Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
25.03.2017 - 08:59
Foto: googleblog.blogspot.co.at

Unfallopfer sollen an Google- Autos picken bleiben

19.05.2016, 10:56

Der US- Internetkonzern Google hat ein Patent zugesprochen bekommen, das Fußgänger im Fall eines Crashs mit einem Robo- Auto schützen soll. Eine auf Befehl klebrige Schicht an der Vorderseite des Autos soll dafür sorgen, dass Menschen bei einer Kollision am Auto picken bleiben, statt auf die Straße geschleudert und noch schwerer verletzt zu werden.

Googles Idee sieht eine Beschichtung für die Motorhaube vor, die in Sekundenbruchteilen starke Haftung entwickeln und angefahrene Fußgänger im Falle eines Crashs festhalten soll.

Idealerweise bleibt der Fußgänger so auf der Motorhaube picken, während das Auto langsam abbremst, um weiteren Schaden abzuwenden. Gelingt das, wäre das Verletzungsrisiko für das Unfallopfer wohl geringer, als wenn es auf die Straße geschleudert würde.

Beschichtung auch für normale Autos möglich

Googles Patent zufolge ist die Beschichtung für selbstfahrende Autos gedacht, wie sie der Konzern am Firmensitz in Kalifornien testet. Es spricht aber grundsätzlich nichts dagegen, auch herkömmliche Autos mit der Klebefläche auszustatten.

Ob Google die Idee tatsächlich umsetzen wird, ist noch nicht klar. Gegenüber der britischen Zeitung "Guardian"  erklärt ein Google- Sprecher: "Wir haben Patente auf eine Vielzahl von Ideen. Einige dieser Ideen wachsen später zu echten Produkten und Diensten heran, manche tun das nicht."

Verschiedene Fußgänger- Schutzsysteme denkbar

Googles Patent ist nicht die erste Idee, die Fußgänger im Fall eines Autounfalls schützen soll. Volvo und Land Rover haben beispielsweise Karosserie- Airbags entwickelt, die bei einer Kollision mit einem Fußgänger anschlagen. Citroen und Jaguar verfügen über eine Technik, die bei einem Crash die Motorhaube um einige Zentimeter anhebt um eine Knautschzone zwischen der flexiblen Motorhaube und dem harten Motor zu schaffen.

Das Risiko, dass ein Fußgänger vom Auto weg geschleudert und - etwa, weil er unglücklich am Randstein aufschlägt oder von einem anderen Auto erfasst wird - noch schwerer verletzt wird, minimieren derlei Lösungen allerdings nicht. Google sieht seine klebrige Idee hier klar im Vorteil.

19.05.2016, 10:56
der, krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum