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41

Mittwoch, 6. Juli 2011, 22:10

RE: Rettungsgassen

gestern erlebt:
Blaulicht und durchgehendes Folgetonhorn eines RK - Einsatzfahrzeuges, es wurde bereits eine Rettungsgasse gebildet, verstandesmäßig von den Lenkern. (in der mittleren Spur kommt der durch, wenn ich mich mal halbfalsch einordne, die innerstädtische Strasse war vierspurig, Linz, Salzburgerstrasse, stadteinwärts.)
Eine mp3-kopfhörerbewehrte Lenkerin vermutete denkbar während ihrem parallelem Telefonat am Ohr per Handy, die Strasse sei für sie als Prinzessin freigeräumt worden... Natürlich hatte sie freie Bahn nach vorne und nutzte das weidlich aus, seitlich wäre nichts mehr gegangen. Ampelabstand jeweils mehrere hundert Meter auf diesem Streckenabschnitt.
Doch ich denke, dass tausende Einsatzfahrer, egal ob 122, 133 oder 144 leider täglich solche Situationen erleben müssen.
Das Umdenken beginnt erst und bei auf Gesetzesänderungen dennoch handlungsresistanten Verkehrsteilnehmern sollen halt mal die Paragrafen greifen, dann merken sich's Alle, sobald es hochgepeitscht wird.
:evilgrins:

42

Mittwoch, 6. Juli 2011, 22:37

ich hab die zwischenpostings net glesen nua so viel in deutschland funkts schon seit jahren warum bei uns net ?? sollte do a funken, so diszipliniert wia de deitschen san ma schon laung

43

Donnerstag, 14. Juli 2011, 10:52

RE: Rettungsgassen

Zitat

Original von hintergrundleser
gestern erlebt:
Blaulicht und durchgehendes Folgetonhorn eines RK - Einsatzfahrzeuges, es wurde bereits eine Rettungsgasse gebildet, verstandesmäßig von den Lenkern. (in der mittleren Spur kommt der durch, wenn ich mich mal halbfalsch einordne, die innerstädtische Strasse war vierspurig, Linz, Salzburgerstrasse, stadteinwärts.)
Eine mp3-kopfhörerbewehrte Lenkerin vermutete denkbar während ihrem parallelem Telefonat am Ohr per Handy, die Strasse sei für sie als Prinzessin freigeräumt worden... Natürlich hatte sie freie Bahn nach vorne und nutzte das weidlich aus, seitlich wäre nichts mehr gegangen. Ampelabstand jeweils mehrere hundert Meter auf diesem Streckenabschnitt.
Doch ich denke, dass tausende Einsatzfahrer, egal ob 122, 133 oder 144 leider täglich solche Situationen erleben müssen.
Das Umdenken beginnt erst und bei auf Gesetzesänderungen dennoch handlungsresistanten Verkehrsteilnehmern sollen halt mal die Paragrafen greifen, dann merken sich's Alle, sobald es hochgepeitscht wird.
:evilgrins:



....für sie als Prinzessin....
dieser Effekt ist den Einsatzlenkern sattsam bekannt. Es kommt immer wieder vor, daß Lenker das Herannahen eines Einsatzfahrzeuges erkennen und Platz machen, andere jedoch annnehmen, alles geschähe zufällig und wollen diesen vermeintlichen Glücksfall für sich persönlich ausnützen um irgendwo schneller durch oder weiterzukommen.
Solange solche Leute nicht im Weg sind, stören sie relativ wenig.
Eine andere - zum Glück - Minderheit, findet es toll, hinter einem Einsatzfahrzeug herzufahren, um schneller weiterzukommen. Abgesehen, daß dies verboten ist, birgt es eine zusätzliche Gefahr: Wenn das Einsatzfahrzeug heftig bremst, dann ist die Gefahr eines Auffahrunfalls groß.
Im Stadtgebiet endet so ein Hinterherfahren hinter einem Einsatzfahrzeug
in der Regel bei der nächsten roten Ampel. Denn über eine rote Ampel trauen sich solche "Glücksritter" dann doch nicht.

44

Donnerstag, 14. Juli 2011, 16:21

Nachtrag:

Leute, die hinter einem Einsatzfahrzeug herfahren und das offenbar toll finden, suchen sich in der Regel Sanitäts- bezw. Rettungswagen dafür aus, ich hab aber auch schon beobachtet, daß sich einer an einen Feuerwehrwagen im Einsatz"angehängt" hat.
Nur Funkstreifen im Einsatz werden verschont. Da ist das Risiko, umgehend gestraft oder zur Anzeige gebracht zu werden, auch für die Dümmsten zu hoch.

45

Freitag, 15. Juli 2011, 11:40

Weiter oben wurde behauptet, daß die in der STVO künftig - ab 1.1.2012- verpflichtenden Rettungsgassen ausschließlich auf Autobahnen zur Anwendung kommen sollen.
Dies ist zum Glück nicht so:
Lt. §47 wird diese Regelung auch auf Autostraßen gelten.
Autostraßen sind, einfach ausgedrückt, alle Vorrangstraßen.
Zum Beispiel in Wien der Gürtel in seiner ganzen Länge.

46

Freitag, 15. Juli 2011, 12:38

Auf allen anderen Straßen, die nicht unter die Regelung des §47 fallen kommt weiterhin der §26 Abs,5 zur Anwendung, wonach:
Alle Straßenbenützer haben einem Einsatzfahrzeug Platz zu machen.

Auch wenn auf einer mehrspurigen Straße eventuell der §47 nicht zur Anwendung kommen sollte, wäre es doch vernünftig das Prinzip der Rettungsgassen anzuwenden um Platz zu machen.
Es schadet doch niemandem, wenn dieses Prinzip der optimalen Platzausnützung jedem Autolenker in Fleisch und Blut übergehen würde:
Jedesmal wenn der Verkehr auf einer mehrspurigen Straße ins Stocken kommt, sollte man automatisch den Platz im Sinne der Rettungsgassen ausnützen und versuchen "die Gasse" zu bilden.
Leider wird es dann nicht ausbleiben, daß sich irgendwelche Leute durchdrängeln werden.
In diesem Fall wäre mein Vorschlag: Sofort anzeigen! Ist immer noch besser als zu mauern, daß ja niemand durchkommt, auch kein Einsatzfahrzeug.
Das verbotene Befahren einer Rettungsgasse wird genau so unter Strafandrohung gesetzt wie das Nicht-Bilden der Gasse: 72 bis 2180 Euro.
Und speziell für Motorradfahrer: Die Strafandrohung für widerrechtliches Befahren des Pannenstreifens ist ident: 72 bis 2180 Euro.
(Aktuell in Wien: Tangente, Hansonkurve. Da sind derzeit viele sehr "sportlich" unterwegs.)


Oben steht: alle Straßenbenützer... Natürlich sind Fußgänger auch Straßenbenützer!

47

Donnerstag, 21. Juli 2011, 20:12

Hallo Leute,
bis jetzt haben hier 1008 Leute hineingelesen. Das Thema ist also eines von mässigem Interesse.
Komisch eigentlich, denn wirklich jeder von uns kann einmal die Rettung brauchen, ich wünsche das niemandem, doch es kann jedem etwas zustossen.
Wenn es soweit ist, dann erwartet jeder Mensch (zumindest in Wien, daß ihm innerhalb von 10 - 15 Minuten geholfen wird. Das geht aber nur, wenn man im immer dichter werdenden Verkehr Maßnahmen setzt, daß die Rettungswagen möglichst zügig ohne Aufenthalte zum Berufungsort fahren können.
Eine Chance in dieser Richtung sind die Rettungsgassen, eigentlich für Autobahnen angedacht, doch textlich ist die Novelle in der STVO so wage gehalten, daß man das System auf jeder Vorrangstraße nützen kann.
Um das Bewusstsein für diese Neuerung, die ab 1.1.2012 gelten wird, wach zu halten, versuche ich regelmässig, daß dieses Thema nicht "einschläft".
Auch wenn dies irgendwen nervt, ich finde, das Thema ist für uns alle wichtig, daher sollten wir darüber diskutieren und so in unsere Hirne "implantieren".

48

Mittwoch, 17. August 2011, 10:11

Heisse 1070 Leute haben sich bis heute für "Rettungsgassen" interessiert.
(Zumindest hier im Forum, welches ja beileibe nicht "die Welt" ist).
Gestern hab ich es wieder einmal in Wien probiert: Floridsdorfer Brücke stadtaustärts. War offenbar ein guter Tag, denn tatsächlich machten viele Autolenker "vernünftig" Platz, was heisst, die auf der linken Spur wichen nach links aus, die auf der rechten Spur nach rechts. Ich kam mit der Ambulance zügig weiter, was dem Patienten zugute kam.
Ein paar Leute gibt es leider immer, die rein gar nichts mitkriegen. Aber
überraschenderweise gibt es zunehmend wache Menschen, die solche die
per Handy telefonieren und deshalb nichts mitkriegen, lauthals beschimpfen, weil sie dem Rettungswagen nicht Platz machen. Ich finde, sowas hat viel mehr Wirkung, als die generelle "Bedrohung" der Telefonierer durch Strafandrohung und Polizei.

49

Freitag, 26. August 2011, 18:55

Na, jetzt sind es schon 1114 User, die sich in die "Rettungsgassen" geklickt haben. Die Zeit schreitet unermüdlich voran. Es sind nur noch 4 Monate, in denen "die Öffentlichkeit" über die ab 1.1.2012 geltenden neuen Bestimmungen der "Rettungsgassen" informiert werden soll. Was nützt eine Bestimmung, wenn keiner weiß, worum es geht. Bis jetzt merke ich jedenfalls wenig bis garnichts von einer Informationscampagne, die eigentlich "alle" Verkehrsteilnehmer treffen sollte.
Weiterhin halte ich diesen thread, den ich für nicht ganz unwichtig halte, am
Köcheln.
Ein Erlebnis dieser Woche:
Einsatzfahrt wieder einmal über die Floridsdorfer Brücke stadtauswärts.
So recht und schlecht werden meine Bemühungen zur Bildung der Gasse verstanden. Ich kam recht gut voran.
Da plötzlich ein Fahrschulwagen vor mir. Mir geht durch den Kopf, daß der Schüler aktuell von seinem Lehrer erfahren wird, wie das mit der Gasse funktioniert und rechne mit der richtigen Reaktion.
Leider weit gefehlt. Gerade fährt der Fahrschulwagen eher auf der rechten Spur, also ziehe ich nach links, um ihn zu überholen. Da zieht der Wagen abrupt, ohne Blinkzeichen, auf die linke Spur. Gut denke, ich, ein Legastheniker.
Der Lehrer sagte sicher: " bleiben sie rechts", der Schüler aber zog nach links.
Auch gut, einmal Folgeton um auch ganz sicher zu gehen, daß die beiden da vorne unmissverständlich mitkriegen, ein Einsatzfahrzeug will überholen. Ich ziehe nach rechts und denke gerade, daß es ziemlich lange gedauert hat, bis sich die beiden da vorne einigen konnten.
Aber immerhin handelt es sich ja um einen Fahrschüler, der noch keinen Führerschein hat.
Nun bin ich ca 2 Meter hinter dem Schulwagen und will auf der rechten Spur vorbeifahren. Da wechselt der Wagen, wieder ohne Blinkzeichen nochmals
die Spur, diesmal nach rechts.
Letzlich kam ich dann doch links vorbei, zur Sicherheit mit Dauerfolgeton.
Sachen gibt es.....

50

Freitag, 26. August 2011, 19:55

RE: Rettungsgassen

Rücksicht hat drei Augen.........................
eins auf den Nächsten.

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51

Freitag, 26. August 2011, 20:27

Gebe Dir da vollkommen recht, ohne Deine Zuseherquote hochtreiben zu wollen. Hast aber einen gewaltigen Talon im Ärmel, der erst in wenigen Monaten wirklich zum Tragen kommt:
Die Glaskugel verriet mir eben die Schlagzeilen von "Österreich" etc., ab 1.1.12:
"Neue Abzocke der Autofahrer... Da der xy (nach vorheriger Selbstausnutzung der Rettungsgasse zum schnelleren Fortkommen, das wird nat. verschwiegen) angeblich ein Einsatzfahrzeug behindert hat, wurde ihm eine Strafe von xxx€ aufgebrummt. War das Blaulicht samt Sirene wirklich so nötig für die Bergung eines stockbetrunkenen, am Strassenrand liegenden Sandlers? Exklusivfoto: der "Gerettete" am gleichen Tag beim Verlassen der unverlangten Klinik"
Tags darauf tausende postings: die Idioten glauben, Blaulicht sei ein Freibrief, den hätten sie ja wohl auch an der Sonne ausnüchtern können, dafür zahle ich SV-Beiträge usw,usf.
;-) :smile: :smile: :smile: :smile: :smile:

Dzt. Situation zB. in Linz, Bindermicheltunnel (ob den ein Michael Binder erfunden hat, entzieht sich meiner Kenntnis, grins): Bei 5 Fahrspuren wirkt ein Blaulicht und / oder Sirene wie Vandalspray auf Fliegen, ausser Retourgang sind alle hektischen Fahrtrichtungsänderungen möglich in solchem Fall.

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52

Freitag, 26. August 2011, 20:40

Genau diese hektischen Fahrtrichtänderungen -- sind das Vabale ,und es wundert mich oft ,das dadurch nicht noch mehr Unfälle passieren.
Weil reagieren tun die meisten total falsch,,,,

53

Montag, 29. August 2011, 14:03

Zitat

Original von hintergrundleser
Gebe Dir da vollkommen recht, ohne Deine Zuseherquote hochtreiben zu wollen. Hast aber einen gewaltigen Talon im Ärmel, der erst in wenigen Monaten wirklich zum Tragen kommt:
Die Glaskugel verriet mir eben die Schlagzeilen von "Österreich" etc., ab 1.1.12:
"Neue Abzocke der Autofahrer... Da der xy (nach vorheriger Selbstausnutzung der Rettungsgasse zum schnelleren Fortkommen, das wird nat. verschwiegen) angeblich ein Einsatzfahrzeug behindert hat, wurde ihm eine Strafe von xxx€ aufgebrummt. War das Blaulicht samt Sirene wirklich so nötig für die Bergung eines stockbetrunkenen, am Strassenrand liegenden Sandlers? Exklusivfoto: der "Gerettete" am gleichen Tag beim Verlassen der unverlangten Klinik"
Tags darauf tausende postings: die Idioten glauben, Blaulicht sei ein Freibrief, den hätten sie ja wohl auch an der Sonne ausnüchtern können, dafür zahle ich SV-Beiträge usw,usf.
;-) :smile: :smile: :smile: :smile: :smile:

Dzt. Situation zB. in Linz, Bindermicheltunnel (ob den ein Michael Binder erfunden hat, entzieht sich meiner Kenntnis, grins): Bei 5 Fahrspuren wirkt ein Blaulicht und / oder Sirene wie Vandalspray auf Fliegen, ausser Retourgang

sind alle hektischen Fahrtrichtungsänderungen möglich in solchem Fall.



Was die "Rettungsgassen" ausser den erhofften Vorteilen für Einsatzfahrzeuge sonst noch bringen werden, bleibt abzuwarten. Sicher werden "news" und andere Buntblätter diese Neuerung in reisserischer
Form breittreten. Mich interessieren aber lediglich die unmittelbaren
Chancen, die sich im immer dichteren Verkehr für Einsatzfahrzeuge ergeben werden.
Deine Glaskugel wird sicher nicht falsch liegen, soviel ist heute schon sicher.
Zum generellen Problem ob in dem einen oder anderen Fall Blaulicht und Folgetonhorn "nötig" sei: Leider kann man diese Frage erst dann beantworten, wenn man beim Patienten eingetroffen ist. Denn kein Alkbetriebener ruft selber die Rettung an und sagt: "Lasst euch Zeit, Burschen, i bin eh nur blunzenfett und brauch ein billiges Taxi nach Hause".
Die Einsatzfahrt ZUM Bestimmungsort wird immer davon abhängen, was der Journaler bei 144 vom Anrufer herausbekommen hat. Um auf der sicheren Seite zu bleiben, wird da selten einer sagen, "Lasst euch Zeit"

54

Donnerstag, 8. September 2011, 18:53

1218 haben bis heute in die " Rettungsgassen" geschaut. Na immerhin.
Ist ja weder ein politisches noch rassistisches noch ein Problem mit irgend einer Art von Korruption. Es ist ein Thema das jeden, der auf irgend eine Art am
Strassenverkehr teilnimmt, interessieren sollte.
Wer kann schon ganz sicher sein, daß er nicht in unmittelbarer Zukunft einen
Verkehrsunfall, oder zB einen Herzinfarkt zu Hause erleiden wird. Muß ja auch nicht er selber sein: Die Frau, die Omi, Kinder, kurz alle die sich irgendwo aufhalten können ganz plötzlich "die Rettung" benötigen.
Der Strassenverkehr wird immer dichter, gerade jetzt aktuell seit Schulbeginn ist es gar nicht so leicht, irgendwelche Termine einzuhalten, weil der Verkehr
sehr oft "aus nichts heraus" einfach zum Erliegen kommt. Natürlich gibt es dieses "aus nichts heraus" nicht. Oft ist es die generelle Überlastung unserer
Strassen, die zum Stau führt.
"Die Rettung", einmal gerufen sollte aber möglichst schnell zum Berufungsort kommen. Das erwartet sich jeder Betroffene. Auch Angehörige werden sehr sensibel und fragen, wo wir denn so lange blieben. Wir tun unser möglichstes, um die "versprochenen" Zeiten bis zum Eintreffen am Berufungsort auch einzuhalten. Wen dies interessiert, sollte sich auf der website der Wiener
Rettung, Magistratsabteilung 70 schlau machen. Dort kann man lesen, daß
die Rettung innerhalb von 12 bis max 15 Minuten jeden Punkt im Stadtgebiet von Wien abfahren kann.
Infolge des stetig steigenden Verkehrsaufkommens ist dies leider nicht immer einzuhalten.
Die "Rettungsgassen" auch im Stadtgebiet anzuwenden, wäre sicher eine Erleichterung. Die werden ab 1.1.2012 eingeführt. Aber wer weiß schon genau, wie das funktionieren soll ?
Ich vermisse bis heute Aktionen vom ÖAMTC bezw. ARBÖ, die auf breiter Basis Aufklärungsarbeit leisten sollten. Es sind mur mehr 4 Monate Zeit!
Von der sogenannten "öffentlichen Hand" erwarte ich mir persönlich nicht gar so viel, obwohl gerade die SCHON HEUTE mit massiver Aufklärungsarbeit beginnen sollte.
Sehr bekümmerlich sind Erfahrungen mit Fahrschulfahrzeugen: Wie die oft
auf Blaulicht und Folgetonhorn reagieren, ist haarsträubend. Da will der Fahrlehrer was anderes als der Schüler, der Erfolg ist urpeinlich. Also:
Ab sofort in den Theoriekursen dieses Thema behandeln und dann auch mit den Fahrschülern im Auto üben, wie man eine "Rettungsgasse" bildet.
Alles was man tun kann, um Einsatzfahrzeugen das Weiterkommen zu ermöglichen, sollte getan werden. Dazu gehören als sehr wichtiges Instrument auch die "Rettungsgassen".

55

Dienstag, 13. September 2011, 14:15

Zitat

Original von Egon41
1218 haben bis heute in die " Rettungsgassen" geschaut. Na immerhin.
Ist ja weder ein politisches noch rassistisches noch ein Problem mit irgend einer Art von Korruption. Es ist ein Thema das jeden, der auf irgend eine Art am
Strassenverkehr teilnimmt, interessieren sollte.
Wer kann schon ganz sicher sein, daß er nicht in unmittelbarer Zukunft einen
Verkehrsunfall, oder zB einen Herzinfarkt zu Hause erleiden wird. Muß ja auch nicht er selber sein: Die Frau, die Omi, Kinder, kurz alle die sich irgendwo aufhalten können ganz plötzlich "die Rettung" benötigen.
Der Strassenverkehr wird immer dichter, gerade jetzt aktuell seit Schulbeginn ist es gar nicht so leicht, irgendwelche Termine einzuhalten, weil der Verkehr
sehr oft "aus nichts heraus" einfach zum Erliegen kommt. Natürlich gibt es dieses "aus nichts heraus" nicht. Oft ist es die generelle Überlastung unserer
Strassen, die zum Stau führt.
"Die Rettung", einmal gerufen sollte aber möglichst schnell zum Berufungsort kommen. Das erwartet sich jeder Betroffene. Auch Angehörige werden sehr sensibel und fragen, wo wir denn so lange blieben. Wir tun unser möglichstes, um die "versprochenen" Zeiten bis zum Eintreffen am Berufungsort auch einzuhalten. Wen dies interessiert, sollte sich auf der website der Wiener
Rettung, Magistratsabteilung 70 schlau machen. Dort kann man lesen, daß
die Rettung innerhalb von 12 bis max 15 Minuten jeden Punkt im Stadtgebiet von Wien abfahren kann.
Infolge des stetig steigenden Verkehrsaufkommens ist dies leider nicht immer einzuhalten.
Die "Rettungsgassen" auch im Stadtgebiet anzuwenden, wäre sicher eine Erleichterung. Die werden ab 1.1.2012 eingeführt. Aber wer weiß schon genau, wie das funktionieren soll ?
Ich vermisse bis heute Aktionen vom ÖAMTC bezw. ARBÖ, die auf breiter Basis Aufklärungsarbeit leisten sollten. Es sind mur mehr 4 Monate Zeit!
Von der sogenannten "öffentlichen Hand" erwarte ich mir persönlich nicht gar so viel, obwohl gerade die SCHON HEUTE mit massiver Aufklärungsarbeit beginnen sollte.
Sehr bekümmerlich sind Erfahrungen mit Fahrschulfahrzeugen: Wie die oft
auf Blaulicht und Folgetonhorn reagieren, ist haarsträubend. Da will der Fahrlehrer was anderes als der Schüler, der Erfolg ist urpeinlich. Also:
Ab sofort in den Theoriekursen dieses Thema behandeln und dann auch mit den Fahrschülern im Auto üben, wie man eine "Rettungsgasse" bildet.
Alles was man tun kann, um Einsatzfahrzeugen das Weiterkommen zu ermöglichen, sollte getan werden. Dazu gehören als sehr wichtiges Instrument auch die "Rettungsgassen".


so unlängst Stau.(Unfall)
ich also schon halbrechts auf der Pannenspur (komme aus D) eingereiht.
keiner sonst auch nur Ansatzweise an Rettungsgasse gedacht.
kommt Polizei von hinten und was macht Sie fährt auf dem Standstreifen durch.
Na so werdet Ihr eure Leute aber nicht umgewöhnen.
da müsste die Polizei halt mal anfangen.
Genau dort wo die Gasse sein sollte.
das dauert am Anfang sicher länger.
aber wartet nur ab.
In 4 Monaten weiss das sicher noch nicht jeder.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »krebsandi« (13. September 2011, 14:16)


56

Mittwoch, 21. September 2011, 19:13

Zitat

Original von Egon41
1218 haben bis heute in die " Rettungsgassen" geschaut. Na immerhin.
Ist ja weder ein politisches noch rassistisches noch ein Problem mit irgend einer Art von Korruption. Es ist ein Thema das jeden, der auf irgend eine Art am
Strassenverkehr teilnimmt, interessieren sollte.
Wer kann schon ganz sicher sein, daß er nicht in unmittelbarer Zukunft einen
Verkehrsunfall, oder zB einen Herzinfarkt zu Hause erleiden wird. Muß ja auch nicht er selber sein: Die Frau, die Omi, Kinder, kurz alle die sich irgendwo aufhalten können ganz plötzlich "die Rettung" benötigen.
Der Strassenverkehr wird immer dichter, gerade jetzt aktuell seit Schulbeginn ist es gar nicht so leicht, irgendwelche Termine einzuhalten, weil der Verkehr
sehr oft "aus nichts heraus" einfach zum Erliegen kommt. Natürlich gibt es dieses "aus nichts heraus" nicht. Oft ist es die generelle Überlastung unserer
Strassen, die zum Stau führt.
"Die Rettung", einmal gerufen sollte aber möglichst schnell zum Berufungsort kommen. Das erwartet sich jeder Betroffene. Auch Angehörige werden sehr sensibel und fragen, wo wir denn so lange blieben. Wir tun unser möglichstes, um die "versprochenen" Zeiten bis zum Eintreffen am Berufungsort auch einzuhalten. Wen dies interessiert, sollte sich auf der website der Wiener
Rettung, Magistratsabteilung 70 schlau machen. Dort kann man lesen, daß
die Rettung innerhalb von 12 bis max 15 Minuten jeden Punkt im Stadtgebiet von Wien abfahren kann.
Infolge des stetig steigenden Verkehrsaufkommens ist dies leider nicht immer einzuhalten.
Die "Rettungsgassen" auch im Stadtgebiet anzuwenden, wäre sicher eine Erleichterung. Die werden ab 1.1.2012 eingeführt. Aber wer weiß schon genau, wie das funktionieren soll ?
Ich vermisse bis heute Aktionen vom ÖAMTC bezw. ARBÖ, die auf breiter Basis Aufklärungsarbeit leisten sollten. Es sind mur mehr 4 Monate Zeit!
Von der sogenannten "öffentlichen Hand" erwarte ich mir persönlich nicht gar so viel, obwohl gerade die SCHON HEUTE mit massiver Aufklärungsarbeit beginnen sollte.
Sehr bekümmerlich sind Erfahrungen mit Fahrschulfahrzeugen: Wie die oft
auf Blaulicht und Folgetonhorn reagieren, ist haarsträubend. Da will der Fahrlehrer was anderes als der Schüler, der Erfolg ist urpeinlich. Also:
Ab sofort in den Theoriekursen dieses Thema behandeln und dann auch mit den Fahrschülern im Auto üben, wie man eine "Rettungsgasse" bildet.
Alles was man tun kann, um Einsatzfahrzeugen das Weiterkommen zu ermöglichen, sollte getan werden. Dazu gehören als sehr wichtiges Instrument auch die "Rettungsgassen".


so unlängst Stau.(Unfall)
ich also schon halbrechts auf der Pannenspur (komme aus D) eingereiht.
keiner sonst auch nur Ansatzweise an Rettungsgasse gedacht.
kommt Polizei von hinten und was macht Sie fährt auf dem Standstreifen durch.
Na so werdet Ihr eure Leute aber nicht umgewöhnen.
da müsste die Polizei halt mal anfangen.
Genau dort wo die Gasse sein sollte.
das dauert am Anfang sicher länger.
aber wartet nur ab.
In 4 Monaten weiss das sicher noch nicht jeder.
Um etwas neues einzuführen, genügt es eben nicht, wenn die zuständigen Behörden etwas "verfügen".
Wenn die Sache Sinn haben soll - davon gehe ich eigentlich aus - dann braucht es massive Information.
Es wird auch künftig so sein, daß es Verkehrsteilnehmer geben wird, die aktiv bemüht sind, Einsatzfahrzeugen
SINNVOLL Platz zu machen. Andere wieder kriegen aus diversen Gründen nichts bis gar nichts mit und schauen nur blöd aus der Wäsche. Und die Gruppe derer, die sich persönlich beleidigt fühlen, wenn sie einem Einsatzfahrzeug Platz machen sollen,
die wird es auch künftig geben. Fußgänger, die bei ROT die Kreuzung überqueren, zeigen dir mitunter den Stinkefinger, wenn du sie mittels Folgetonhorn ein bisserl scheuchst....
Signatur von »egon41« Nein danke, die vielen Signaturen lähmen gewaltig!

57

Freitag, 7. Oktober 2011, 18:56

Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Öffentlichkeit rechtzeitig und intensiv aufklären werden.

Ja angry,
das konnten wir im Juni 2011 hoffen, das hoffen wir noch immer (im Oktober 2011). Leider ist von einer rechtzeitigen
Information der Verkehrsteilnehmer rein gar nichts zu merken. Es sind nur mehr etwas mehr als zweieinhalb Monate bis zum
Inkrafttreten der neuen Regelung. Ich denke, die Verantwortlichen träumen davon, daß ganz Österreich eine gemeinschaftliche Vision haben wird, die 1) nichts kostet und 2) die so perfekt sein wird, daß nach dieser umfassenden Vision keine Fragen hinsichtlich der "Rettungsgassen" mehr offen sein werden.
Aber solche Träume scheinen in Politik und Verwaltung durchaus üblich zu sein:
Der Traum vom sicheren Sieg bei der nächsten Wahl.
Der Traum, daß die Linken (kriminelle Verfehlungen) die in den jeweils eigenen Reihen fabriziert wurden, nicht auffliegen.
Der Traum, daß es keine - zumindest uns betreffende - ernste Krise geben wird.
Der Traum, daß sowieso alles besser wird, wenn man nur möglichst viele Hanseln der eigenen Partei irgendwo unterbringen kann.
Träume über Träume, doch über ganz reale Fragen: Wie kann ich - trotz ständig steigendem Verkehrsaufkommen -
Patienten die schnellstens Hilfe benötigen, diese auch zukommen lassen und sie, bei Bedarf (dieser Bedarf ist leider sehr oft vorhanden) auch schnellstens in ein Spital zu transportieren ?
Solche Fragen werden einfach verdrängt. Nach dem Motto, mir wird schon nichts passieren.
Es wird Zeit, wenigstens in dieser Frage was weiterzubringen, nur mit der neuen Verordnung über die "Rettungsgassen" die am 1.1.2012 in Kraft treten wird, ist im Grunde mit keinerlei Verbesserung zu rechnen. Also bitte: Information, Aufklärung nicht irgendwann, sondern ab morgen!! ORF, Printmedien, Fahrschulen, das Kuratorium für Verkehrssicherheit, alle möglichen Clubs und Vereine sind aufgerufen ETWAS zu tun. Ist ja schön, wenn man erfährt, daß Arnie Schwarzenegger die Steiermark mittels eigenem Jet besucht, aber unsere ganz persönlichen Notfälle, vor denen niemand gefeit ist, sollten doch auch etwas zählen ????
Signatur von »egon41« Nein danke, die vielen Signaturen lähmen gewaltig!

58

Freitag, 7. Oktober 2011, 20:51


...
Solche Fragen werden einfach verdrängt. Nach dem Motto, mir wird schon nichts passieren.
Es wird Zeit, wenigstens in dieser Frage was weiterzubringen, nur mit der neuen Verordnung über die "Rettungsgassen" die am 1.1.2012 in Kraft treten wird, ist im Grunde mit keinerlei Verbesserung zu rechnen. Also bitte: Information, Aufklärung nicht irgendwann, sondern ab morgen!! ORF, Printmedien, Fahrschulen, das Kuratorium für Verkehrssicherheit, alle möglichen Clubs und Vereine sind aufgerufen ETWAS zu tun. Ist ja schön, wenn man erfährt, daß Arnie Schwarzenegger die Steiermark mittels eigenem Jet besucht, aber unsere ganz persönlichen Notfälle, vor denen niemand gefeit ist, sollten doch auch etwas zählen ????


Unsere Politiker brauchen doch die Kohle für eigene Werbeinserate, da bleibt nichts über für echte Information !!!
Signatur von »angryman« Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern Gewinn (Joseph Joubert)

59

Donnerstag, 13. Oktober 2011, 14:09

Ja, da schau her: Schön langsam tut sich was in Bezug auf die Einführung der "Rettungsgassen" in Österreich. Mehrere Organisationen wollen offenbar ihr Schärflein zur Aufklärung beitragen. Der Samariterbund zB sucht ein Gesicht für einen Aufklärungsfolder. Bis der Folder fertig ist und verteilt werden kann, vergehen noch Wochen. Aber auf welche Weise soll dieser Folder denn die Menschen erreichen - und, falls die dann auch die Infos lesen - dazu beitragen, einfache und verständliche Infos zu liefern ?
Na , ein Anfang ist gemacht. Ich wünsche mir, daß zu diesem Thema sich viele Kräfte bündeln und Aufklärungsarbeit liefern.
Eventuell sogar das zuständige Ministerium .......
Signatur von »egon41« Nein danke, die vielen Signaturen lähmen gewaltig!

60

Montag, 31. Oktober 2011, 18:26

So, jetzt sind es nur mehr 2 Monate, bis die Neuregelung "Rettungsgasse" in Kraft treten wird. 1.1. 2012 das ist das Datum!!
Jede Woche versuche ich herauszufinden, ob schon irgendjemand etwas mitbekommen hat, wie die Sache künftig besser funktionieren soll. Am Gürtel und anderen Vorrangstraßen im Stadtgebiet ( ja, die fallen auch unter die neue Regelung!!)
versuche ich, die Verkehrsteilnehmer zum Bilden einer Gasse zu motivieren: Blaulicht, Folgetonhorn und fahren auf der Leitlinie zwischen der linken und der nächsten Spur. Entweder bilde ich es mir nur ein, aber ich meine, die Sache klappt besser als noch vor ein paar Monaten. Im zähen Stop and go Verkehr am Gürtel in Südbahnhofnähe gab es schon beachtliche Erfolge. Der Einsatzwagen konnte die "Gasse" nützen und weiterkommen. Klar gibt es immer wieder konfuse Leute, die einfach stehenbleiben und meinen, damit hätten sie alles getan, was zu tun ist. Klar gibt es solche, die partout die Spur wechseln wollen, aus welchem Grund auch immer. Aber immer öfter kommt man an 10 bis 12 Autos vorbei, weil die Lenker das Prinzip der "Rettungsgasse" offensichtlich geschnallt haben. Das Schöne daran ist doch, keiner vergibt sich was, keiner kann von anderen ausgetrickst werden, man weicht nach links oder rechts aus, der Einsatzwagen fährt durch die "Gasse" und ohne weitere Mühe kann jeder seinen Weg fortsetzen.
Was immer noch fehlt: Massive Aufklärung. Wo sind die Werbespots im ORF die ab und an : "Im öffentlichen Interesse"
geschaltet werden könnten. Sollten die noch nicht gedreht worden sein, dann aber RASCH !!
Signatur von »egon41« Nein danke, die vielen Signaturen lähmen gewaltig!

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