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28.05.2017 - 22:04
Foto: AP

Toshiba- Roboter soll in Fukushima- AKW aufräumen

21.11.2012, 09:32
Über anderthalb Jahre nach der Erdbebenkatastrophe in Japan und der damit einhergehenden Kernschmelze im Unglücks-AKW von Fukushima sind weite Teile des Atomkraftwerks nach wie vor derart verstrahlt, dass ein menschliches Vordringen ins Innere unmöglich ist. Abhilfe verspricht man sich nun von einem neuen vierbeinigen Roboter, den der japanische Elektronikkonzern Toshiba am Mittwoch vorstellte.

Mit seinen vier Beinen soll der noch namenlose Roboter über unwegsames Gelände und Bauschutt in hochgradig verstrahlte Gebiete innerhalb des Fukushima- Reaktors vordringen, die dem Menschen aufgrund des zu hohen Gesundheitsrisikos bislang vorenthalten waren, wie Ingenieur Goro Yanase am Mittwoch erklärte.

Das 65 Kilo schwere und einen Meter hohe Gerät ähnelt entfernt einem kopflosen Hund und wird per Joystick ferngesteuert. Ausgestattet ist es mit einer Kamera, einem Arm und einem Geigerzähler. Der Roboter, der bisher nur als Prototyp existiert, könne künftig auch mit Arbeitsarmen ausgerüstet werden, um Reparaturen oder Abrissarbeiten auszuführen, so Yanase.

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtete, erwäge die AKW- Betreibergesellschaft Tepco, den Roboter zu Aufräumarbeiten in der sogenannten Druckkontrollkammer des Reaktors einzusetzen. Bis dahin seien jedoch noch weitere Entwicklungsarbeiten notwendig.

Bei der Präsentation am Mittwoch hatte der Roboter dem Bericht nach noch mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Während einer Demonstration "fror" er mit einem Bein in der Luft ein, musste von mehreren Mitarbeitern von der Bühne getragen und anschließend neugestartet werden.

Toshiba, das selbst mehrere Reaktoren für das Unglückskraftwerk herstellte, hat bereits Erfahrung im Aufräumen nach atomaren Unfällen. Der Konzern war bereits mit den Aufräumarbeiten nach der Katastrophe im US- Atomkraftwerk Three Mile Island im Jahre 1979 betraut gewesen. Damals hatten die Arbeiten 14 Jahre gedauert. In Three Mile Island war es - ähnlich wie in Fukushima - zu einer partiellen Kernschmelze gekommen.

21.11.2012, 09:32
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