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Montag, 8. März 2010, 17:51

in die Säcke - Steuerzahler

Das wird teurer

Pröll bastelt nun an neuem Sparpaket

Zigaretten, Benzin, Mehrwertsteuer – die Regierung überlegt, wie sie an mehr Geld kommt. Inzwischen ist fast nichts mehr tabu.

Konkrete Resultate bis Dienstag
Derzeit sitzen die Koalitionsspitzen rund um die Uhr in „Geheimverhandlungen“. Dass bis zum Ministerrat am Dienstag konkrete Resultate vorliegen, wird aber immer unwahrscheinlicher. Auch weil Finanzminister Pröll noch nicht genau weiß, ob er 2011 „nur“ 2,1 Milliarden oder doch 2,6 Milliarden Euro einsparen muss, falls das Wachstum im Herbst einbricht.

Jedenfalls soll das Milliarden-Loch zu 60 % durch Reduzierung der Ausgaben (z. B. Verwaltungsreform) und zu 40 Prozent aus Mehreinnahmen (z. B. Bankensteuer) gestopft werden. Zu hören ist, dass vieles nicht mehr tabu ist. Über folgende Belastungen wird verhandelt:

* Mehrwertsteuer rauf. Die ÖVP favorisiert eine kräftige Anhebung auf 22 Prozent. Die SPÖ präferiert dagegen eine höhere Stiftungssteuer.

* Tschick-Steuer rauf. Koalitionärer „Common Sense“ sei die Erhöhung von Alkohol- und Tabaksteuer: 40 Cent mehr könnte in Zukunft das Packerl Zigaretten kosten, was dem Staat bis zu 520 Millionen Euro Mehreinnahmen brächte.

* Benzinpreis rauf. Immer mehr Minister fordern auch – wie von Ex-Finanzminister Androsch im ÖSTERREICH-Interview angeregt – die Aufstockung der „Spritsteuer“: 10 Cent mehr pro Liter Benzin und Diesel brächte dem Staat immerhin eine zusätzliche knappe Milliarde Euro.

* Überstunden runter. Die Steuer-Begünstigung könnte von der Regierung gestrichen werden.

quelle

jojo, nur die dümmsten schafe wählen ihren schlächter söba...

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Montag, 8. März 2010, 17:56

RE: in die Säcke - Steuerzahler

08.03.2010, 17:12
http://www.krone.at/krone/S32/object_id_…xcms/index.html

•Die Bankenabgabe, über die jetzt Expertengespräche laufen, soll auf jeden Fall 500 Millionen Euro bringen.

•Schön wäre eine europaweite Steuer auf Finanztransaktionen, die je nach Höhe sogar für jährliche Einnahmen in Milliardenhöhe sorgen könnte. Ist dies nicht durchsetzbar, wäre die Alternative eine "Börsenumsatzsteuer", die die SPÖ mit 350 Millionen Euro beziffert.

•Bei Stiftungen werden diverse Begünstigungen aufgehoben, was 300 bis 500 Millionen Euro bringen soll.

•Eine neue Vermögenszuwachssteuer bedeutet, dass auf alle Gewinne (z. B. bei Aktien) sofort 25 % Kapitalertragssteuer (KeSt) fällig sind, es gibt keine Spekulationsfrist mehr (derzeit ein Jahr, danach sind die Erträge steuerfrei). Daraus erhofft man sich bis zu 400 Millionen Euro.

•Managergagen ab 500.000 Euro können künftig vom Betrieb nicht mehr abgesetzt werden, das wären rund 30 Millionen Euro Zusatzeinnahmen.

Werner Faymann schließt eine Erhöhung der Mehrwertsteuer aus, gibt aber zu, dass "die Zeiten für alle härter werden".
xxx

einige vorhaben weichen dem oe24 artikel von gestern ab...
mal sehen was wirklich kommt ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »renatus79« (8. März 2010, 17:58)


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Montag, 8. März 2010, 18:00

Wie wäre es mit einer 60%igen Einkommenssteuer ab 80.000 € jahreseinkommen?
Würde sicher auch viele Millionen bringen, und tut nicht so weh, zumindest nicht den Normalverdienern.

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Montag, 8. März 2010, 18:01

Zitat

Original von bernihinti
Wie wäre es mit einer 60%igen Einkommenssteuer ab 80.000 € jahreseinkommen?
Würde sicher auch viele Millionen bringen, und tut nicht so weh, zumindest nicht den Normalverdienern.


pro haushalt?
brutto oder netto?

5

Montag, 8. März 2010, 18:02

Zitat

Original von renatus79

Zitat

Original von bernihinti
Wie wäre es mit einer 60%igen Einkommenssteuer ab 80.000 € jahreseinkommen?
Würde sicher auch viele Millionen bringen, und tut nicht so weh, zumindest nicht den Normalverdienern.


pro haushalt?
brutto oder netto?


Netto pro Person natürlich.

Zur Zeit schauts ja so aus:

* 36,5 % für Einkommensteile zwischen 11.000 und 25.000 Euro jährlich
* 43,2143 % für Einkommensteile zwischen 25.000 und 60.000 Euro jährlich
* 50 % für Einkommensteile über 60.000 Euro jährlich

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bernihinti« (8. März 2010, 18:04)


6

Montag, 8. März 2010, 18:05

Zitat

Original von bernihinti

Zitat

Original von renatus79

Zitat

Original von bernihinti
Wie wäre es mit einer 60%igen Einkommenssteuer ab 80.000 € jahreseinkommen?
Würde sicher auch viele Millionen bringen, und tut nicht so weh, zumindest nicht den Normalverdienern.


pro haushalt?
brutto oder netto?


Netto pro Person natürlich.


da wäre ich auch dafür ;)

da fällt mir ein:
http://www.youtube.com/watch?v=GC40VTCJWU0

hör dir ab minute 3:39 an! (ist ganz kurz)

7

Montag, 8. März 2010, 18:07

Zitat

Original von bernihinti
* 36,5 % für Einkommensteile zwischen 11.000 und 25.000 Euro jährlich
* 43,2143 % für Einkommensteile zwischen 25.000 und 60.000 Euro jährlich
* 50 % für Einkommensteile über 60.000 Euro jährlich


stimmt!
die "breite masse" zahlt kaum/garkeine steuern!
den mittelstand erwischt es auf voller länge
die wirklich reichen bringen ihr geld in sicherheit...

8

Montag, 8. März 2010, 18:11

Gut wäre wenn es EU weit einheitliche Steuern gäbe. Denn dann würde das Steuerdumping auch wegfallen.

9

Montag, 8. März 2010, 18:21

Zitat

Original von bernihinti
Gut wäre wenn es EU weit einheitliche Steuern gäbe. Denn dann würde das Steuerdumping auch wegfallen.


das macht erst sinn, wenn die gehälter im EUraum auf dem selben niveau sind, sonst gibts ja keinen anhaltspunkt.
ferne zukunft... (wenn überhaupt ;-))

10

Montag, 8. März 2010, 22:27

Es wird Zeit dass endlich gespart wird - sowohl ausgaben- als auch einnahmenseitig!

11

Montag, 8. März 2010, 22:28

Zitat

Original von bernihinti
Wie wäre es mit einer 60%igen Einkommenssteuer ab 80.000 € jahreseinkommen?
Würde sicher auch viele Millionen bringen, und tut nicht so weh, zumindest nicht den Normalverdienern.



Nein, denn wir haben bereits die höchste Abgabenquote. Ausserdem gibt es genug Möglichkeiten diesen Grenzsteuersatz zu umgehen (aufteilen, Bonus ins nächste Jahr verschieben ...).

50% ist schon ein Wahnsinn, 60% wären schon Enteignung!

12

Montag, 8. März 2010, 22:30

Zitat

Original von rubinstein
Es wird Zeit dass endlich gespart wird - sowohl ausgaben- als auch einnahmenseitig!


Solange das niemand kontrolliert, dann werden weiterhin Steuererhöhungen folgen und trotzdem wird es sich NIE ausgehen --> um es mal freundlich zu sagen.

Sieht man ja, wie "die" werkeln. Fragt jetzt nicht, wen ich mit "die" meine. Im Norden....

13

Montag, 8. März 2010, 22:45

Zitat

Original von DJSun1981

Zitat

Original von rubinstein
Es wird Zeit dass endlich gespart wird - sowohl ausgaben- als auch einnahmenseitig!


Solange das niemand kontrolliert, dann werden weiterhin Steuererhöhungen folgen und trotzdem wird es sich NIE ausgehen --> um es mal freundlich zu sagen.

Sieht man ja, wie "die" werkeln. Fragt jetzt nicht, wen ich mit "die" meine. Im Norden....


Richtig, weil das sog. "Umlagesystem" einfach nicht (mehr) funktioniert. Daher wird es Zeit das gesamte System umzustellen.
Da dies in Ö aber nicht möglich ist (Stichwort: "wohlerworbene Rechte"), wird weiter gewurschtelt bis es dann halt richtig kracht.

14

Montag, 8. März 2010, 23:36

Neben der 60% Einkommenssteuer könnte man auch noch
die Bemessungsrundlage für die Sozialversicherung aufheben.
Steuern auf Alkohol und Tabak erhöhen.
Stiftungen mehr besteuern.
Geldtransaktionen besteuern.
Gewinnzuwachs besteuern.

15

Dienstag, 9. März 2010, 01:28

RE: in die Säcke - Steuerzahler

ich finde es erschütternd, wenn a...lö...er posten, dass sie 50 und mehr prozent steuer (dazu gibts ja noch jede menge weiterer abgaben) als gerecht empfinden.

tut mir leid für den ausdruck a...lö...er - aber jemand, der so denkt, ist kein mensch in meinen augen. würden diese selbst arbeiten und müssten die hälfte und mehr ihrer arbeit verschenken, würden sie nicht so derart idiotisch posten...

16

Dienstag, 9. März 2010, 07:27

RE: in die Säcke - Steuerzahler

Denken unsere Politkasperln allen Ernstes, dass die Banken ihre Abgaben aus der eigenen Tasche bezahlen, und nicht an die Kunden weitergeben werden?

Schon einmal darüber nachgedacht, was wir der EU in den Allerwertesten schieben (müssen), wo es in irgendwelchen dunklen Kanälen versickert? Hier liegt wirkliches Einsparungspotential, also endlich raus aus dieser korrupten Geldvernichtungsmaschinerie! :hmpf:

17

Dienstag, 9. März 2010, 10:44

Zitat

Original von bernihinti
Neben der 60% Einkommenssteuer könnte man auch noch
die Bemessungsrundlage für die Sozialversicherung aufheben.
Steuern auf Alkohol und Tabak erhöhen.
Stiftungen mehr besteuern.
Geldtransaktionen besteuern.
Gewinnzuwachs besteuern.


Das würde auch bedeuten, dass die Pensionsansprüche steigen, wenn die Höchstbeitragsgrundlage abgeschafft wird - dh. höhere Kosten für den Staat.
Bringt also nix. Reine "Neiddiskussion".

Tabak-u. Alksteuer - ja, das ist sinnvoll.

Gewinnzuwachs - Schwachsinn => Enteignung, da ja bereits über ESt. versteuert! Das hört sich sehr nach einer kommunistischen Forderung an!

Transaktionen zu besteuern bringt eben nur was, wenn es weltweit gemacht wird (und ab einer Summe x).

18

Dienstag, 9. März 2010, 10:46

RE: in die Säcke - Steuerzahler

Zitat

Original von marlboroman436
ich finde es erschütternd, wenn a...lö...er posten, dass sie 50 und mehr prozent steuer (dazu gibts ja noch jede menge weiterer abgaben) als gerecht empfinden.

tut mir leid für den ausdruck a...lö...er - aber jemand, der so denkt, ist kein mensch in meinen augen. würden diese selbst arbeiten und müssten die hälfte und mehr ihrer arbeit verschenken, würden sie nicht so derart idiotisch posten...


:up :up

Wenn man monatlich 6.000,-- verdient, zahlt man im Jahr über 32.000,-- an ESt. und SV - und nochmal soviel der Dienstgeber!

Wenn man da noch schröpfen will erreicht man damit, dass man dies umgehen wird bzw. fähige Menschen woanders hingehen.

Und 6.000,-- sind jetzt nicht mal so viel.

19

Dienstag, 9. März 2010, 10:47

RE: in die Säcke - Steuerzahler

MM, da muss ich dir uneingeschränkt recht geben.den keiner hier käme auf die idee 60% seines gehalts zu "spenden" ( dem staat)..nein das halte ich für kompletten unfug, auch die 50 sind viiel zu hoch...schlupflöcher rigoros stopfen,da käme genug raus.....

20

Dienstag, 9. März 2010, 13:03

Zitat

Original von rubinstein
Das würde auch bedeuten, dass die Pensionsansprüche steigen, wenn die Höchstbeitragsgrundlage abgeschafft wird - dh. höhere Kosten für den Staat.
Bringt also nix. Reine "Neiddiskussion".

Nein die Pensionsansprüche müssen nicht steigen. Diese werden ja nicht dadurch zugrunde gelegt, wieviel Versicherung man bezahlte.
Das kann man also schon steuern.

Zitat

MM, da muss ich dir uneingeschränkt recht geben.den keiner hier käme auf die idee 60% seines gehalts zu "spenden" ( dem staat)..nein das halte ich für kompletten unfug, auch die 50 sind viiel zu hoch...schlupflöcher rigoros stopfen,da käme genug raus.....

Wenn jemand so viel verdient, und zu den reicheren der Gesellschaft gehört, hat man auch die Pflicht Solidarisch gegenüber der Gesellschaft zu sein.

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