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19.09.2017 - 20:23
Foto: thinkstockphotos.de

Erträgliche Temperaturen daheim trotz Sommerhitze

04.08.2015, 09:33
Was für die einen ein toller Sommer mit vielen Badetagen ist, ist für die anderen Horror pur: Kreislaufprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Tropennächte, die den Schlaf rauben. Da sind Strategien gefragt, wie der Sommer zumindest in den eigenen vier Wänden erträglich bleibt.

Tipp 1 – Sonnenschutz

Eine Wohnung bzw. ein Haus heizt sich größtenteils durch die einfallenden Sonnenstrahlen bei Fenstern bzw. Glasflächen auf. Sie brauchen daher Jalousien oder noch besser Rollläden. Denn Jalousien helfen zwar ein wenig beim Verdunkeln, aber wenn die Wärme einmal in der Wohnung ist, ist es zu spät. Dichte Rollläden, mit denen die heißen Sonnenstrahlen schon vor dem Fenster abgeblockt werden, sind hier deutlich effektiver. Eine reine Verdunklung mit Vorhängen bringt nichts, da zwischen Fenster und Vorhang ein regelrechter Hitzestau entsteht. Für Hitzegeplagte zahlt sich die Investition in Rollläden jedenfalls aus.

Auch Markisen sind sehr sinnvoll, da sie Sonnenlicht von den Flächen vor dem Fenster abhalten. Bei Dachflächenfenstern können Markisetten oder außenliegende Rollos sinnvoll sein.

Tipp 2 – Lüften

Speziell in der Nacht sollte nun das Motto grundsätzlich "Durchzug" lauten. Aber beachten Sie das Thermometer. Gerade im städtischen Raum kühlt es abends nicht sehr schnell ab. Hat es, wenn Sie schlafen gehen, draußen noch immer 30 Grad Celsius und Sie messen in der Wohnung nur 25 Grad Celsius, wäre es sinnlos, schon das Fenster zu öffnen. Stellen Sie sich besser einen Wecker auf ca. 3 Uhr morgens und kontrollieren Sie dann nochmals. Sie können lüften, sobald die Außentemperatur nahe der Innentemperatur liegt - etwa ein bis maximal zwei Grad Differenz, je nachdem wie sich die Luft draußen für Sie anfühlt. Haben Sie das Gefühl, es ist draußen noch immer schwül und stickig, lassen Sie besser die Fenster noch geschlossen.

Lüften Sie mit weit geöffneten Fenstern und Türen und machen Sie in der Früh alles wieder dicht, sobald die Sonne kommt und die Außentemperatur über der Innentemperatur liegt. Wenn Sie sich draußen aufhalten, immer die Türen schließen, zumindest jedoch anlehnen, damit die Wärme nicht so schnell einströmen kann.

Tipp 3 – Wäsche nach draußen

Wäsche sollte in der warmen Jahreszeit nach Möglichkeit im Freien getrocknet werden. Denn das verdunstende Wasser erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum und sorgt dafür, dass Sie die Raumluft als noch wärmer empfinden.

Tipp 4 – Wenig kochen

Schränken Sie Ihre Kochaktivitäten in der heißesten Zeit weitestgehend ein. Denn damit heizen Sie Ihre Wohnung zusätzlich auf. Kochen Sie wenn, dann eher abends, wenn Sie zumindest bald lüften können. Man kann auch überlegen, eine elektrische Kochplatte anzuschaffen, die man auf dem Balkon oder der Terrasse verwenden kann. So halten Sie die Hitze draußen und können dennoch kochen. Generell ist die kalte Küche im Sommer aber ohnehin empfehlenswerter: Salate sind erfrischend, Getränke mit Zitrusfrüchten kühlen zusätzlich.

Tipp 5 – Naturfasern

Bringt zwar für die Raumtemperatur eher wenig, aber verschafft Ihnen dennoch Erleichterung: Baumwollleintücher als Unterlage auf der Couch und als Betttuch, falls Sie etwas zum Zudecken brauchen. Die Naturfaser nimmt Feuchtigkeit gut auf und kühlt dadurch. Kühlen Sie zwischendurch immer wieder Nacken, Handgelenke und Füße mit einem feuchten Lappen oder legen Sie sich Kühlbeutel (in ein Tuch eingewickelt) auf. Auch kann es helfen, die Füße in einen Kübel mit eiskaltem Wasser zu stecken, die Hände immer wieder zu kühlen und mit einem kalten Waschlappen übrige Hautpartien zu benetzen.

Tipp 6 – Klimageräte

Bei Kühlgeräten gibt es mittlerweile eine große Auswahl am Markt. Reine Ventilatoren sind die schnellste und günstigste Variante. Sie wirbeln nur die bestehende Luft auf und sorgen dafür, dass dem Körper durch die Luftbewegung Wärme entzogen wird: Der Schweiß auf der Haut verdunstet schneller, dadurch wird Ihnen kälter. Ein Nachteil ist der ständige Geräuschpegel.

Echte Klimageräte entziehen der Raumluft durch Verdunstung die Wärme und geben die gefilterte, kalte Luft wieder an den Raum ab. Man unterscheidet Monoblockgeräte und Split- Geräte. Bei den Monoblockgeräten sind Kondensator und Verdampfer in einer Einheit zusammengestellt, die warme Abluft wird über einen Schlauch nach draußen transportiert. Bei Split- Geräten ist der Kondensator außerhalb der Wohnräume angebracht und über einen gut isolierten Schlauch mit dem Verdampfer im Wohnbereich verbunden. Die Lärmquelle liegt also bei diesen Geräten außerhalb des Wohnraums und die Kühlung ist effektiver als bei der Monoblock- Alternative.

Wenn Sie vor dem Einbau eines Splitgeräts zurückschrecken, sollten Sie bei einem Monoblock- Gerät speziell auf den Geräuschpegel, den Stromverbrauch und die maximal kühlbare Fläche achten. Finger weg von Billiggeräten, da diese oft mehr heizen als kühlen.

04.08.2015, 09:33
lhi/red
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