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Beruf: Mehrere fundierte Richtungen auf Basis Elektro/Elektronik
Hobbys: techn. Tüfteleien, PC samt hardware, Oldtimer (Kfz-Bereich)
Zitat
Original von hintergrundleser
gestern erlebt:
Blaulicht und durchgehendes Folgetonhorn eines RK - Einsatzfahrzeuges, es wurde bereits eine Rettungsgasse gebildet, verstandesmäßig von den Lenkern. (in der mittleren Spur kommt der durch, wenn ich mich mal halbfalsch einordne, die innerstädtische Strasse war vierspurig, Linz, Salzburgerstrasse, stadteinwärts.)
Eine mp3-kopfhörerbewehrte Lenkerin vermutete denkbar während ihrem parallelem Telefonat am Ohr per Handy, die Strasse sei für sie als Prinzessin freigeräumt worden... Natürlich hatte sie freie Bahn nach vorne und nutzte das weidlich aus, seitlich wäre nichts mehr gegangen. Ampelabstand jeweils mehrere hundert Meter auf diesem Streckenabschnitt.
Doch ich denke, dass tausende Einsatzfahrer, egal ob 122, 133 oder 144 leider täglich solche Situationen erleben müssen.
Das Umdenken beginnt erst und bei auf Gesetzesänderungen dennoch handlungsresistanten Verkehrsteilnehmern sollen halt mal die Paragrafen greifen, dann merken sich's Alle, sobald es hochgepeitscht wird.
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Zitat
Original von hintergrundleser
Gebe Dir da vollkommen recht, ohne Deine Zuseherquote hochtreiben zu wollen. Hast aber einen gewaltigen Talon im Ärmel, der erst in wenigen Monaten wirklich zum Tragen kommt:
Die Glaskugel verriet mir eben die Schlagzeilen von "Österreich" etc., ab 1.1.12:
"Neue Abzocke der Autofahrer... Da der xy (nach vorheriger Selbstausnutzung der Rettungsgasse zum schnelleren Fortkommen, das wird nat. verschwiegen) angeblich ein Einsatzfahrzeug behindert hat, wurde ihm eine Strafe von xxx€ aufgebrummt. War das Blaulicht samt Sirene wirklich so nötig für die Bergung eines stockbetrunkenen, am Strassenrand liegenden Sandlers? Exklusivfoto: der "Gerettete" am gleichen Tag beim Verlassen der unverlangten Klinik"
Tags darauf tausende postings: die Idioten glauben, Blaulicht sei ein Freibrief, den hätten sie ja wohl auch an der Sonne ausnüchtern können, dafür zahle ich SV-Beiträge usw,usf.
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Dzt. Situation zB. in Linz, Bindermicheltunnel (ob den ein Michael Binder erfunden hat, entzieht sich meiner Kenntnis, grins): Bei 5 Fahrspuren wirkt ein Blaulicht und / oder Sirene wie Vandalspray auf Fliegen, ausser Retourgang
sind alle hektischen Fahrtrichtungsänderungen möglich in solchem Fall.
Zitat
Original von Egon41
1218 haben bis heute in die " Rettungsgassen" geschaut. Na immerhin.
Ist ja weder ein politisches noch rassistisches noch ein Problem mit irgend einer Art von Korruption. Es ist ein Thema das jeden, der auf irgend eine Art am
Strassenverkehr teilnimmt, interessieren sollte.
Wer kann schon ganz sicher sein, daß er nicht in unmittelbarer Zukunft einen
Verkehrsunfall, oder zB einen Herzinfarkt zu Hause erleiden wird. Muß ja auch nicht er selber sein: Die Frau, die Omi, Kinder, kurz alle die sich irgendwo aufhalten können ganz plötzlich "die Rettung" benötigen.
Der Strassenverkehr wird immer dichter, gerade jetzt aktuell seit Schulbeginn ist es gar nicht so leicht, irgendwelche Termine einzuhalten, weil der Verkehr
sehr oft "aus nichts heraus" einfach zum Erliegen kommt. Natürlich gibt es dieses "aus nichts heraus" nicht. Oft ist es die generelle Überlastung unserer
Strassen, die zum Stau führt.
"Die Rettung", einmal gerufen sollte aber möglichst schnell zum Berufungsort kommen. Das erwartet sich jeder Betroffene. Auch Angehörige werden sehr sensibel und fragen, wo wir denn so lange blieben. Wir tun unser möglichstes, um die "versprochenen" Zeiten bis zum Eintreffen am Berufungsort auch einzuhalten. Wen dies interessiert, sollte sich auf der website der Wiener
Rettung, Magistratsabteilung 70 schlau machen. Dort kann man lesen, daß
die Rettung innerhalb von 12 bis max 15 Minuten jeden Punkt im Stadtgebiet von Wien abfahren kann.
Infolge des stetig steigenden Verkehrsaufkommens ist dies leider nicht immer einzuhalten.
Die "Rettungsgassen" auch im Stadtgebiet anzuwenden, wäre sicher eine Erleichterung. Die werden ab 1.1.2012 eingeführt. Aber wer weiß schon genau, wie das funktionieren soll ?
Ich vermisse bis heute Aktionen vom ÖAMTC bezw. ARBÖ, die auf breiter Basis Aufklärungsarbeit leisten sollten. Es sind mur mehr 4 Monate Zeit!
Von der sogenannten "öffentlichen Hand" erwarte ich mir persönlich nicht gar so viel, obwohl gerade die SCHON HEUTE mit massiver Aufklärungsarbeit beginnen sollte.
Sehr bekümmerlich sind Erfahrungen mit Fahrschulfahrzeugen: Wie die oft
auf Blaulicht und Folgetonhorn reagieren, ist haarsträubend. Da will der Fahrlehrer was anderes als der Schüler, der Erfolg ist urpeinlich. Also:
Ab sofort in den Theoriekursen dieses Thema behandeln und dann auch mit den Fahrschülern im Auto üben, wie man eine "Rettungsgasse" bildet.
Alles was man tun kann, um Einsatzfahrzeugen das Weiterkommen zu ermöglichen, sollte getan werden. Dazu gehören als sehr wichtiges Instrument auch die "Rettungsgassen".
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »krebsandi« (13. September 2011, 14:16)
Um etwas neues einzuführen, genügt es eben nicht, wenn die zuständigen Behörden etwas "verfügen".
Zitat
Original von Egon41
1218 haben bis heute in die " Rettungsgassen" geschaut. Na immerhin.
Ist ja weder ein politisches noch rassistisches noch ein Problem mit irgend einer Art von Korruption. Es ist ein Thema das jeden, der auf irgend eine Art am
Strassenverkehr teilnimmt, interessieren sollte.
Wer kann schon ganz sicher sein, daß er nicht in unmittelbarer Zukunft einen
Verkehrsunfall, oder zB einen Herzinfarkt zu Hause erleiden wird. Muß ja auch nicht er selber sein: Die Frau, die Omi, Kinder, kurz alle die sich irgendwo aufhalten können ganz plötzlich "die Rettung" benötigen.
Der Strassenverkehr wird immer dichter, gerade jetzt aktuell seit Schulbeginn ist es gar nicht so leicht, irgendwelche Termine einzuhalten, weil der Verkehr
sehr oft "aus nichts heraus" einfach zum Erliegen kommt. Natürlich gibt es dieses "aus nichts heraus" nicht. Oft ist es die generelle Überlastung unserer
Strassen, die zum Stau führt.
"Die Rettung", einmal gerufen sollte aber möglichst schnell zum Berufungsort kommen. Das erwartet sich jeder Betroffene. Auch Angehörige werden sehr sensibel und fragen, wo wir denn so lange blieben. Wir tun unser möglichstes, um die "versprochenen" Zeiten bis zum Eintreffen am Berufungsort auch einzuhalten. Wen dies interessiert, sollte sich auf der website der Wiener
Rettung, Magistratsabteilung 70 schlau machen. Dort kann man lesen, daß
die Rettung innerhalb von 12 bis max 15 Minuten jeden Punkt im Stadtgebiet von Wien abfahren kann.
Infolge des stetig steigenden Verkehrsaufkommens ist dies leider nicht immer einzuhalten.
Die "Rettungsgassen" auch im Stadtgebiet anzuwenden, wäre sicher eine Erleichterung. Die werden ab 1.1.2012 eingeführt. Aber wer weiß schon genau, wie das funktionieren soll ?
Ich vermisse bis heute Aktionen vom ÖAMTC bezw. ARBÖ, die auf breiter Basis Aufklärungsarbeit leisten sollten. Es sind mur mehr 4 Monate Zeit!
Von der sogenannten "öffentlichen Hand" erwarte ich mir persönlich nicht gar so viel, obwohl gerade die SCHON HEUTE mit massiver Aufklärungsarbeit beginnen sollte.
Sehr bekümmerlich sind Erfahrungen mit Fahrschulfahrzeugen: Wie die oft
auf Blaulicht und Folgetonhorn reagieren, ist haarsträubend. Da will der Fahrlehrer was anderes als der Schüler, der Erfolg ist urpeinlich. Also:
Ab sofort in den Theoriekursen dieses Thema behandeln und dann auch mit den Fahrschülern im Auto üben, wie man eine "Rettungsgasse" bildet.
Alles was man tun kann, um Einsatzfahrzeugen das Weiterkommen zu ermöglichen, sollte getan werden. Dazu gehören als sehr wichtiges Instrument auch die "Rettungsgassen".
so unlängst Stau.(Unfall)
ich also schon halbrechts auf der Pannenspur (komme aus D) eingereiht.
keiner sonst auch nur Ansatzweise an Rettungsgasse gedacht.
kommt Polizei von hinten und was macht Sie fährt auf dem Standstreifen durch.
Na so werdet Ihr eure Leute aber nicht umgewöhnen.
da müsste die Polizei halt mal anfangen.
Genau dort wo die Gasse sein sollte.
das dauert am Anfang sicher länger.
aber wartet nur ab.
In 4 Monaten weiss das sicher noch nicht jeder.
Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Öffentlichkeit rechtzeitig und intensiv aufklären werden.
...
Solche Fragen werden einfach verdrängt. Nach dem Motto, mir wird schon nichts passieren.
Es wird Zeit, wenigstens in dieser Frage was weiterzubringen, nur mit der neuen Verordnung über die "Rettungsgassen" die am 1.1.2012 in Kraft treten wird, ist im Grunde mit keinerlei Verbesserung zu rechnen. Also bitte: Information, Aufklärung nicht irgendwann, sondern ab morgen!! ORF, Printmedien, Fahrschulen, das Kuratorium für Verkehrssicherheit, alle möglichen Clubs und Vereine sind aufgerufen ETWAS zu tun. Ist ja schön, wenn man erfährt, daß Arnie Schwarzenegger die Steiermark mittels eigenem Jet besucht, aber unsere ganz persönlichen Notfälle, vor denen niemand gefeit ist, sollten doch auch etwas zählen ????