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08.12.2016 - 08:46
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Von Mausarm bis Handy- Ellbogen: Die Krankheiten 2.0

11.05.2011, 15:57
Kaum jemand kommt heute ohne Handy und Computer aus, auch wenn unser Körper nicht auf die ständige Benutzung der technischen Spielereien ausgelegt ist. Die Folge sind moderne Leiden wie Handy-Ellbogen oder SMS-Daumen, berichtet das Portal apotheke.com. Woran du die Krankheiten 2.0 erkennst und was du tun kannst, um einen Arztbesuch zu vemeiden, erfährst du hier.

Mausarm

Früher als "Sekretärinnenkrankheit" bekannt, spricht man auch heute noch vom Tennisarm - oder modern dem Mausarm. Es handelt sich um das RSI- Syndrom (Repetitive Strain Injury; Verletzung durch wiederholte Beanspruchung), das durch ständige falsche Armhaltung und Belastung ausgelöst wird, so apotheke.com . Auch schlechte Haltung am Computer sowie Stress und Depressionen erhöhen das Risiko. Die beste Maßnahme ist die lockere Benutzung der Maus, ohne sich zu verkrampfen, außerdem können ergonomische Arbeitsgeräte helfen. Zudem sind regelmäßige Pausen wichtig.

SMS- Daumen

Da Kurzmitteilungen auf den meisten Handys vor allem mit den Daumen getippt werden, sind Sehnenscheidenentzündungen eine mögliche Folge der Belastung. Durch die Beanspruchung des Daumensattelgelenks kann der Schmerz bis ins Handgelenk ausstrahlen und dort eine Entzündung hervorrufen. Der beste Tipp gegen den SMS- Daumen lautet, bei beginnenden Schmerzen sofort eine Nachrichtenpause einzulegen.

Handy- Ellbogen

Mobiltelefone, aber auch Festnetzgeräte lassen den Telefonierenden schnell verkrampfen, insbesondere bei längeren Gesprächen. Da Handys noch dazu recht klein sind, müssen sie höher gehalten werden, was den Ellbogen stärker beansprucht, insbesondere die Nerven. Werden sie zu oft zu stark gedehnt, kann es sogar zum Kubitaltunnel- Syndrom kommen, einer Schwellung des Ellenbogens, die im schlimmsten Fall zu weniger Muskelkraft in der Hand führen kann. Erste Anzeichen sind Kribbeln, Brennen und Taubheit an der Hand und am Unterarm, auf der Seite des kleinen Fingers. Hier empfiehlt sich die Nutzung einer Freisprechanlage und das Wechseln des Arms beim Telefonieren.

Joystick- Finger

Am häufigsten betroffen von dieser Krankheit 2.0 sind Kinder, die ihre Zeit gern vor Spielekonsolen verbringen. Die schnellen, abgehackten Bewegungen in Kombination mit schlechter Haltung und einseitiger Belastung können im schlimmsten Fall zu Gelenksschäden führen. Auch hier helfen regelmäßige Pausen und generell, die Kleinen nicht zu viel Zeit mit Videospielen verbringen zu lassen. Andernfalls drohen außerdem Kopfschmerzen, Übergewicht und Haltungsschäden.

Schlaflosigkeit

Dass LED- Bildschirme länger wach halten, da ihr Licht die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin verringert, ist wissenschaftlich bewiesen (siehe Infobox). Das kann den Schlafrythmus durcheinanderbringen, fehlende Nachtruhe die Folge sein. Abhilfe schafft zum Beispiel das Gratis- Tool "f.lux", das Helligkeit und Farbtemperatur des Displays an die Uhrzeit anpasst (siehe Infobox).

Augenbeschwerden

Auch die Augen leiden durch häufige Arbeit am PC: Die Blicksprünge, verschiedenen Helligkeiten und Kontraste verlangen dem Sehapparat einiges ab. Zudem blinzeln wir, ohne es zu merken, am Computerbildschirm seltener, sodass weniger Tränenflüssigkeit über das Auge verteilt wird. Das kann zu verschwommenem Sehen, einer Rötung der Augen, einem Fremdkörpergefühl und Müdigkeit ebenso wie Kopfschmerzen führen. Regelmäßige Pausen - nach spätestens 50 Minuten sollte 10 Minuten gerastet werden - sind daher ebenso ein Muss wie viel zu trinken.

Rückenschmerzen

Wer stundenlang in einen Monitor starrt und sich nicht bewegt, sollte sich über Rückenschmerzen nicht wundern. Auch taube Füße sind ein Begleiteffekt der Bewegungslosigkeit und schlechten Haltung. Auch dagegen helfen regelmäßige Pausen, kurze gymnastische Übungen, die auch am Platz erledigt werden können und auf einen ergonomischen Arbeitsplatz zu achten (siehe Infobox).

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