ich frage mich, ein Lehrling der noch nichts kann, weil er erst lernen muss,bekommt aber ein hübsches Sümmchen monatlich. Für welche Leistung? Noch nichts wissen,können? Noch dazu wo anfangs einiges wegen Fehler kaputt geht das kostet auch GEld.
Und... hat es dir geschadet...
ich musste als Bürolehrling 1968 jeden Tag für meinen Chef und Chefin Cafe kochen,Zigaretten Zeitung einkaufen. Mittags im Gasthaus anrufen fragen was es auf der Speisekarte gibt, eine Liste schreiben das meinen Chefs vorlegen. Die haben dann angekreuzt was die Essen wollen ud ich musste das jeden TAg holen. Habe mir aber nichts dabei gedacht,nicht gemotzt,habe es gemacht.Meine Mutter ging nicht hin und sagte,meine Tochter macht doch eine Lehre als Bürolehrling nicht als Bürodiener
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Momentan ist es so:
Ein Jugendlicher ohne gute Ausbildung bekommt etwa 750 € Grundsicherung oder er verdient als Lehrling weniger oder er geht im Billiglohnsektor für 850 € arbeiten oder geringfügig und das wird ihm dann von der Grundsicherung wieder abgezogen.
Wenn ich Staat wäre, würde die Jugendlichen anders motivieren:
Anstelle von der Grundsicherung würde ich allen, die wenig verdienen, etwa 350 € zum Lohn dazuzahlen.
Wenn er dann irgendwo geringfügig arbeitet, hat er auch soviel, wie die Grundsicherung jetzt beträgt, er müsste halt ein wenig dazu beitragen.
Diese 350 € würde ich jedem Jugendlichen bis 25 gewähren (und auch jedem, der über 50 ist aber das wäre ein anderes Thema), der nichts verdient, aber eine Ausbildung macht, studiert, geringfügig oder im Billiglohnsektor arbeitet. Dann würde sich arbeiten auf alle Fälle lohnen, weil man mit Arbeit nicht das Gefühl hat, etwas zu verlieren.
Eine Grundsicherung blockiert, weil eine geringfügige Arbeit anzunehmen, schon ein Abstieg wäre.
Woran die Jugend heute nicht denkt. Wenn man keine Lehre machen will, dann ist man halt Hilfsarbeiter als solcher bekommt man auch genug GEld. Nur wird man mal alt und krank kann nicht mehr im Job arbeiten, dann sieht die SAche schlimm aus.
Denn wer eine vorzeitige Pension krankheitswegen anmeldet, bekommt entweder eine Berufsunfähigkeitspension,Vorraussetzung einen abgeschlossenen Beruf, wenn nicht dann geht er in die Invaliditätspension,die wird aber meisten abgelehnt. Ist der Mensch noch so krank,er wird zum Arbeiten verdammt so ist das Gesetz. Habe das als Laienrichterin Sozialgericht oft erlebt.
ptzm.![]()
Mag schon sein, aber man muss auch sagen, was macht man ohne Hilfsarbeiter, wer soll Hilfsarbeiten machen, der Chef selber?Woran die Jugend heute nicht denkt. Wenn man keine Lehre machen will, dann ist man halt Hilfsarbeiter als solcher bekommt man auch genug GEld.
ich frage mich, ein Lehrling der noch nichts kann, weil er erst lernen muss,bekommt aber ein hübsches Sümmchen monatlich. Für welche Leistung? Noch nichts wissen,können? Noch dazu wo anfangs einiges wegen Fehler kaputt geht das kostet auch GEld.
Ich kann verstehen, dass Firmen nicht interessiert sind junge Leute auszubilden,bei den Forderungen und Vorstellungen die so manche haben. Zuerst zeig was du kannst und dann fordere leistungsgerechte Bezahlung.![]()
ptzm.![]()
Es bleibt aber das Grundproblem - von einem Hilfsarbeiterjob kann man nämlich nicht wirklich leben.Mag schon sein, aber man muss auch sagen, was macht man ohne Hilfsarbeiter, wer soll Hilfsarbeiten machen, der Chef selber?Woran die Jugend heute nicht denkt. Wenn man keine Lehre machen will, dann ist man halt Hilfsarbeiter als solcher bekommt man auch genug GEld.
Wenn man alle ausbilden will, sodass keiner Hilfsarbeiten mehr machen braucht, dann muss man der Wirtschaft erlauben, billige Arbeiter aus China zu importieren, ist doch egal, ob sie dort oder gleich bei uns billig arbeiten oder sehe ich das falsch?
Momentan ist es so:
Ein Jugendlicher ohne gute Ausbildung bekommt etwa 750 € Grundsicherung oder er verdient als Lehrling weniger oder er geht im Billiglohnsektor für 850 € arbeiten oder geringfügig und das wird ihm dann von der Grundsicherung wieder abgezogen.
Weißt du eigentlich, ab wann man die kriegt? Ab dem 18. Geburtstag? Also quasi übergangslos von der Familienbeihilfe zur Grundsicherung....![]()
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Wenn ich Staat wäre, würde die Jugendlichen anders motivieren:
Anstelle von der Grundsicherung würde ich allen, die wenig verdienen, etwa 350 € zum Lohn dazuzahlen.
Wenn er dann irgendwo geringfügig arbeitet, hat er auch soviel, wie die Grundsicherung jetzt beträgt, er müsste halt ein wenig dazu beitragen.
Diese 350 € würde ich jedem Jugendlichen bis 25 gewähren (und auch jedem, der über 50 ist aber das wäre ein anderes Thema), der nichts verdient, aber eine Ausbildung macht, studiert, geringfügig oder im Billiglohnsektor arbeitet. Dann würde sich arbeiten auf alle Fälle lohnen, weil man mit Arbeit nicht das Gefühl hat, etwas zu verlieren.
Prinzipiell klingt das gar nicht schlecht - aber glaubst du nicht auch, dass dann die Anzahl der prekären Arbeitsverhältnisse noch mehr zunehmen? Dass sich die Unternehmen dann zurücklehnen, die Leute nur mehr geringfügig beschäftigen, weil sie den Rest eh vom AMS kriegen?
Eine Grundsicherung blockiert, weil eine geringfügige Arbeit anzunehmen, schon ein Abstieg wäre.
Woran die Jugend heute nicht denkt. Wenn man keine Lehre machen will, dann ist man halt Hilfsarbeiter als solcher bekommt man auch genug GEld. Nur wird man mal alt und krank kann nicht mehr im Job arbeiten, dann sieht die SAche schlimm aus.
Denn wer eine vorzeitige Pension krankheitswegen anmeldet, bekommt entweder eine Berufsunfähigkeitspension,Vorraussetzung einen abgeschlossenen Beruf, wenn nicht dann geht er in die Invaliditätspension,die wird aber meisten abgelehnt. Ist der Mensch noch so krank,er wird zum Arbeiten verdammt so ist das Gesetz. Habe das als Laienrichterin Sozialgericht oft erlebt.
ptzm.![]()
Und... hat es dir geschadet...
ich musste als Bürolehrling 1968 jeden Tag für meinen Chef und Chefin Cafe kochen,Zigaretten Zeitung einkaufen. Mittags im Gasthaus anrufen fragen was es auf der Speisekarte gibt, eine Liste schreiben das meinen Chefs vorlegen. Die haben dann angekreuzt was die Essen wollen ud ich musste das jeden TAg holen. Habe mir aber nichts dabei gedacht,nicht gemotzt,habe es gemacht.Meine Mutter ging nicht hin und sagte,meine Tochter macht doch eine Lehre als Bürolehrling nicht als Bürodiener
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Man muss das auch so sehen, dass man für den Lehrling nicht immer Zeit hat, ihn auszubilden, man muss ihn aber beschäftigen, er kann ja nicht Daumen drehen, also gibt man ihm Arbeit, die gerade anfällt.
- denn das macht er eh in der Dienstzeit
) Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »radamanthys« (22. Februar 2012, 17:40)
Wie ist das eigentlich in der PW - müssen da Lehrlingsausbildner auch einen Kurs und eine Prüfung ablegen?
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ich musste als Bürolehrling 1968 jeden Tag für meinen Chef und Chefin Cafe kochen,Zigaretten Zeitung einkaufen. Mittags im Gasthaus anrufen fragen was es auf der Speisekarte gibt, eine Liste schreiben das meinen Chefs vorlegen. Die haben dann angekreuzt was die Essen wollen ud ich musste das jeden TAg holen. Habe mir aber nichts dabei gedacht,nicht gemotzt,habe es gemacht.Meine Mutter ging nicht hin und sagte,meine Tochter macht doch eine Lehre als Bürolehrling nicht als Bürodiener
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Und... hat es dir geschadet?
NEIN,hat mir nicht geschadet im GEgenteil,für mich war das ganz normal,und im 2. und 3.Lehrjahr durfte ich mehr machen und der nächste Lehrling machte das was ich anfangs tat
ptzm..
Man muss das auch so sehen, dass man für den Lehrling nicht immer Zeit hat, ihn auszubilden, man muss ihn aber beschäftigen, er kann ja nicht Daumen drehen, also gibt man ihm Arbeit, die gerade anfällt.
glori
Eigentlich auch logisch, als Chef, der ja auch andere Mitarbeiter ausbilden soll, muss man das ja können, dasgehört ja zum Chefsein dazu. Beim öfftl. Dienst - oder vermutlich auch in jedem anderen großen Unternehmen - müssen natürlich Angestellte, die Lehrlinge haben, so eine Befähigung zusätzlich erwerben, weil die ja keine Chefs sind und somit keine Meisterprüfung oder eben Konzession haben.Ich hab den Lehrlingsausbildner im Rahmen der Konzessionsprüfung gemacht.Wie ist das eigentlich in der PW - müssen da Lehrlingsausbildner auch einen Kurs und eine Prüfung ablegen?
glori
wenn man aber durchhält und Zahntechnik zu Ende bringt,dann kann man ausgelernt viel Geld verdienen.
Frieseurlehre, man kann nicht gleich am Anfang einer Lehre den Lehrling Haare schneiden lassen oder gar die Haare färben, eine heikle Sache,ds muss schon gelernt sein! Lehrjahre sind eben keine Herrenjahre.
ptzm.![]()