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61

Freitag, 25. Februar 2011, 20:13

Zitat

Original von ilshro

Zitat

Original von van100
Pflegehelfer sind keine Hilfskräfte, sie haben eine anerkannte Berufsausbildung. .


Hat das für alle Hilfskräfte Gültigkeit??


Nein, Hilfskräfte sind Hilfskräfte. Pflegehelfer sind keine Hilfskräfte.

62

Freitag, 25. Februar 2011, 20:19

Zitat

Original von van100

Zitat

Original von ilshro

Zitat

Original von van100
Pflegehelfer sind keine Hilfskräfte, sie haben eine anerkannte Berufsausbildung. .


Hat das für alle Hilfskräfte Gültigkeit??


Nein, Hilfskräfte sind Hilfskräfte. Pflegehelfer sind keine Hilfskräfte.


Danke für die Info ;-)

63

Freitag, 25. Februar 2011, 20:36

Zitat

Original von van100

Zitat

Original von Bienchen1001
Auch wenn es ein verdammt schwerer Beruf ist (ich könnt's und würd's nicht machen); aber was soll das Gejammere wegen der Bezahlung?
Ein Angestellter im Handel (mit vollständiger Ausbildung/Prüfung) bekommt auch nicht mehr (eher weniger)!!!
Für diese PflegeHELFER gibt's nur einen Weg den Verdienst zu erhöhen: Die entsprechende Ausbildung nachzuholen!


Ein Angestellter im Handel? Hast du dir schon mal das curriculum für Pflegehelfer angesehen?


Na, hoppala! Musst mir ja nicht gleich verbal an die Gurgel gehen... :evilgrins: :wink:
War mir tatsächlich nicht bekannt, dass es sich dabei um einen Beruf mit entsprechender Ausbildung handelt.
War eher der Meinung, es wäre "angelernt"!

Man lernt eben nie aus....

agustabell206

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64

Freitag, 25. Februar 2011, 20:38

Resch

Zitat

Original von Bienchen1001

Na, hoppala! Musst mir ja nicht gleich verbal an die Gurgel gehen... :evilgrins: :wink:
War mir tatsächlich nicht bekannt, dass es sich dabei um einen Beruf mit entsprechender Ausbildung handelt.
War eher der Meinung, es wäre "angelernt"!

Man lernt eben nie aus....


Ja,

die Oberschwester is a resche :smile: :smile: :smile:

AB206

65

Freitag, 25. Februar 2011, 20:43

Zitat

Original von Bienchen1001

Zitat

Original von van100

Zitat

Original von Bienchen1001
Auch wenn es ein verdammt schwerer Beruf ist (ich könnt's und würd's nicht machen); aber was soll das Gejammere wegen der Bezahlung?
Ein Angestellter im Handel (mit vollständiger Ausbildung/Prüfung) bekommt auch nicht mehr (eher weniger)!!!
Für diese PflegeHELFER gibt's nur einen Weg den Verdienst zu erhöhen: Die entsprechende Ausbildung nachzuholen!


Ein Angestellter im Handel? Hast du dir schon mal das curriculum für Pflegehelfer angesehen?


Na, hoppala! Musst mir ja nicht gleich verbal an die Gurgel gehen... :evilgrins: :wink:
War mir tatsächlich nicht bekannt, dass es sich dabei um einen Beruf mit entsprechender Ausbildung handelt.
War eher der Meinung, es wäre "angelernt"!

Man lernt eben nie aus....


Wenn ich jemanden an die Gurgel geh, liest sich das einen Hauch gefährlicher. :smile:

66

Freitag, 25. Februar 2011, 20:45

RE: Resch

Zitat

Original von agustabell206

Zitat

Original von Bienchen1001

Na, hoppala! Musst mir ja nicht gleich verbal an die Gurgel gehen... :evilgrins: :wink:
War mir tatsächlich nicht bekannt, dass es sich dabei um einen Beruf mit entsprechender Ausbildung handelt.
War eher der Meinung, es wäre "angelernt"!

Man lernt eben nie aus....


Ja,

die Oberschwester is a resche :smile: :smile: :smile:

AB206


Für Oberlehrer ned resch genug! :evilgrins:

agustabell206

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67

Freitag, 25. Februar 2011, 20:52

RE: Resch

Zitat

Original von van100


Für Oberlehrer ned resch genug! :evilgrins:


Na soweit kummats no, des warat jo no schener :smile: :smile: :smile:

AB206

PS.: nachdem meine Tochter auch einmal die PH Ausbildung absolviert hat, kann ich deine Aussage vollinhaltlich bestätigen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »agustabell206« (25. Februar 2011, 20:53)


68

Freitag, 25. Februar 2011, 23:13

Zitat

Original von van100

Pflegehelfer sind keine Hilfskräfte, sie haben eine anerkannte Berufsausbildung. Halte dich an deine eigene Forderung und urteile nicht über etwas, was du selber nicht gearbeitet hast.


Sie haben aber keinesfalls die gleiche Ausbildung wir diplomiertes Pflegepersonal - und nichts anderes hab ich gesagt. Bin mir nicht einmal sicher, ob die Ausbildung überhaupt ein Jahr lang dauert..... Aber sie sind trotzdem nur Hilfskräfte, die dem Pflegepersonal zur Hand gehen.
Bitte nicht mißverstehen - ich möchte sie keinesfalls herabwürdigen, nur die Relationen zurechtrücken.
Gestern wurde in einem Beitrag im TV gesagt, daß das diplomierte Personal nur 1900 Euro brutto verdient und das sei zuwenig - wenn schon die Helfer 1000 Euro netto verdienen, ist das in Relation gar nicht einmal so schlecht, würd ich behaupten....zieht man von den Diplomierten die Lohnnebenkosten ab, bleibt da vermutlich nicht so wahnsinnig viel mehr über.

69

Freitag, 25. Februar 2011, 23:15

Wenn Ihr schon so genau wißt, welche Ausbildung die Pflegehelfer haben - wie lang ist die denn tatsächlich??

agustabell206

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70

Freitag, 25. Februar 2011, 23:19

Ausbildung

Zitat

Original von gloria121
Wenn Ihr schon so genau wißt, welche Ausbildung die Pflegehelfer haben - wie lang ist die denn tatsächlich??


Ein Jahr

AB206

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71

Samstag, 26. Februar 2011, 00:04

Und die Diplomierten gehen 5 Jahre lang in die Krankenpflegeschule....oder sind es 3? Das hab ich jetzt nicht so ganz im Kopf. Auf jeden Fall ist es aber eine ganze Weile länger.
Und leider zählt beim öffentlichen Dienst, wo ja die meisten Angehörigen dieser Berufsgruppen angestellt sind, immer nur die Ausbildung, die man irgendwann gemacht hat, bzw. das Diplom/Zeugnis, welches man in der Hand hat. Und das für immer und ewig.

Nachdem wird immer die Bezahlung angesetzt.

72

Samstag, 26. Februar 2011, 08:19

Zitat

Original von van100

Zitat

Original von Bienchen1001

Zitat

Original von van100

Zitat

Original von Bienchen1001
Auch wenn es ein verdammt schwerer Beruf ist (ich könnt's und würd's nicht machen); aber was soll das Gejammere wegen der Bezahlung?
Ein Angestellter im Handel (mit vollständiger Ausbildung/Prüfung) bekommt auch nicht mehr (eher weniger)!!!
Für diese PflegeHELFER gibt's nur einen Weg den Verdienst zu erhöhen: Die entsprechende Ausbildung nachzuholen!


Ein Angestellter im Handel? Hast du dir schon mal das curriculum für Pflegehelfer angesehen?


Na, hoppala! Musst mir ja nicht gleich verbal an die Gurgel gehen... :evilgrins: :wink:
War mir tatsächlich nicht bekannt, dass es sich dabei um einen Beruf mit entsprechender Ausbildung handelt.
War eher der Meinung, es wäre "angelernt"!

Man lernt eben nie aus....


Wenn ich jemanden an die Gurgel geh, liest sich das einen Hauch gefährlicher. :smile:


Habe ich schon spüren dürfen. :smile: :smile: :smile:

73

Samstag, 26. Februar 2011, 08:35

Also wer glaubt Pflegehelfer

........ist ein Hilfsarbeiterjob der irrt gewaltig. Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, wo sie unter der Berufsbezeichnung "Stationsgehilfin" gelaufen sind. Sie hatten sogar das selbe Gewand an, wie die Diplompfleger. Nur die Brosche hat sie unterschieden. Die der Diplomschwestern war rot-gold. Die andere silber-blau. Und dann natürlich die darauf geschriebene Berufsbezeichnung. Die Ausbildung damal 7 Monate. Dieser Beruf war meist das Sprungbrett für den Zweiten Bildungsweg. Also für die Diplomausbildung neben der Arbeit.
Leider wurden diese Kräfte aber damals oft wirklich ausgenutzt. Gab es zuwenig Diplompersonal, musssten sie JEDE Arbeit machen. Vom Badputzen bis zur Infussionsbereitung, Visten mit Arzt und völlig allein Verbandwechsel durchführen. Na alle Arbeiten eben die eine Diplomierte zu machen berechtigt war, die Stationsgehilfin aber ganz sicher nicht. Oft haben diese Kräfte aber auch allein ND gemacht-also überhaupt allein die Verantwortung für die Pat. getragen. Viele von denen waren einfach Superkräfte, die den Spagat zwischen "Trottelarbeit" über die Qualitätsarbeit geschafft haben, das Diplom mit Auszeichnung gemacht haben und den Aufrechterhalt von vielen Abteilungen mitgetragen haben.
Dann kam LAINZ!!! Jeden in wohl sehr,sehr traurigen Erinnerung, am meisten wohl denen die damit täglich konfrontiert waren. Die Stationsgehilfin, war NICHTS mehr. Andere Kleidung, eigentlich nur mehr Arbeiten die eine Abteilungshelferin gemacht hat. Die wurden somit ganz langsam wegrationalisiert. Auch die Stationsgehilfin wurde ausgedünnt.
Leider konnte jeder erkennen, dass der Betrieb aber ohne die beiden nicht wirklich aufrecht zu halten war, als wurden diese Kräfte wieder reaktiviert.
Jetzt wurde aus der Stationsgehilfin flugs die Pflegehelferin. Ausbildung eine Jahr. Eigenes Berufsbild, eigene Aufgaben. Sie darf diese Arbeiten selbstständig durchführen. Wenn sie eine Diplomkraft als "höhere Instanz" vor sich hat.
Leider werden heute aber viele Menschen von den AMS Betreuern in diese Richtung gedrängt. Diese Ausbildung soll gemacht werden, es ist ein Mangelberuf. Nur ob wirklich alle dafür geeignet sind bleibt zu bezweifeln.

74

Samstag, 26. Februar 2011, 09:55

Zitat

Original von Bienchen1001

Auch wenn es ein verdammt schwerer Beruf ist (ich könnt's und würd's nicht machen); aber was soll das Gejammere wegen der Bezahlung?
Ein Angestellter im Handel (mit vollständiger Ausbildung/Prüfung) bekommt auch nicht mehr (eher weniger)!!!
Für diese PflegeHELFER gibt's nur einen Weg den Verdienst zu erhöhen: Die entsprechende Ausbildung nachzuholen!


Es ist sicher eine Frage der Ausbildung. Aber das wesentliche ist, dass es durch die schlechte Bezahlung immer schlimmer werden wird. Denn auch in allen anderen EU-Staaten ist die Situation ähnlich. Auch dort werden Pflegekräfte gesucht. Und deshalb wird es wahrscheinlich so sein, dass die Preise (Löhne) für diese Menschen stark steigen werden.

Und was macht man hierzulande. Anstatt den Menschen durch eine ÖFFENTLICHE ANSTELLUNG eine soziale Sicherheit gibt, damit sie ihre finanziellen Ansprüche zurückstellen (hat man jahrhunderte so gemacht und erst die Neidebatte durch die rechtsrechten hat dies beendet), werden sie ausgelagert und noch schlechter bezahlt. In D oder CH werden höhere Löhne bezahlt. Was hölt also qualifizierte Pflegekräfte (nicht diplomierte) dorthin zu gehen und bei uns bleiben (wie immer) schlecht qualifizierte Zuwanderer die generell ausgegrenzt werden. Auch diese Debatte zeigt wieder, wie dumm unser Umgang mit den Menschen ist.

75

Samstag, 26. Februar 2011, 10:04

Zitat

Original von newpete

Zitat

Original von Bienchen1001

Auch wenn es ein verdammt schwerer Beruf ist (ich könnt's und würd's nicht machen); aber was soll das Gejammere wegen der Bezahlung?
Ein Angestellter im Handel (mit vollständiger Ausbildung/Prüfung) bekommt auch nicht mehr (eher weniger)!!!
Für diese PflegeHELFER gibt's nur einen Weg den Verdienst zu erhöhen: Die entsprechende Ausbildung nachzuholen!


Es ist sicher eine Frage der Ausbildung. Aber das wesentliche ist, dass es durch die schlechte Bezahlung immer schlimmer werden wird. Denn auch in allen anderen EU-Staaten ist die Situation ähnlich. Auch dort werden Pflegekräfte gesucht. Und deshalb wird es wahrscheinlich so sein, dass die Preise (Löhne) für diese Menschen stark steigen werden.

Und was macht man hierzulande. Anstatt den Menschen durch eine ÖFFENTLICHE ANSTELLUNG eine soziale Sicherheit gibt, damit sie ihre finanziellen Ansprüche zurückstellen (hat man jahrhunderte so gemacht und erst die Neidebatte durch die rechtsrechten hat dies beendet), werden sie ausgelagert und noch schlechter bezahlt.

Na ja klar, dass du auf die rechterechten kommst. Aber ich sage dir, wenn ich da herinnen lese, wer diese Debatte eigentlich führt, dann komme ich zur Überzeugung, dass es diese Leute NICHT sind!!. Der Pflegeberuf ist und war und wird immer schlecht bezahlt sein. Da der Grundgehalt einfach schlecht ist, die Zulagen dafür ehen hoch sind. Die aber zählen später gant sicher nicht alle zu den Pensionen. Wo sich der Staat natürlich Geld erspart. Würde der Grundlohn höher sein, würde das Pflegepersonal gern auf die Zulagen verzichten.
Was soll den die Meldung mit der ÖFFENTLICHEN ANSTELLUNG??? Willst alle Privatkrankenhäuser abschaffen? Alle Einrichtungen die von der Privathand geführt werden verbieten??? Ich denke das hat schon total versagt. Die Gemeinden die sich in guten Zeiten Spitäler geleistet haben(Status für jeden Bürgermeister) sind heute froh, wenn sie die Länder übernehmen. Die aber auch alle unter den Kosten stöhnen. Leider sind Personalkosten ein sehr hoher Faktor.
Ach und das ich nicht vergesse, so manche vom Staat gut ausgebildete Pflegekraft ist in die Privatkrankenhäuser abgewandert, BESSERE BEZAHLUNG!!!





In D oder CH werden höhere Löhne bezahlt. Was hölt also qualifizierte Pflegekräfte (nicht diplomierte) dorthin zu gehen und bei uns bleiben (wie immer) schlecht qualifizierte Zuwanderer die generell ausgegrenzt werden. Auch diese Debatte zeigt wieder, wie dumm unser Umgang mit den Menschen ist.

76

Samstag, 26. Februar 2011, 10:45

Zitat

Original von newpete
Es ist sicher eine Frage der Ausbildung. Aber das wesentliche ist, dass es durch die schlechte Bezahlung immer schlimmer werden wird. Denn auch in allen anderen EU-Staaten ist die Situation ähnlich. Auch dort werden Pflegekräfte gesucht. Und deshalb wird es wahrscheinlich so sein, dass die Preise (Löhne) für diese Menschen stark steigen werden.


Kein Wunder, dass es wenige machen wollen. Der Lohn steht in keinem Verhältnis zur Verantwortung, die man trägt. Dazu kommt, dass der Job körperlich und psychisch sehr belastend ist und die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter: Arbeitsplätze werden nicht nachbesetzt, obwohl der Aufwand steigt (immer mehr Schreibarbeit), werden andere Berufsgruppen eingespart oder steht krankheitsbedingt kein Ersatz zur Verfügung, muss die Pflegekraft diese Arbeiten übernehmen (Reinigungsarbeiten, Transportdienst, bis hin zu ärztlichen Aufgaben) -> dadurch wiederum Vernachlässigng und zuwenig Anerkennung des eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereiches, immer größer werdende Einschränkund der Handlungsfreiheit, etc.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei den derzeitigen Einsparmaßnahmen (siehe Schließen von Abteilungen) die Löhne erhöht werden. Es wäre jedoch endlich an der Zeit die Bedingungen zu verbesseren, sonst sehe ich sehr schwarz für die Zukunft.

Zitat


Und was macht man hierzulande. Anstatt den Menschen durch eine ÖFFENTLICHE ANSTELLUNG eine soziale Sicherheit gibt, damit sie ihre finanziellen Ansprüche zurückstellen (hat man jahrhunderte so gemacht und erst die Neidebatte durch die rechtsrechten hat dies beendet), werden sie ausgelagert und noch schlechter bezahlt. In D oder CH werden höhere Löhne bezahlt. Was hölt also qualifizierte Pflegekräfte (nicht diplomierte) dorthin zu gehen und bei uns bleiben (wie immer) schlecht qualifizierte Zuwanderer die generell ausgegrenzt werden. Auch diese Debatte zeigt wieder, wie dumm unser Umgang mit den Menschen ist.


In D wird schlechter bezahlt wie bei uns, im Norden sogar viel schlechter. Dazu kommt, dass in D nur 8h täglich gearbeitet werden dürfen. 10 - 14 Tage Dienst hintereinander sind da keine Seltenheit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lin84« (26. Februar 2011, 10:45)


77

Samstag, 26. Februar 2011, 11:17

Zitat

Original von newpete

Zitat

Original von Bienchen1001

Auch wenn es ein verdammt schwerer Beruf ist (ich könnt's und würd's nicht machen); aber was soll das Gejammere wegen der Bezahlung?
Ein Angestellter im Handel (mit vollständiger Ausbildung/Prüfung) bekommt auch nicht mehr (eher weniger)!!!
Für diese PflegeHELFER gibt's nur einen Weg den Verdienst zu erhöhen: Die entsprechende Ausbildung nachzuholen!


Es ist sicher eine Frage der Ausbildung. Aber das wesentliche ist, dass es durch die schlechte Bezahlung immer schlimmer werden wird. Denn auch in allen anderen EU-Staaten ist die Situation ähnlich. Auch dort werden Pflegekräfte gesucht. Und deshalb wird es wahrscheinlich so sein, dass die Preise (Löhne) für diese Menschen stark steigen werden.

Und was macht man hierzulande. Anstatt den Menschen durch eine ÖFFENTLICHE ANSTELLUNG eine soziale Sicherheit gibt, damit sie ihre finanziellen Ansprüche zurückstellen (hat man jahrhunderte so gemacht und erst die Neidebatte durch die rechtsrechten hat dies beendet), werden sie ausgelagert und noch schlechter bezahlt. In D oder CH werden höhere Löhne bezahlt. Was hölt also qualifizierte Pflegekräfte (nicht diplomierte) dorthin zu gehen und bei uns bleiben (wie immer) schlecht qualifizierte Zuwanderer die generell ausgegrenzt werden. Auch diese Debatte zeigt wieder, wie dumm unser Umgang mit den Menschen ist.


Hat's dir schon mal wer gesagt?
Du NERVST nur noch!
Mach mal einen Blick auf die Staatsverschuldung Österreichs!
Und dann sagst mir bitte mit welchen finanziellen Mitteln dies bewerkstelligt werden soll!
Es geht ja dabei nicht nur um die (zustehende) bessere Bezahlung!
Gerade DIR müsste klar sein, welchen Rattenschwanz an "Verwaltung" (mit den entsprechenden exorbitanten Kosten) dies nach sich ziehen würde!

Du beweist wieder mal die linkskommunistische Einstellung "Der Staat ist alles"!

78

Samstag, 26. Februar 2011, 11:32

Zitat

Original von winter13
Na ja klar, dass du auf die rechterechten kommst. Aber ich sage dir, wenn ich da herinnen lese, wer diese Debatte eigentlich führt, dann komme ich zur Überzeugung, dass es diese Leute NICHT sind!!. Der Pflegeberuf ist und war und wird immer schlecht bezahlt sein. Da der Grundgehalt einfach schlecht ist, die Zulagen dafür ehen hoch sind. Die aber zählen später gant sicher nicht alle zu den Pensionen. Wo sich der Staat natürlich Geld erspart. Würde der Grundlohn höher sein, würde das Pflegepersonal gern auf die Zulagen verzichten.


Ich habe mir gedacht, dass hier ein Haider-Fan das nicht verstehen will. Haider hat zu Anfang gegen pragmatisierte Beamte gewettert, mit der ERgebnis, dass die "kleinen" heute nicht mehr pragmatisiert werden. Und genau das war für viele der Anlass, weniger zu verdienen, aber zu wissen, dass dieses Wenige GARANTIERT bis zur Pernsionierung bezahlt wird und man den Arbeitsplatz KEINESFALLS verlieren kann. Auch dann nicht, wenn man nicht mehr in der Lage ist, die gestellten Aufgaben aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu leisten. Für viele war dies durchaus ein Argument, weniger zu verdienen. Dieses System hat dem Staat erspart, mit der Privatwirtschaft in Punkto Lohn in Konkurrenz zu treten und sich vorerst Geld zu ersparen und man hat doch qualifiziertes Personal bekommen.

Zitat


Was soll den die Meldung mit der ÖFFENTLICHEN ANSTELLUNG??? Willst alle Privatkrankenhäuser abschaffen? Alle Einrichtungen die von der Privathand geführt werden verbieten??? Ich denke das hat schon total versagt. Die Gemeinden die sich in guten Zeiten Spitäler geleistet haben(Status für jeden Bürgermeister) sind heute froh, wenn sie die Länder übernehmen. Die aber auch alle unter den Kosten stöhnen. Leider sind Personalkosten ein sehr hoher Faktor.


Privatkrankenhäuser kann es geben, aber OHNE öffentliche Unterstützung. Die ordentliche medizinische Versorgung haben öffentliche Spitäler und auch öffentliche Pflegeheime zu leisten - für jeden Bürger zu gleichen Bedingungen (abhängig vom persönlichen Einkommen und Vermögen). Es ist öffentliche Aufgabe und gerade im medizinischen Bereich darf es wegen dummer Sparansichten zu keinen Einschänkungen der Leistungen kommen. Damit ist nicht die dumme Lokalpolitik der überflüssigen Landeshauptleute gemeint, sondern die Leistungen für die Menschen.

Zitat


Ach und das ich nicht vergesse, so manche vom Staat gut ausgebildete Pflegekraft ist in die Privatkrankenhäuser abgewandert, BESSERE BEZAHLUNG!!!


Ja leider. Aber viele (früher weit mehr) bleiben im öffentlichen Bereich, weil die Arbeitsplatzsicherheit gegeben ist und man wegen Sparprogrammen nicht gekündigt wird. Denn das gibt es im öffentlichen Bereich bis heute nicht.

Zitat


In D oder CH werden höhere Löhne bezahlt. Was hölt also qualifizierte Pflegekräfte (nicht diplomierte) dorthin zu gehen und bei uns bleiben (wie immer) schlecht qualifizierte Zuwanderer die generell ausgegrenzt werden. Auch diese Debatte zeigt wieder, wie dumm unser Umgang mit den Menschen ist.


Die sichere öffentliche Anstellung und keine Angst, wegen Aktionärsinteressen den Arbeitsplatz zu verlieren. Früher konnte man auch die persönliche Sicherheit haben, nicht gekündigt zu werden, wenn man es nicht mehr schafft (durch die Pragmatisierung, das hat die Neiddebatte der FPÖ leider zerstört)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »newpete« (26. Februar 2011, 11:35)


79

Samstag, 26. Februar 2011, 12:00

Zitat

Original von newpete

Die sichere öffentliche Anstellung und keine Angst, wegen Aktionärsinteressen den Arbeitsplatz zu verlieren. Früher konnte man auch die persönliche Sicherheit haben, nicht gekündigt zu werden, wenn man es nicht mehr schafft (durch die Pragmatisierung, das hat die Neiddebatte der FPÖ leider zerstört)


Mal ganz abgesehen von deinem unverhohlenen Hass auf die FPÖ; zu den Fakten:

Warum wohl wurde die Pragmatisierung so stark als möglich zurück gefahren?
Ist es dir schon mal in den Sinn gekommen, dass dies alles auch finanziert werden muss?
Schau mal zur Post; Bahn; Bunesheer; etc.
Da gibt's für eine nicht gerade kleine Anzahl von "Pragmatisierten" absolut keine Arbeit mehr.
In andere Bereiche verfrachten? Geht nicht; da sei die Beamtengewerkschaft vor!
Volle Bezüge für sehr viele Personen bei null Leistung/Arbeit!
Gerade im Bereich Pflegehelfer wäre eine Pragmatisierung mehr als nur ein Schuss ins Knie!
Vorzeitiges Ausscheiden (gesundheitliche Gründe) aus dem Pflegeberuf ist nun mal Tatsache; die wenigsten werden diesen Beruf wohl bis zur Pensionierung durchstehen.
Was machst dann mit "pragmatisierten (beamteten)" Pflegehelfern?
Auch einfach bei vollen Bezügen zu Hause sitzen lassen?
Oder (wieder mal) von einem sinnlosen (teuren) Kurs zum nächsten schicken!

Eines muss man dir lassen: Du beweist immer wieder, dass du von finanziellen/marktwirtschaftlichen Dingen absolut nichts verstehst.
Berappen soll alles der Steuerzahler; fragt sich nur noch: Wer und womit????
Die Steuerlast in Österreich ist so schon eine der höchsten überhaupt!!!!
Willst da nochmal an der Steuerschraube drehen????

80

Samstag, 26. Februar 2011, 15:21

XXX

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »azyro« (26. Februar 2011, 16:52)


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