Skylink-Folgen kosten Steuerzahler jetzt Millionen
Die Rechnung kommt mit Verspätung: Das Skylink-Debakel
der Flughafen Wien AG kostet jetzt doch – wie befürchtet – die
Steuerzahler mindestens 8,4 Millionen Euro. Das Unternehmen kann nämlich
für 2011 nur noch die Hälfte der üblichen Dividende ausbezahlen. Bisher
wurde ja bestritten, dass die Affäre auch Folgen für die 20-Prozent-Großaktionäre Stadt Wien und Land Niederösterreich hätte.
http://www.krone.at/Oesterreich/Skylink-Folgen_kosten_Steuerzahler_jetzt_Millionen-Budget-Luecke-Story-308744
Telefonieren und Internet-Surfen wird teurer
Die Telekom Austria erhöht die Grundgebühr, koppelt die Preise im
Festnetz an die Inflation und zieht sich damit den Zorn vieler Kunden
zu.
http://kurier.at/wirtschaft/4485782-tele…wird-teurer.php
Dann fang ich mal mit Hetzen an![]()
Wenn die Stadt Wien 20 % am Flughafen hält, kostet sie jeder Euro, der dort in den Sand gesetzt wurde, 20 Cent.
An der Dividende kannst du das sicher nicht messen.
(Vielleicht hält auch das Land NÖ Anteile und dort gibt´s auch Steuerzahler ??)
Das heißt, wenn der Flughafen mir jetzt 10 Mille Bestechungsgeld überweisen würde, wär niemand geschädigt, so lange die Dividende nicht gekürzt wird ?
(Gilt das auch für die Bestechungsgelder der Telekom ?)
Also 4,2 Millionen (auch viel Geld) kostet also dem Wiener Steuerzahler der Skandal.
Denn im Falle eines Verkaufes hätte die Stadt wirklich einen Verlust (so der Aktienkurs gefallen ist). Wer seine Aktien behält, dem ist der Kurswert vorerst egal. Deshalb ist der Schaden derzeit nur durch die geringere Dividende gegeben.
Wien hat kein Steuergeld investiert, sondern wurde Miteigentümer als Nachfolger des RAF-Militärflughafens. Da hielten der Bund 50% und Wien und NÖ je 25 %. Und das hätte auch so bleiben sollen. Nur die Schwarzen wollten durch den Verkauf des Bundesanteiles sich etwas zuschanzen und so wurde der Bundesanteil LEIDER verkauft. Wien und NÖ haben offenbar je 5 % der Mitarbeiterstiftung abgetreten (warum eigentlich?). Der Rest wird gehalten. Wien wird diese Anteile sicher NIEMALS verkaufen.Die Stadt Wien hat die Steuergelder der Bürger investiert und zwar in Aktien. Wenn Du Dein Kapital einsetzt, dann erwartest Du, falls es Fremdkapital ist, entsprechende Zinsen und, falls es Eigenkapital ist, Gewinnbeteiligung.
Wenn nun die Stadt Wien das ihr anvertraute Geld der Steuerzahler schlecht anlegt, dann schädigt sie damit den Steuerzahler.
Da Wien KEINESFALLS die Aktien verkaufen wird, ist der Börsenkurs völlig egal. Der Anteil am Flughafen ist strategisch begründet und nicht handelbar. Es entstehen keine Verluste oder auch keine Gewinne.Außerdem schränkt ein mieser Aktienkurs, aufgrund dessen Du nicht ohne Riesenverlust verkaufen kannst, Deine Handlungsfähigkeit ein. Das Kapital sitzt sozusagen fest und kann nicht anderweitig gewinnbringender eingesetzt werden.
Wien hat kein Steuergeld investiert, sondern wurde Miteigentümer
Wenn die Kohle noch da wäre, könnten sie sie jedenfalls mir überweisen - oder auf die Dividenen draufpacken - oder öffentlich verbrennenDas heißt, wenn der Flughafen mir jetzt 10 Mille Bestechungsgeld überweisen würde, wär niemand geschädigt, so lange die Dividende nicht gekürzt wird ?
(Gilt das auch für die Bestechungsgelder der Telekom ?)
Wenn sich jemand absichtlich blöd stellt, dann kann man nicht zu diskutieren. Fest steht, dass weder Wien, noch NÖ, noch sonst ein Aktionär des Flughafens einen Kapitalschaden hat, solange er nicht verkaufen will. Dir wird aber niemand Bestechungsgeld überweisen![]()
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »number« (5. April 2012, 19:47)
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber:Wien hat kein Steuergeld investiert, sondern wurde Miteigentümer
Alles Kapital (Geld), das eine Gemeinde, ein Land, der Bund hat, ist letztendlich irgendwann Steuergeld gewesen.
Und Miteigentümer von was auch immer kann eine Gemeinde nur werden, wenn sie dafür etwas bezahlt. Und zahlen kann sie nur mit Steuereinnahmen.
(und komm' mir jetzt nicht mit: "es können auch andere Einnahmen sein" - diese anderen Einnahmen sind nur möglich, weil irgendwann einmal Steuergeld für die Investition eingesetzt wurde; Wien gehört z.B. zu den größten Hauseigentümern bzw. Wohnungseigentümern auf diesem Planeten; das ist nur möglich, weil die Stadt seit 100 Jahren einen Teil ihrer Bewohner aussackelt)
Cuidada