den Medien tagelang berichtet, dass eine verkäuferin ein Stoß Unterhosen auf die Erde gefallen ist? Oder eine Kiste Obst falsch abgestellt wurde? ich habe davon noch nichts gelesen.
Signatur von »winter13« FREIHEIT ist des Menschen höchstes Gut. Der Mensch hat nicht nur Rechte er hat auch Pflichten. Sollte für alle Menschen gelten. :wink:

19

Montag, 20. Februar 2012, 12:22

Es ist an der Zeit sich wieder daran zu erinnern warum Beamte Privilegien genießen zum Unterschied zur PW.

Warum ist das so?

Weil die Vorteile mit anderen Nachteilen erkauft werden.

Ich selbst bin KEIN Beamter, stand aber schon mal vor der Wahl, in den Staatsdienst zu wechseln. Ich habe abgelehnt - weil damals der Verdienst den ich in der PW bekam um vieles höher lag. Wenn ich mich richtig erinnere warens sogar ~ 50%.

Mit den Bienalsprüngen hätte es sich für mich möglicherweise (!) nach 20 Jahren Staatsdienst gelohnt. "Gelohnt" bedeutet, daß erst dann der Staatsdienst in etwa dem entsprochen hätte, was ich so schon 20 Jahre in der PW bekam (kollektivvertragliche Steigerungen mal aussen vor gelassen).

In der PW ist's halt rel. einfach: Bist gut, kannst auch gutes Geld verlangen. Mehr Leistung = mehr Geld. Als Beamter wirst halt rein nach Alter bezahlt, mehr oder weniger unabhängig davon, was Du leistest. Hast das entsprechende Alter, bekommst auch eine dementsprechende Einreihung d.h. auch dementsprechend Geld. Für manche mag das ein Vorteil sein (für diejenigen die in der PW nicht so hoch steigen würden), ich betrachte es als Nachteil.

20

Montag, 20. Februar 2012, 12:27

da war doch was? Runder Tisch ORF älter Arbeitnehmer sollen länger im Arbeitsprozess bleiben so Politiker! Unternehmer die ihre älteren Arbeitnehmer kündigen müssen Strafe zahlen.

Staat ist ja auch ein Unternehmer im weitesten Sinn. Stellt halt VB und BEamte an.

ptzm. :wink:
Signatur von »putzmunter« muss jetzt brav sein, hab es krone team versprochen. :engel: ptzm.

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