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17.08.2017 - 06:53
Foto: thinkstockphotos.de

Ihr Partner hat sich stark verändert - was tun?

06.10.2016, 17:37

Zu Beginn einer Beziehung sieht man alles noch durch die rosarote Brille. Doch im Laufe der Zeit verändern sich Menschen, gerade in langen Beziehungen. Doch was tun, wenn diese Veränderung nicht zum Positiven passiert?

Zu Beginn Ihrer Beziehung war Ihr Partner liebevoll, aufmerksam, romantisch - alles, was man sich wünschen kann -, doch mittlerweile ist eine gewisse Trägheit aufgekommen: Blumen gibt's nur mehr zum Hochzeitstag, die Gespräche am Abend drehen sich ums Fernsehprogramm und gemeinsame Aktivitäten beschränken sich auf den Wocheneinkauf im Supermarkt. Kein Wunder, dass man sich da fragt, wohin eigentlich der Mensch verschwunden ist, in den man sich verliebt hat.

Noch schlimmer ist es, wenn auf einmal deutlich negative Verhaltenszüge auftauchen: Eifersucht, latente Wut, Perfektionismus, Engstirnigkeit und Eigensinnigkeit. Aber auch körperliche Veränderungen können eine Beziehung sehr belasten: starke Gewichtszunahme, wenig Aufmerksamkeit dem eigenen Erscheinungsbild gegenüber. Es ist absolut klar, dass im Laufe der Zeit einfach das eine oder andere Kilo dazukommt und die Abstände zwischen den Friseurbesuchen länger werden, aber wenn der Partner auf einmal nur mehr ungepflegt aussieht, schwindet die Liebe leider dahin.

In jedem Fall ist viel Fingerspitzengefühl gefragt. Denn Ihr Partner erkennt oft nicht, dass er bzw. sie sich verändert, oder will das Problem gar nicht sehen. Gleichzeitig müssen Sie darauf gefasst sein, dass auch auf Sie möglicherweise Kritik zukommt - schließlich kann es auch sein, dass Sie sich verändert haben.

Probleme ansprechen

Sammeln Sie all jene Punkte, die Ihnen aufgefallen sind, und dann bitten Sie Ihren Schatz zum Gespräch. Sagen Sie ihm bzw. ihr ganz ruhig, was Ihnen an Veränderung aufgefallen ist und warum Sie das irritiert. Nicht: "Schrei doch nicht immer so herum." Sondern: "Es verletzt mich, wenn du mich so anbrüllst. Ich fühle mich dadurch angegriffen und will dir dann gar nicht mehr zuhören. Es wäre schön, wenn wir wieder einen liebevollen Umgang miteinander finden." Vermeiden Sie Pauschalisierungen wie "nie", "immer" oder Ähnliches und verpacken Sie Ihr Ärgernis in eine Bitte. Versuchen Sie herauszufinden, warum Ihr Partner das störende Verhalten an den Tag legt - auch dadurch entsteht mehr Klarheit -, und Sie können normal miteinander reden.

Gegenseitig Wünsche formulieren

Es ist wichtig, dass Sie gegenseitig Ihre Erwartungshaltungen formulieren. Schauen Sie sich Fotos von früher an und erinnern Sie sich, wie Sie damals waren. Dabei fällt es leichter, gemeinsam zu beschließen, sich wieder in diese Richtung bewegen zu wollen.

Loben

Wenn Sie an Ihrem Partner bemerken, dass er bzw. sie sich nach Ihren Wünschen richtet, danken Sie ihm/ihr und sprechen Sie ein Lob aus. Dadurch wird die positive Verhaltensweise verstärkt, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass er dies wiederholt.

Kompromissbereitschaft & Kritikfähigkeit

Wer austeilt, muss auch einstecken können. Wenn Sie an Ihrem Partner etwas stört, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch er oder sie verbesserungswürdige Punkte an Ihnen findet. Nehmen Sie diese Wünsche ernst und versuchen Sie, etwas zu ändern. Denn nur wenn beide aufeinander zugehen, können Sie einander in der Mitte treffen.

Wenn alles nichts hilft…

Nützt all das nichts, stellen Sie Ihrem Partner die Rute ins Fenster. Denn akzeptieren Sie die Veränderung, fühlen sich aber nicht wohl dabei, kann eventuell professionelle Hilfe in Form einer Paartherapie noch etwas bewirken. Ansonsten sollten Sie zumindest ein temporäres Beziehungsaus andenken. Denn andernfalls werden Sie der leidende Part bleiben. Und ein Ende auf Zeit hat schon so manches bewirkt.

06.10.2016, 17:37
lhi, krone.at
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