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18.08.2017 - 01:56
Foto: thinkstockphotos.de

Ein gesundes Selbstwertgefühl für Ihr Kind

21.01.2015, 17:45
Die Basis für einen guten Start ins Leben ist, ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu haben – viel einfacher lassen sich dann diverse Herausforderungen späterer Jahre durchstehen. Wie Sie Ihrem Kind das schon früh vermitteln, erfahren Sie hier.

Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten, das Vertrauen, für andere wertvoll zu sein und geschätzt zu werden, sind eine wichtige Grundlagen für Ihr Kind. Kinder müssen früh lernen, dass es im Leben Hochs und Tiefs gibt, aber dass sie immer wertvolle Persönlichkeiten sind. Dass die Erfolgserlebnisse schön sind, aber dass sie auch nach Tiefschlägen geliebt werden und wieder aufstehen müssen. Das hilft auch, gegenüber anderen stark zu sein und sich gegen negative Einflüsse durchzusetzen.

Tipp 1 – "Ich hab' dich immer lieb"

Das Selbstvertrauen Ihres Kindes fußt darauf, dass Sie ihm immer wieder sagen und zu verstehen geben, dass Sie es lieben, ganz egal wie es ist oder was es tut. Denn jedes Kind hat Stärken und Schwächen, ist temperamentvoller oder ruhiger und hat bestimmte Fähigkeiten. Zum Ausdruck der Liebe gehören daher einerseits regelmäßige Kuscheleinheiten und auch der verbale Ausdruck als "Ich hab' dich lieb", andererseits auch die richtige Beurteilung des Verhaltens Ihres Kindes.

Loben Sie seine Erfolge und machen Sie klar, wenn Sie tadeln müssen, dass es das Verhalten ist, das Sie kritisieren, nicht das Kind selbst. Beispiel: Hat Ihr Kind ein Glas zerschlagen, sagen Sie nicht "Du bist immer so schlimm", sondern "Ich bin traurig, wenn du unsere Sachen kaputt machst, weil du nicht besser aufpasst – bitte gib in Zukunft besser acht". So bekommt Ihr Kind ein gutes Gefühl für richtig und falsch, und gleichzeitig Bestätigung für sich als Persönlichkeit.

Tipp 2 – "Ich nehme dich ernst und höre dir zu"

Ihr Kind wird sein Selbstvertrauen dann stärker entwickeln, wenn es das Gefühl hat, Aufmerksamkeit zu bekommen. So erlebt es, dass es, seine Meinungen und Erlebnisse wichtig sind. Hören Sie ihm nach der Schule und nach dem Kindergarten zu, ohne nebenbei Zeitung zu lesen oder fernzusehen. Stellen Sie ihm Fragen nach seinen Gefühlen und Erlebnissen, sodass es lernt, diese Dinge wahrzunehmen. Auch sollten Sie Ihr Kind immer wieder, wo möglich und sinnvoll, in Entscheidungen einbinden.

Tipp 3 – "Trau dich"

Wenn Ihr Kind etwas ausprobieren möchte, sollten Sie das – natürlich unter Berücksichtigung der Fähigkeiten und des Entwicklungsstandes sowie vorhandenen Risikos – unterstützen. Denn Ihr Kind wird Vertrauen in seine Fähigkeiten und Möglichkeiten fassen, wenn es Neues probiert und das auch gelingt. Umgekehrt sollten Sie aber auch Grenzen setzen und auf deren Einhaltung bestehen. Denn auch klare Regeln festigen Ihr Kind in seinem Charakter und sorgen dafür, dass das Selbstvertrauen in einem gesunden Rahmen bleibt.

Tipp 4 – "Fehler heißt: Probier es noch einmal"

Wenn Ihr Kind etwas falsch gemacht hat, lassen Sie es einen alternativen Lösungsweg suchen oder die bessere Handlungsmöglichkeit finden. So lernt Ihr Kind, dass man aus Fehlern lernen kann und es nicht schlimm ist, wenn man etwas falsch gemacht hat, solange man danach weiß, wie es richtig geht.

Tipp 5 – "Du bist unvergleichlich"

Vergleichen Sie Ihr Kind nicht mit anderen, vermeintlich "besseren" Kindern. So entsteht Frust, Neid, Beschämung und Traurigkeit – kein guter Nährboden für ein gesundes Selbstvertrauen. Vorsichtig sein sollte man auch mit einer zu positiven Erwartungshaltung, wie "Du bist der beste Schüler/Fußballer/etc.", da dies ein Kind unter sehr großen Erwartungsdruck setzen und Versagens- oder Verlustängste provozieren kann. Vergleicht sich Ihr Kind selbst mit anderen, erklären Sie ihm, was es einzigartig macht und was die Stärken sind, die es hat. So nimmt es sich selbst positiver wahr.

21.01.2015, 17:45
lhi/red
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