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03.12.2016 - 07:58
Foto: Timur Emek/dapd

Tablets können Risiko für kleine Patienten sein

26.06.2012, 16:00
Tablets können nach jüngsten Erkenntnissen von US-Forschern durch ihre Magnete zur Gefahr für Kinder mit Wasserkopf werden. Einer Studie von Neurologen der Universität Michigan in Ann Arbor zufolge können sie die Einstellungen von magnetisch gesteuerten Absaugern der Hydrocephalus-Babys verändern, die überschüssige Flüssigkeit aus den Hirnhöhlen pumpen.

Allerdings wies das Team den Einfluss auf die Pumpenventile nur bei unmittelbarer Nähe von unter fünf Zentimetern nach. Eine Rolle spielte auch, ob der Tablet- Computer abgedeckt war oder nicht, heißt es in dem am Dienstag im Fachblatt "Journal of Neurosurgery: Pediatrics" veröffentlichten Artikel.

Das für die Studie untersuchte iPad 2 sei keineswegs das einzige Gerät, dessen magnetisches Feld Ventileinstellungen vor- oder zurücksetzen könne, schreiben Jennifer Strahle und ihre Kollegen. Der gleiche Effekt sei in der Nähe von Kernspintomographen, Fernsehgeräten und magnetischen Spielsachen festgestellt worden.

Im jüngsten Fall wurde das Team durch eine vier Monate alte Patientin aufmerksam. Ihre Mutter hatte eigenen Angaben zufolge an ihrem iPad 2 gearbeitet, während sie das Töchterchen auf dem Schoß hielt. Durch die Nähe des Tablets schaltete das Ventil der kleinen Hydrocephalus- Patientin auf eine höhere Gangart um. Im Gegensatz zum ersten iPad enthalten neuere Modelle Magnete für Apples sogenannte Smart Cover, mit denen der Bildschirm abgedeckt wird.

Das Team nahm Hunderte Labormessungen vor und fand, dass ein iPad 2 auf eine Entfernung von bis zu einem Zentimeter ohne Abdeckung die verwendeten Shuntventile in 67 Prozent der Fälle verändert. War das Apple- Tablet mit einem Smart Cover bedeckt, sank die Gefahr für Veränderungen an dem Ventil bei gleicher Distanz auf 58 Prozent, bei bis zu 2,5 cm Abstand auf fünf Prozent. Bei einer Entfernung von fünf Zentimetern sei der Effekt zwar nicht mehr nachweisbar, schreibt das Team, sollte aber dennoch beachtet werden.

26.06.2012, 16:00
AG/red
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