Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
09.12.2016 - 05:26

TA und Mobilkom fusionieren zu "A1 Telekom Austria"

24.02.2010, 11:27
Die Telekom Austria wird ein Bündelprodukt. Noch heuer werden die Festnetzsparte und die Mobilfunktochter unter einem Dach als "A1 Telekom Austria" fusioniert, die Marke Mobilkom bleibt aber erhalten. Während der Mobilkom-Betriebsrat der Heirat am Dienstag seinen Segen gab, hadern die Festnetzmitarbeiter noch mit dem neuen Glück und verweigern sich. Sie verlangen eine Jobgarantie und wollen nächste Woche weiterverhandlen.

Für die Aktionäre - 27,4 Prozent hält noch der Staat - gab es Entwarnung: Die Dividendenzusicherung von 0,75 Euro je Aktie wurde aufrecht erhalten. Nach der Fusionsmeldung gab man das Ergebnis für 2009 bekannt: Die TA konnte das Betriebsergebnis demnach um 185 Prozent auf 343,9 Mio. Euro steigern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 40 Prozent auf 1,794 Mrd. Euro zu. Der Umsatz gab um 7 Prozent auf 4,802 Mrd. Euro nach. Schuld daran seien die niedrigen Festnetz- Erlöse und Mobilfunkpreise sowie Wechselkursdifferenzen.

Die börsenotierte teilstaatliche Telekom will unter einem Dach künftig verstärkt Bündelprodukte bestehend aus Festnetz, Internet und Mobilfunk anbieten, womit sie schon jetzt sehr gut gefahren ist. Dank der bereits angebotenen Kombiangebote konnte die Telekom den rasanten Kundenverlust im Festnetz stoppen - sehr zum Unbehagen der Mitbewerber, die dem uneingeschränkten Marktführer vorwerfen, seine Marktmacht auszunutzen. Weiters will der derzeitige und künftige Telekom- Vorstandschef Hannes Ametsreiter Synergien in der Infrastruktur heben.

"Indianerehrenwort" ist Telekom- Betriebsrat nicht genug

Vom Mobilkom- Betriebsrat, der Ametsreiter aus seiner Zeit als Mobilkom- Chef gut kennt, gab es einen Vertrauensvorschuss. "Der Vorstand hat uns in sehr intensiven Gesprächen versichert, dass wir durch Transparenz und Fairness alles unternehmen werden, damit die Kollegen weiterhin auf das neue Unternehmen stolz sein können", so Mobilkom- Betriebsratschef Werner Luksch.

Telekom- Betriebsratschef Markus Hinker will aber nicht alleine auf ein "Indianerehrenwort" vertrauen und setzt auf weitere Gespräche, die in einer Betriebsvereinbarung enden sollen.

Festnetz- Personalaufwand viermal höher

Laut Geschäftsbericht 2008 ist der Festnetz- Personalaufwand vier mal so hoch wie bei der Mobilkom - bei nahezu gleicher Beschäftigtenzahl. Allerdings arbeiten von den 8.363 Mobilkom- Mitarbeitern nur 2.144 in Österreich, der Rest in Südosteuropa, wo weit niedrigere Löhne gezahlt werden.

Dazu kommen erhebliche Rückstellungskosten für Sozialprogramme wie Golden Handshakes im Festnetzbereich, da hier ein Großteil der Belegschaft beamtet ist und nicht gekündigt werden kann. 2008 wurde der Mitarbeiterstand des Konzerns um 3,8 Prozent oder 674 Personen auf 16.954 reduziert. Im Festnetz gab es einen Rückgang von 10,7 Prozent, bei der Mobilkom einen Anstieg von 4,4 Prozent.

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum