Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
03.12.2016 - 23:36
Foto: Haus der Barmherzigkeit/APA-Fotoservice/Schedl

Wiener Haus der Barmherzigkeit testet Hilfsroboter

22.05.2014, 09:13
Fehlende Feuerlöscher, Hindernisse oder gestürzte Pflegepatienten: Zukünftig soll der Hilfsroboter "Henry" diese potenziellen Gefahrenquellen erkennen und melden. Ein internationales Team aus acht Partnern - darunter die Technische Universität Wien - entwickelt derzeit die passende Software, seine ersten Proberunden dreht Henry seit Mittwoch bereits im Wiener Haus der Barmherzigkeit.

Ziel ist es, Henry eine umfassende räumlich- zeitliche Wahrnehmung und ein eigenständiges Verständnis dieser Realität zu ermöglichen, wie bei der Präsentation des Projektes am Mittwoch in Wien erklärt wurde. Dazu sucht der Hilfsroboter mithilfe von dreidimensionalen Kameras und eines Lasers laufend seine Umgebung nach Veränderungen ab und versucht Regelmäßigkeiten daraus abzuleiten.

Foto: Haus der Barmherzigkeit/APA-Fotoservice/Schedl

So kann er etwa Hindernisse durch Reinigungsarbeiten erkennen und ihnen ausweichen, einordnen, wann Türen geschlossen oder offen sein sollen, oder - wenn genug Erfahrungswerte zur Verfügung stehen - sogar gestürzte oder verirrte Personen auffinden.

Henry sammelt erste Erfahrungen

Diese Erfahrungen sammelt Henry im Haus der Barmherzigkeit in der Wiener Seeböckgasse. Zwei Wochen lang wird er dort autonom unterwegs sein, dabei immer wieder dieselben Stationen ansteuern und Veränderungen beobachten.

Das Zusammentreffen mit Bewohnern ist durchaus geplant und gewollt: Erkennt der Roboter, dass er längere Zeit angeschaut wird, fährt er auf die Person zu und stellt sich mittels Sprachausgabe vor.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Roboter

Offen ist derzeit allerdings noch, welche Aufgaben Roboter in der Pflegearbeit künftig übernehmen können. "Die Palette der Möglichkeiten reicht dabei von Sicherheitsaufgaben bis hin zu kleinen Transportdiensten. Konkrete Szenarien werden wir aber erst im Laufe des Projekts in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal identifizieren," erklärte Christoph Gisinger, Institutsdirektor im Haus der Barmherzigkeit.

22.05.2014, 09:13
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum